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Nachrichten aus der Regionalgruppe Köln
neue interessante Berichte von der RG Köln Online
Unter der Rubrik "Berichte" sind drei neue Artikel Online
Zuletzt geändert am So, 2011-11-27 15:03
Patientensymposium: Die künstliche Netzhaut für RP-Patienten wird Kassenleistung
Patientensymposium der PRO RETINA Deutschland e. V. Die künstliche Netzhaut für RP-Patienten wird Kassenleistung
Am Montag, 24.10.2011 findet von 13:30 bis 16:00 Uhr das Patientensymposium der PRO RETINA Deutschland e. V. statt.
Einlass ab 13:00 Uhr
Filmhaus des Museums LudwigBischofsgartenstraße 1
50667 Köln
Patienten mit hochgradiger Degeneration der äußeren Netzhaut, wie typischerweise bei Retinopathia pigmentosa (RP), können jetzt von einer zugelassenen Prothese profitieren. Nach klinischen Vor-Studien in den USA und Europa ist erstmals eine kommerziell erhältliche Retinaprothese auch in Deutschland verfügbar.
Die Prothese heißt Argus II. Sie ist ein implantierbares Gerät der zweiten Generation der Firma Second Sight Medical Products Inc. aus den USA. Das System wandelt Videobilder, die über eine Miniatur-Videokamera in der Brille des Patienten aufgenommen werden, in eine Serie von elektrischen Impulsen um, die drahtlos an eine Elektrodenmatrix auf der Oberfläche der Retina (epiretinal) übermittelt werden. Die verbleibenden Zellen der Netzhaut werden durch die Impulse stimuliert, und dadurch werden entsprechende Lichtmuster vom Gehirn wahrgenommen. Die Patienten lernen anschließend, die visuellen Muster zu interpretieren, und erlangen dadurch einen gewissen Grad an funktioneller Sehfähigkeit. Die Patienten der klinischen Vor-Studien wiesen Verbesserungen der Sehfunktion auf, unter anderem in Bezug auf die Erkennung von Objekten, Verbesserungen der Orientierungs- und Mobilitätsfähigkeit und sogar die Erkennung von Buchstaben.
Wir laden alle betroffenen Patienten zusammen mit ihren Angehörigen am 24.10.2011 nach Köln ein, sich zu informieren über die Chancen und Risiken der künstlichen Netzhaut von heute und über Voraussetzungen am Auge, die am ehesten einen Vorteil durch den Eingriff erhoffen lassen.
- Ute Palm
- PRO RETINA Deutschland e.V.
- Prof. Dr. med. Bernd Kirchhof
- Universitäts-Augenklinik Köln
- Prof. Dr. med. Peter Walter
- Universitäts-Augenklinik Aachen
Programm
- 13:30 Uhr: Begrüßung
- Neue Untersuchungs- und Behandlungsverfahren
- Prof. Dr. med. Bernd Kirchhof
- Universitäts-Augenklinik Köln
- 13:35 Uhr: Verschiedene technische Entwicklungen der künstlichen Netzhaut
- Prof. Dr. med. Peter Walter
- Universitäts-Augenklinik Aachen
- 14:00 Uhr: Fragen an Prof. Dr. med. Peter Walter
- 14:15 Uhr: Stand der Entwicklung des elektronischen subretinalen Implantats Alpha IMS für Blinde
- Reinhard Rubow
- Retina Implant AG, Reutlingen
- Dr. Katharina Stingl
- Universitäts-Augenklinik Tübingen
- 14:30 Uhr: Der Seheindruck mit Prothese. Wer profitiert am ehesten?
- Claire Marie Gigon
- Second Sight, Lausanne
- 14:45 Uhr: Fragen an Reinhard Rubow, Dr. Katharina Stingl und Claire Marie Gigon
- 16:00 Uhr: Ende der Veranstaltung
Moderation: Ute Palm, PRO RETINA Deutschland e.V.
Bitte melden Sie sich bis zum 14.10.2011 per Fax unter 02 41 / 87 39 61 oder per E-Mail unter info@pro-retina.de zu dieser Veranstaltung an.
