Seiteninterne Navigation
Suche

Sie befinden sich hier:
Inhalt
Optionen für diese Seite

Nachrichten aus der Regionalgruppe Mainz

Die Regionalgruppe Mainz besuchte die Veranstaltung, 23.03.2012, Geräuschgeschichten: "Radio im Kopf"

Klangsprache und Wortmusik - Ein Abend voller Hörgenüsse

Ein Tonstudio in Mainz-Gonsenheim. Menschen, die mit sichtlichem und hörbarem Vergnügen lauschen. Am Mikrophon Sebastian Fuchs, der Akustikkünstler.

Vrrrm. Pssssschh. MMMM. Klp. Bff... Der Vokalartist mischt Soundeffekte in seine Erzählungen, lässt Klinken und Mäuse klicken, Kühlschränke und Bienen summen, Lastwagen, Beats und Donner rollen. Mit dem Mundwerk erforscht er den Urknall der Laute.

Klangraum im "Klangraum"

Das Tonstudio mit dem passenden Namen "Klangraum" bietet mit seiner exzellenten Akustik die passende Bühne für die Geräuschgeschichten. Hier werden Märchen ohne Worte erzählt, entwickelt sich ein "Radio im Kopf" zu einem mysteriösen Fall und gibt es Vergnügen pur bei der Darbietung und Neuinterpretation von "Die Leiden des jungen Werthers", indem Satzzeichen hintersinnig ihr (Un)Wesen treiben.

Rhythmus, Tiefgang und Witz

Sebastian Fuchs, der professionelle Sprecher, Beatboxer und Geräuschemacher, präsentierte seinem Publikum einen perfekten Mix aus Lautkunst, unntergründiger Comedie und poetischem Sound. Die zahlreichen Zuhörer und Zuseher applaudierten begeistert und verlangten stürmisch nach einer Zugabe. Die war dann interaktiv und geriet mithilfe Freiwilliger aus dem Saal schnell zu einem weiteren Highlight der von dem Gonsenheimer Kulturverein Gonskultur organisierten Veranstaltung.

Ein Abend der Spitzenklasse!

Autorin: Marcella Berger

Internet-Seite Gonskultur e. V. (externes Angebot)

Zuletzt geändert am Fr, 2012-03-30 11:33

Die Regionalgruppe Mainz besuchte das Landesmuseum Mainz

Die Kunstinteressierten unter uns konnten heute, 25.02.2012, eine ganz tolle Führung genießen. Die Führung zur Ausstellung "Nützlich, gefährlich, romantisch... Wasser im Spiegel der Kunst" war speziell für blinde und sehbehinderte Museumsbesucher konzipiert.

Eine Mitarbeiterin des Museums gab eine Bildbeschreibung zu "Bei der Wäsche" vom Künstler Koch.

Anschließend konnte man im zeitRAUM die Dinge fühlen und riechen, die man damals und heute zum Wäschewaschen benutzt, z.B. Kernseife, Waschpulver, Bügeleisen, Waschbretter, usw.

"Menschen gehen ins Museum, weil sie dort etwas finden, was sie ins Leben begleitet."
Entsprechend dieser Beobachtung von Jean-Christoph Amman hat es sich das Landesmuseum Mainz, Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz, zum Auftrag gemacht, seine bedeutenden Sammlungen vorzustellen.
Basierend auf dem Wunsch, ein Museum für alle sein zu wollen, hat das Landesmuseum ein spezielles Angebot entwickelt, das den Bedürfnissen von Blinden und Sehbehinderten entgegenkommen will. Das Museum möchte Kunst mit allen Sinnen erlebbar machen und neue Wege der Vermittlung beschreiten. Objekte zum Anfassen und Ausprobieren sind in allen Abteilungen zu finden.
Hörstationen sowie Objekte zum Riechen ergänzen die Präsentation.

Alle Informationen zum Landesmuseum Mainz gibt es unter folgendem Link:

Landesmuseum Mainz (externes Angebot)

Zuletzt geändert am Mo, 2012-02-27 15:49

Erste-Hilfe-Kurs für blinde Menschen

Erste-Hilfe-Kurs für blinde Menschen Wenn Worte den Notfall erst sichtbar machen

Erstmals boten die Johanniter einen Erste-Hilfe-Kurs für Menschen ohne oder mit sehr stark eingeschränktem Sehvermögen an. Für die Teilnehmer aus der Selbsthilfegruppe Pro Retina sowie für die Ausbilder der Johanniter war die Zusammenarbeit ein besonderes Erlebnis.

