Nachrichten der Regionalgruppe Mainz

Nachricht vom 1.09.2017"Erfolgreicher 11. Patiententag in Wiesbaden"Autorin: Roswitha Schweinfurth

Auch in diesem Jahr war die Regionalgruppe Mainz beim Patiententag wieder dabei.

Zahlreiche Vorträge rund um die Gesundheit lockten die Besucher an.

So hielt unter anderem Prof. Dr. Bernhard M. Stoffelns von der Universitätsmedizin Augenklinik Mainz zum Thema „Innere Medizin und Auge“ einen sehr interessanten Vortrag:

  1. Augenerkrankung bei Diabetes mellitus
  2. Augenerkrankung bei Bluthochdruck
  3. Augenerkrankung bei rheumatischen Erkrankungen

Unser Stand war sehr gut besucht.

Wie auch im letzten Jahr waren Fragen zur Makula-Degeneration das Hauptthema.

Es kamen sowohl Betroffene als auch Angehörige und Freunde von Betroffenen an unseren Stand.

Dieses Jahr waren wir zusammen sechs Berater, bei denen ich mich für ihre Mithilfe herzlich bedanke.

Zuletzt geändert am 02.09.2017 17:10

Nachricht vom 6.11.2016Woche des Sehens 2016 in Mainz mit dem Thema „Chancen sehen!“ Autorin: Sabine Jänicke

In der Woche des Sehens fand in der AUGENKLINIK der UNIVERSITÄTSMEDIZIN MAINZ, eine Informationsveranstaltung für alle Betroffenen und Bürger statt.

Die PRO RETINA Deutschland e. V., Regionalgruppen Mainz und Wiesbaden, waren mit einem Informationsstand vertreten.

Die PRO RETINA Deutschland e. V. beriet in allen Fragen zu Netzhautdegenerationen und Netzhautdystrophien.

Man konnte Simulationsbrillen probieren, damit versuchen, einen Schuh zu binden und einen Amsler-Gitter-Test (zur Früherkennung einer Maculadegeneration) durchführen.

Wir haben viele Besucher sehr persönlich und ausführlich beraten können.

Foto zeigt den Stand der Firma BaumFirma Baum Retec AG Frau Barca, Herr Müller

Die Firma Baum Retec AG hat die Besucher an Ihrem Informationsstand über Hilfsmittel für sehbehinderte und blinde Menschen beraten.

„Chancen sehen!“ war das Thema der diesjährigen Aufklärungskampagne, die vom 8. bis 15. Oktober bereits zum 15. Mal stattfand und erneut unter der Schirmherrschaft der Fernsehjournalistin Gundula Gause stand.

Die Partner und Veranstalter der Woche des Sehens machten bundesweit mit vielfältigen Aktionen auf die Bedeutung guten Sehvermögens, die Ursachen vermeidbarer Blindheit sowie die Situation sehbehinderter und blinder Menschen in Deutschland und in den Entwicklungsländern aufmerksam.

Unter den folgenden drei Gesichtspunkten beleuchtete die Aktionswoche das Thema:

  • Chancen sehen – auch mit nachlassendem Sehvermögen!
  • Chancen sehen – für gesunde Augen ein Leben lang!
  • Chancen sehen – Zukunft schenken!

Zuletzt geändert am 07.11.2016 15:15

Nachricht vom 22.10.2016"Wir waren dabei" Nationales Führhundhaltertreffen des DBSV in BerlinAutorin: Roswitha Schweinfurth

Vom 15.09.2016 bis zum 18.09.2016 fand in Berlin das nationale Führhundhaltertreffen unter dem Motto „Der Führhund – bewährte tierische Assistenz seit 100 Jahren“ statt.

Zu diesem Treffen waren zahlreiche Führhundhalter mit ihren Führhunden aus ganz Deutschland angereist.

Foto zeigt: Demonstration auf dem Alexanderplatz in Berlin R. Schweinfurth, W. Schweinfurth mit BFHDemonstration auf dem Alexanderplatz in Berlin R. Schweinfurth, W. Schweinfurth mit BFH

In diesen vier Tagen gab es ein interessantes Rahmenprogramm zum Thema Führhund.