Informationen
Anreise vom Hauptbahnhof Köln
Ausgang Domseite / Treppe bzw. Aufzug zur Domplatte / links am Ende des Doms, vorbei durch das Museum Ludwig bzw. rechts am Museum vorbei, ist der Eingang zum Filmhaus, erste Etage
Anreise mit dem Auto
Der Beschilderung Zentrum - Dom folgen, Parkmöglichkeiten im Parkhaus am Dom
Veranstalter:
PRO RETINA Deutschland e.V.Vaalser Straße 108
52074 Aachen
Telefon: 02 41 / 87 00 18
Telefax. 02 41 / 87 39 61
E-Mail: info@pro-retina.de
Am 11.11.2011 findet eine weitere Veranstaltung zu dem Thema in München statt.
Mehr Informationen erhalten Sie zu dem Thema bei Dr. Brigitte Mielke, Telefon 0 89 / 17 47 26, und im Internet auf dieser Internetpräsenz unter dem Link"Aktuelle Rundschreiben"
Wir danken für Ihre freundliche Unterstützung: Second Sight
Zuletzt geändert am Do, 2011-10-06 16:26
neue Artikel von der RG Köln Online
Unter der Rubrik "Berichte" sind zwei neue Artikel Online
Zuletzt geändert am Mo, 2011-08-08 08:26
Neuer Bericht zur Zooführung Online
Unter der Rubrik Berichte oder auf den nachstehenden Link findet ihr einen neuen Bericht vom letzten Regionalgruppenausflug.
Berühren und füttern erlaubt - Zooführung
Zuletzt geändert am Sa, 2011-05-21 09:25
Besinnliche Weihnachtsfeier mit Geschichten und Gedichten
Besinnliche Weihnachtsfeier mit Geschichten und GedichtenAutor: Nathalie Podda
Das diesjährige letzte Treffen der Regionalgruppe Köln fand am 20. November wie gewohnt im Teresa-von-Avila-Haus statt. Eine Vielzahl von Besuchern erschienen zu dieser Festlichkeit und wurden mit kleinen Leckereien wie Kaffee und Keksen bewirtet.
Im Juli und August hatten die Mitglieder der Regionalgruppe Köln die Möglichkeit, den Umgang mit dem Ton in einem Workshop im "Keramion" in Frechen kennen zu lernen. Die dabei entstandenen kleinen Kunstwerke waren im Rahmen der Weihnachtsfeier zu bewundern.
Verschiedene kleine Kunstwerke aus Ton
Als Ehrengäste waren bei dieser Feier das Ehepaar Roswitha und Ernst-J. Künne eingeladen. Die beiden sind für ihre außergewöhnlichen Geschichten über Weihnachten, über das Leben, die Welt und die Zeit international bekannt geworden. Die Lesung ihrer Geschichten verzauberte alle Anwesenden und sorgte für eine andächtige und besinnliche Atmosphäre. Im Anschluss an die Lesung von Geschichten und Poesien entstand eine angeregte Fragerunde. Die Künstler gaben Tipps und Ratschläge, wie man die eigenen und persönlichen Lebensgeschichten niederschreiben und veröffentlichen könnte. Die Teilnehmer zeigten sich sehr interessiert und es schien, als ob einige auch bald die eigenen Geschichten zu Papier bringen werden. Wir warten gespannt auf ihre Werke.
Das Ehepaar Roswitha und Ernst-J. Künne bei der Lesung ihrer Geschichten und Poesien
Möchten Sie mehr über die Künstler erfahren? Dann besuchen Sie ihre Homepage:
(externer Link) www.kuenne-verlag.de
Zuletzt geändert am So, 2011-01-30 15:15
Patienteninformationsveranstaltung Klinik Merheim
Klinik für Augenheilkunde Patienteninformationsveranstaltung Klinik Merheim (externes Angebot)
Wir möchten Sie auf eine Veranstaltung hinweisen, die am Mittwoch, den 09.02.2011, von 15:00 bis circa 17:30 Uhr
im Krankenhaus MerheimHörsaal RehaNova
Ostmerheimer Straße 200
51109 Köln
stattfindet. Das Thema der Veranstaltung ist: Leben mit schlechtem Sehen.
Einladung
Sehr geehrte Damen und Herren,
häufig sind die Sehschärfe beeinträchtigende Augenerkrankungen behandelbar. Für manche Augenerkrankungen gibt es allerdings auch heute (noch) keine wirksamen Therapieansätze.
