Pressemitteilung vom 7.09.20112. Aachener Begegnung
der PRO RETINA Deutschland e. V.
Degenerative Netzhauterkrankungen: Mehr Licht ins Dunkel der Versorgung!


In Deutschland wird eines von 4.000 Kindern mit einer erblichen Netzhaut-Erkrankung geboren. Eine Heilung ist in den meisten Fällen bislang nicht möglich. Oft steht am Ende die völlige Erblindung. Wie weit Forschung und Patientenversorgung auf diesem Gebiet in den letzten Jahren gekommen sind, und in welchen Bereichen Handlungsbedarf besteht, darüber werden am 16. September auf der 2. Aachener Begegnung Fachreferenten aus Wissenschaft, Ärzteschaft, Öffentlichkeit, Selbsthilfe und Politik diskutieren. Veranstalter ist die PRO RETINA Deutschland e. V. – Selbsthilfevereinigung von Menschen mit Netzhautdegenerationen.

Wo zeigen sich Defizite in der medizinischen Versorgung von Netzhauterkrankungen? Welche Chancen bieten Gen- und Zelltherapien, neue Medikamente und Chip-Technologien? Und wer kann die Therapien der Zukunft bezahlen? Diese und weitere Fragen werden bei der Aachener Begegnung im Zentrum stehen.

Die Veranstaltung findet statt am 16. September um 14 Uhr. Veranstaltungsort ist das Forum M, Buchkremerstraße 1–7 in 52062 Aachen.

Interessierte sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. Um vorherige Anmeldung bis zum 12. September wird gebeten unter Telefon (02 41) 87 00 18.

Die PRO RETINA Deutschland e. V. ist eine bundesweit tätige Selbsthilfevereinigung mit derzeit circa 50 Regionalgruppen und rund 6.000 Mitgliedern. Sie bietet Informationen und Beratung und versteht sich als Interessenvertretung der Patienten in der Öffentlichkeit. Um einen Beitrag zur Entwicklung wirksamer Therapien zu leisten, engagiert sich PRO RETINA Deutschland e. V. über ihre Stiftung auch in der Forschungsförderung. Der Verein bietet Unterstützung bei den Netzhautdegenerationen Retinitis Pigmentosa (RP), Usher-Syndrom, Makula-Degeneration (MD), der Altersabhängigen Makula-Degeneration (AMD) und vielen anderen seltenen Erkrankungen der Netzhaut. Rund 30.000 Menschen in Deutschland leiden an Retinitis Pigmentosa, circa 5.000 am Usher-Syndrom. Von der Altersabhängigen Makula-Degeneration (AMD) sind in Deutschland sogar über vier Millionen Menschen betroffen. Jährlich erkranken 50.000 Menschen neu daran.

Ansprechpartnerin für Rückfragen der Presse:
Kerstin Philipp, Pressereferentin Tel.: (02 41) 87 00 18.

Zuletzt geändert am 07.09.2011 15:02