„Mein Kopf, mein Kopf“, ruft Gerhard und setzt sich auf den Fußboden des Johanniter-Schulungsraums. „Was haben Sie denn?“, fragt Wolfgang fachmännisch. Ganz genau lässt er sich den Schmerz beschreiben, tastet dann vorsichtig über das Gesicht. „Blut und Scherben“, murmelt er und greift zum Verbandsmaterial. Jetzt kann er zeigen, was er von den Johannitern Lisa-Marie Claß und Julian Borngässer gelernt hat. Realistische Unfalldarstellung heißt das Schminken von Wunden im Fachjargon. In diesem besonderen Kurs ist es ein wichtiges Lehrmittel. „Wir versuchen, möglichst viel fühlbar zu machen und alles ganz genau zu beschreiben“, sagt Lisa-Marie Claß. Gemeinsam haben die Johanniter-Ausbilder diesen Kurs auf die besonderen Bedürfnisse der Teilnehmer abgestimmt: Mit Erfolg! Vom Anlegen der Verbände bis zur Herz-Lungen-Wiederbelebung klappt am Ende alles souverän.

„Es hat sehr viel Spaß gemacht“, lobt Wolfgang. Im nächsten Jahr wird es erneut diesen besonderen Erste-Hilfe-Kurs geben.

Quelle:
Bericht aus der Ausgabe „Die Johanniter vor Ort“ 4/2010, Seite 3, Mitgliederbeilage des Regionalverbandes Rheinhessen

Zuletzt geändert am Fr, 2012-02-24 09:44

Führung durch das römische Mainz

Am 17.07.2010 wurde von der Regionalgruppe Mainz eine private Führung "Römer in Mainz" für blinde und sehbehinderte Menschen angeboten.

Insgesamt waren 10 Personen angemeldet aber wetterbedingt, große Hitze und dann am Samstagvormittag Regen, waren es nur 5 Teilnehmer, Waltraud Daute aus Mörfelden, Dietlind Schudoma-Wollgarten und Georg Blümer aus Aachen, Hannele Wolff, Wolfgang Schweinfurth und die Hobbyführerin Roswitha Schweinfurth aus Mainz.

Gestartet wurde mit dem Stadtbus am Bahnhof. Gemeinsam fuhren wir in die Große Bleiche wo es zu den ersten Denkmälern, dem Dativius Victor Bogen und der Jupitersäule ging. Von hier aus erkundeten wir, wie die Römer, alles zu Fuß. Insgesamt wurden acht Baudenkmäler angeschaut bzw. befühlt. Zwischen durch gab es viel zu hören über die Römer und das römische Leben in Mainz, getrocknete Früchte und selbstgebackenen Brötchen, nach römischem Rezept, zu essen, Gewürze zu befühlen und riechen, die auch schon die Römer benutzten. Es ging quer durch die Innenstadt vorbei am Meilenstein zum Isis und Mater Magna Heiligtum.

Hier übernahm kurzzeitig eine Führerin der Initiative römisches Mainz die Erklärungen und Ausführungen. Sogar unsere Führerin Roswitha konnte noch etwas Neues erfahren. Auch durften wir am Weihrauch riechen und eine Isis-Statue in die Hand nehmen. Danach ging es zum Hypocaustum, den Weihealtären des Mithrakultes und zu den Resten des Kaltwasserbeckens einer römischen Therme. Der Abschluss der Führung fand auf der Zitadelle am Drususstein statt.

Anschließend gingen wir dort alle gemeinsam ins Zitadellen-Cafe, bevor wir den Heimweg antraten. Allen Teilnehmern hat die Führung gut gefallen und wir hatten, trotz anfänglichem Regenwetter, viel Spaß.

Gerhard Buhl und seine Frau Maria Buhl, aus Rüsselsheim, konnten an der Führung nicht teilnehmen, da Herr Buhl Geburtstag hatte. Herr Buhl bekam von Roswitha und Wolfgang Schweinfurth eine Extraführung geschenkt, diese fand am 28.07.2010 statt.

Irgendwie scheint es bei den Römer immer zu regnen, denn auch an diesem Tag startete die Führung bei Regen, aber im Laufe des Tages wurde das Wetter besser.

Es wurden wie bei der ersten Führung acht Sehenswürdigkeiten angelaufen. Nur diesmal ging es nicht zum Isis und Mater Magna Heiligtum sondern zum Römerschiff vor dem Hilton Hotel. Ansonsten war es die gleiche Führung wie elf Tage zuvor. Auch hier hatten alle Teilnehmer viel Spaß.

Autor: Wolfgang Schweinfurth
E-mail Kontakt mit Wolfgang Schweinfurth

Zuletzt geändert am Fr, 2012-02-24 09:28

Ende des Beitrags

Anmeldung

Mitglieder der PRO RETINA, die Zugang zum Aktivenbereich oder zu den Mailinglisten benötigen, können sich hier anmelden.

Gateway to Vision — Sehen, das Tor zur Welt

Vom 14.-15. Juli 2012 richtet die PRO RETINA den 17. Weltkongress von Retina International in Hamburg aus.

Newsletter

Melden Sie sich für unseren kostenlosen PRO RETINA Newsletter an.

Wissenschaftliche Empfehlungen

Lesen Sie bitte die Empfehlungen des Arbeitskreises "Klinische Fragen" zu Behandlungen von Netzhauterkrankungen.

Fußzeile

© 2005-2012 |