Für die behandelbaren Augenerkrankungen verfügt die Augenklinik Köln Merheim über alle etablierten Behandlungsoptionen. Diese möchten wir Ihnen vorstellen.
Für nicht therapierbare Augenerkrankungen mit Sehschärfeneinbuße gilt: Funktionsverlust muss nicht zwangsläufig Verlust der selbständigen Lebensführung bedeuten.
Wir möchten Ihnen und betroffenen Angehörigen Behandlungsoptionen vorstellen und darüber hinaus Möglichkeiten aufzeigen, wie Sie Ihr (Rest-) Sehvermögen optimal nutzen können, sei es durch den Einsatz vergrößernder Sehhilfen, Mobilitätstraining, Erfahrungsaustausch über Netzwerke und vieles mehr. Vor allem aber wollen wir Sie ermutigen, solche Hilfe gezielt in Anspruch zu nehmen.
Mit freundlichem Gruß verbleibt
Ihr Prof. Dr. N. Schrage
Stellvertretend für das Team der Augenklinik.
Programm
- 15.00 Uhr Begrüßung OA A. Schmitz
- 15.05 - 15.15 Uhr Der Graue Star als Ursache für behandelbare Sehschärfenbeeinträchtigung Lt. OÄ Dr. C. Röckl-Müller
- 15.15 - 15.25 Uhr Netzhaut- und Sehnervenerkrankungen als Ursache behandelbarer und nicht behandelbarer Sehbehinderungen Lt. OA Dr. A. Cordes
- 15.25 - 15.35 Uhr Die Hornhaut und die Sehbahn als Ursache behandelbarer und nicht behandelbarer Sehbehinderungen OA A. Schmitz
- 15.35 - 15.45 Uhr Hilfsmittel in der Versorgung von Sehbehinderten S. Kraatz-Danigo, Orthoptistin
- 15.45 - 16.00 Uhr Möglichkeiten der ambulanten Rehabilitation sehbehinderter und blinder Menschen - Orientierung, Mobilität, lebenspraktische Fertigkeiten Dr. K. Mönkemeyer
16.00 - 16.15 Uhr Pause
- 16.15 - 17.15 Uhr Diskussionsrunde: "Praktische Lebensbewältigung als Sehbehinderter"
Teilnehmer:
- Frau Basten, BSV
- Frau Morgen, IFD
- Frau Palm, PRO RETINA
- Herr Schauerte
- Frau Stania, Netzwerk Sehen
Moderation: Prof. Dr. N. Schrage.
Können Sie einschätzen, wie gut oder wie schlecht Ihr Sehvermögen aktuell ist? Wissen Sie, ob Sie schielen?
Zur ersten Orientierung hat das Aachener Centrum für Technologietransfer in der Ophthalmologie e. V. - ACTO - , mit dem die Augenklinik Köln-Merheim eng zusammenarbeitet, einen Online-Sehtest für das Internet erarbeitet. Dort können Sie Ihre Sehfähigkeit testen und auch einen "Schieltest" durchführen.
Diesen Sehtest finden Sie auf der Website von ACTO - www.acto.de (externer Link). Der Link "www.amd-sehtest.de" (externer Link) auf der Startseite führt Sie zu dem Online-Sehtest.
Achtung: Die Daten des Tests werden nur von Ärzten ausgewertet, diese unterliegen der Schweigepflicht. Hinweise der ACTO-Wissenschaftler zum Ergebnis des Sehtests können Ihnen helfen, die Situation und das Ergebnis des Tests am PC richtig zu bewerten. Die erhobenen Ergebnisse ersetzen nicht einen ordnungsgemäßen Sehtest beim Augenarzt.
Anmeldung
Augenklinik Köln-Merheim- Sekretariat -
per Telefon: 02 21 / 89 07 - 38 12
per Fax: 02 21 / 89 07 - 39 72
per E-Mail: EdelmannG@kliniken-koeln.de
Tagungsort
Krankenhaus MerheimHörsaal RehaNova
Ostmerheimer Straße 200
51109 Köln
Sie erreichen uns
- mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Straßenbahnlinie 1 bis Haltestelle Merheim oder Buslinie 157 bis Haltestelle Ostmerheimer Straße, - mit dem Pkw:
über die Autbahn A 4, Ausfahrt Köln-Merheim; nach dem Autobahnzubringer rechts auf die Olpener Straße (B 55); nach circa 600 Meter an der Kreuzung links in die Ostmerheimer Straße auf das Krankenhausgelände - abknickende Vorfahrtsstraße.
