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Kölner Innovationspreis Behindertenpolitik 2011

Die Regionalgruppe Köln war dabei

Am 11. Oktober 2011 wurde im Historischen Rathaus zum vierten Mal der KIB (Kölner Innovationspreis Behindertenpolitik) von Oberbürgermeister Jürgen Roters verliehen. Dieser Preis würdigt Projekte, die in besonderer Weise den Inklusionsgedanken widerspiegeln. Die eingereichten Projekte zeigten, dass es möglich ist, dass behinderte Menschen am gesellschaftlichen oder kulturellen Leben gleichberechtigt und ohne Barrieren teilhaben können. Von den dreißig sich bewerbenden Gruppen, Vereinen und Organisationen konnten sich drei glücklich schätzen, den KIB-Preis entgegen zu nehmen.

Im Rahmen der Preisverleihung traten die "Kecken Jecken" aus dem Städtischen Behindertenzentrum Köln-Riehl mit einem karnevalistischen Programm auf. Auch der Gebärdenchor St. Georg begeisterte die Anwesenden, die Lieder mit ihren Händen in poetischen Gebärden gestaltet haben. Begleitet wurde der Chor von dem Sänger Peter Worms und einem Gitarristen. Das Tanzprojekt des gleichnamigen Vereins "Versteck' Dich nicht" gewann den ersten Preis des KIB - als gelebte Inklusion durch Tanztheater auf spielerische, tänzerische und kreative Art. Auch dieses Projekt durfte sich bei dem Rahmenprogramm zu klassischen Klängen präsentieren.

Die Vereine und Organisationen, die sich zum KIB beworben hatten, konnten im Anschluss an die Preisverleihung im Atrium ihre Projekte präsentieren und sich mit den anderen Bewerbern bei einem kleinen Umtrunk austauschen und neue Kontakte knüpfen.

Auch die Regionalgruppe Köln der PRO RETINA war als einer von dreißig Bewerbern um den KIB mit einem Stand mit Projektpräsentationen im Atrium vertreten. Unser Focus lag auf Kunst und Kultur für Blinde und Sehbehinderte. Wir möchten zeigen, dass es insbesondere für unseren Personenkreis wichtig ist, die restlichen Sinne zu schulen. Dieses kann durch Begegnung mit Kunst und Kultur geschehen - kognitiv, emotional oder auch selbst schaffend. So können die Projekte dazu beitragen, die Persönlichkeit zu stärken.

Daneben zeigten wir am Stand auch die Vielfalt des Engagements in der PRO RETINA.

Ute Palm, Ruth Forschbach und Hilde Zimmermann am Präsentationsstand im Atrium.Ute Palm, Ruth Forschbach und Hilde Zimmermann am Präsentationsstand im Atrium. Im Hintergrund an der Stellwand eine Auswahl der Projekte unserer Regionalgruppe.

Ute Palm übergibt einer Interessentin den FilmInfostand

Ute Palm übergibt einer Interessentin den Film "Das Leben ist wie ein Puzzle", mit dem über das Leben und die Auswirkungen verschiedener Netzhautdegenerationen auf den Betroffenen aufgeklärt wird. In dem Film melden sich auch renommierte Forscher zur Netzhautforschung zu Wort.

Zuletzt geändert am Do, 2013-12-19 11:09

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