Auf dem Krankenhausgelände folgen Sie bitte der Beschilderung "RehaNova".
Zuletzt geändert am Di, 2011-01-04 12:33
Alle Facetten des Sports
Alle Facetten des Sports
Aktionswoche zum Behindertensport an der Sporthochschule Köln von Sandra Moqaddem
Vom 18. bis 22. Oktober 2010 fand an der Sporthochschule Köln die zweite Aktionswoche zum Behindertensport statt. Der Behindertensport ist Bestandteil von Forschung und Lehre an der Sporthochschule Köln. Hinter der Aktionswoche steckt die Idee, diese Aktivitäten in die Öffentlichkeit zu tragen und die Ziele des Sports für Menschen mit einer Behinderung für Zielgruppen innerhalb und außerhalb der Hochschule darzustellen. Die Aktionswoche wird von der Deutschen Sporthochschule Köln in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Behindertensportverband e. V., dem Deutschen Rollstuhlsportverband e. V. und dem Forschungsinstitut für Behinderung und Sport e. V. organisiert. Neben den praktischen und theoretischen Veranstaltungen im Laufe der Aktionswoche für die Studierenden fand am 20. Oktober 2010 die Hauptveranstaltung im Hörsaaltrakt der Deutschen Sporthochschule statt. Hier war die PRO RETINA Deutschland e. V. mit einem Informationsstand vertreten.
Ute Palm und Sandra Moqaddem am Informationsstand. Ein Sportstudent probiert einen Kantenfilter aus
Dr. Walter Tokarski, Rektor der Deutschen Sporthochschule Köln, wies in seinem Grußwort auf die Behindertenrechtskonvention von 2009 hin. Teilhabe bedeutet demnach, dass Aktivitäten in allen Bereichen, die der betroffenen Person wichtig sind, ohne Beeinträchtigung ausgeübt werden können.
Sport als Katalysator
Sport wirkt hierbei als Vorreiter und als Katalysator, denn er steht für mehr Akzeptanz für die Leistungsfähigkeit von Menschen mit Behinderungen - dieses auch vor dem gesamtgesellschaftlich zu sehenden Hintergrund, dass lebenslange Aktivität im Leben und im Sport notwendig ist.
Die Erhaltung der körperlichen Leistungsfähigkeit bekommt für Menschen mit Beeinträchtigungen umso mehr Gewicht und zeugt von einer aktiven Teilhabe am Leben. Im Sport erfährt der Einzelne ein aktives Erleben seiner Möglichkeiten und seiner Grenzen. Er erlernt Fertigkeiten, er lernt die Fähigkeit, sein Können selbst einzuschätzen, seine Grenzen zu akzeptieren, eventuell zu überwinden und ein Stück weit zu verschieben.
Förderung des Behindertensports an der Deutschen Sporthochschule Köln
Der Außenminister a. D. Dr. Klaus Kinkel, Mitglied des Hochschulrats der Deutschen Sporthochschule Köln, legte dar, dass die Lebensfreude und den Einsatz, den Spitzenbehindertensportler zeigen, dazu beitragen, anderen behinderten Sportlern Mut zu machen. Daher sollten Behindertensportveranstaltungen auf großer, mittlerer und kleiner Ebene stattfinden.
Kinkel stellte die Frage, inwieweit die Gesellschaft angesichts des medial verzerrten Bildes von Jugend, Schönheit und Erfolg sensibel reagieren kann, wenn es um Nöte der nicht so Leistungsfähigen geht, die jeden treffen - insbesondere am Anfang und am Ende des Lebens, durch Schicksale oder durch Behinderungen. Von daher sei es umso wichtiger, das Bild wieder ein Stück weit in Richtung Vielfalt und Realität zu rücken, indem dem Behindertensport ein medialer Raum zugestanden wird.
Sport stärkt das Selbstbewusstsein und fördert die Integration in die Gesellschaft, so Kinkel. Die Sportler haben die Möglichkeit, Freundschaften zu schließen, fremde Länder kennen zu lernen, Freude und Bestätigung durch ihre Erfolge zu erfahren, was wiederum ihren Charakter formt und sich positiv auf ihre Konzentrationsfähigkeit und ihre Leistungsbereitschaft auswirkt. So erfährt der behinderte Sportler eine interessante, aufregende Welt.
Vom Nischendasein in die Öffentlichkeit
Der Präsident des Deutschen Behindertensportverbands e. V., Friedhelm Julius Beucher, stellte fest, dass der Behindertensport in den letzten Jahren aus seiner Nische langsam in den Blickpunkt der Öffentlichkeit geraten ist. Der Respekt für die Leistungen von Menschen mit Behinderungen zeige sich besonders gegenüber den Leistungssportlern, dann auch im Bereich des Breitensports, schließlich gäbe es 27.000 Übungsleiter in etwa 5.000 Vereinen. Ein weiteres Beispiel ist, dass die Behindertensportjugend zum ersten Mal bei "Jugend trainiert für Olympia" dabei sein konnte. Schließlich zeigte sich auch bei den Winterparalympics in Vancouver 2010, dass Deutschland mit 13 Goldmedaillen am besten abschnitt.
Die Aspekte zum Erfolg
Den Hauptvortrag hielten Verena Bentele und Thomas Friedrich, mehrfache Paralympicssieger Vancouver 2010 im Bereich Ski nordisch.
Beim Schießen im Biathlon verläßt sich die blinde Verena Bentele auf ihr Gehör und wird auf dem Bauch im Schnee liegend durch akustische Signale geleitet, um die Scheibe möglichst im Zentrum zu treffen. Skilanglauf macht Verena Bentele mit Thomas Friedrich. Er ist Absolvent der Deutschen Sporthochschule und läuft als Begleitläufer vor Verena Bentele her und kommuniziert mit ihr über prägnante Kommandos. So leitet er sie sicher durch das Gelände. Verena Bentele ihrerseits muss ein sehr gutes Vertrauen zu Thomas Friedrich haben und sich auf ihren Körper zu hundert Prozent verlassen können. Die beiden müssen als gut eingespieltes Team funktionieren, und das im Hinblick auf eine gute Fahrtechnik, Kraft und Ausdauer, eine gute Kommunikation und nach und vor dem Training oder dem Wettkampf mit Pflege und Wartung des Materials.
Die Kommunikation endet natürlich nicht bei den Kommandos und der schnellen Reaktion, sondern es werden knifflige Wettkampfsituationen einstudiert und gefestigt. Das zu befahrende Gelände muss vor dem Wettkampf kennen gelernt werden. Möglicherweise sind Verhaltensweisen oder Techniken zu ändern, so dass auch eine Diskussionskultur oder Feedbackkultur notwendig sind. Es ist eben das völlige sich aufeinander Einlassen und Mitschwingen in allen Bereichen wichtig - von Verena Bentele und Thomas Friedrich als Team.
Wo will ich hin?
Kraft, Ausdauer, Material, Trainingsplan sind schon einmal "ein Teil der Miete". Darüber hinaus ist es sehr wichtig, Motivation zu haben und mental Ziele zu definieren. "Wo will ich hin?" "Was muss ich investieren?", so Bentele und Friedrich wörtlich, die sich natürlich auch den Vortrag geteilt hatten und sich die einzelnen Passagen zuspielten.
Wo muss ich Kraft einsetzen? Ich muss die Herausforderung annehmen, dafür kämpfen. Aber gleichzeitig muss der Sport noch Spaß machen!
Die Motivation kommt von außen, beispielsweise durch die Unterstützung von Freunden, Familie und der Mannschaft. Daneben gibt es die Motivation, die dadurch entsteht, wenn man sich auf ein Ziel fokussiert. (DEN Berg da vor mir, die Distanz, das Trainingsziel will ich erreichen; diese Bewegung will ich verbessern, diese Feinheiten trainieren.) Dieses sollten natürlich nur positive, auf die Zukunft gerichtete Ziele sein. So lassen sich auch Teilsituationen auf dem Weg zum Erfolg und zum großen Ziel gut bewältigen.
Dass Verena Bentele und Thomas Friedrich ihr Ziel erreicht haben, haben sie mit fünf Mal Gold in Vancouver 2010 bestens bewiesen!
Zuletzt geändert am So, 2010-10-24 17:54