Höhepunkt des Treffens war die Demonstration auf dem Alexanderplatz mitten in Berlin.

Hier machten die Teilnehmer auf ihre Situation aufmerksam:

  1. dass es keinen uneingeschränkten Zugang mit Blindenführhunden zu allen öffentlichen Bereichen gibt
  2. dass in Deutschland endlich Führhundausbilder ein anerkannter Lehrberuf wird und dass es dadurch eine Qualitätssicherung bei der Ausbildung der Hunde gibt

Ich habe mit meinem Führhund an diesem Treffen teilgenommen.

In diesen vier Tagen haben wir viele nette Menschen und Hunde kennengelernt und interessante Gespräche geführt.

Es war ein sehr tolles Erlebnis.

Zuletzt geändert am 23.10.2016 15:48

Nachricht vom 26.06.2016Wiesbadener Patiententag 2016 mit dem Motto "Demographischer Wandel fordert Innovation" Autorin: Roswitha Schweinfurth

Am Samstag, 2. April 2016, fand im Rathaus Wiesbaden am Schlossplatz der Patiententag mit dem Motto "Demographischer Wandel fordert Innovation" statt.

Der Patiententag wird traditionell von der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) und dem Gesundheitsamt Wiesbaden gestaltet.

Die Besucher erwarteten umfassende und verständliche Informationen zu Themen rund um die Innere Medizin.

Zum Patiententag werden Patientinnen und Patienten, Angehörige und Freunde von Erkrankten sowie allgemein an Gesundheitsthemen Interessierte herzlich eingeladen.

Die Regionalgruppe Mainz unterstützte die Regionalgruppe Wiesbaden die mit einem eigenen Stand vertreten war.

Der Patiententag war nicht nur für unsere Selbsthilfegruppe ein voller Erfolg Der Zulauf von Interessierten war riesengroß.

Wir freuten uns sehr, auch viele Mitglieder unserer Selbsthilfegruppe persönlich begrüßen zu dürfen.

Der nächste Termin für den Patiententag im Jahre 2017 wird eine Woche nach Ostern sein. Wir werden wieder dabei sein. Merken Sie sich diesen Termin schon einmal vor, wir würden uns freuen, Sie kennenzulernen und mit Ihnen ins Gespräch zu kommen.

Zuletzt geändert am 26.06.2016 14:59

Nachricht vom 10.12.2015Tagung der Bielschowsky Gesellschaft für Schielforschung und Neuroophthalmologie und des Berufsverbandes der Orthoptistinnen Deutschland e. V. Autorin: Roswitha Schweinfurth

Am 21. und 22. November 2015 fand die 6. gemeinsame Tagung der Bielschowsky Gesellschaft für Schielforschung und Neuroophthalmologie und des Berufsverbandes der Orthoptistinnen Deutschland e. V. im Kurfürstlichen Schloss zu Mainz statt.

Durch den einmalig schönen Tagungsort hatte die Tagung ein ganz besonderes Flair.

Es wurden viele interessante Vorträge gehalten, ein Vortrag zum Thema Genetik und ein Vortrag zum Thema Neuroophtalmologie befassten sich mit der Diagnostik erblicher Augenerkrankungen im Zeitalter moderner Humangenetik.

Die Regionalgruppe Mainz der PRO RETINA Deutschland e. V.war mit einem Stand vertreten.

Die Teilnehmer der Tagung nutzten die Gelegenheit, die Broschüren über die einzelnen Krankheitsbilder zu studieren und gezielte Fragen zu stellen, die wir fachgerecht beantworten konnten.

Sie waren erstaunt über das große Angebot der PRO RETINA.

Wir führten viele interessante Gespräche, besonderer Schwerpunkt war immer wieder der fehlende Kontrast (Leuchtdichtekontrast) in Arztpraxen und öffentlichen Gebäuden.

Zuletzt geändert am 15.12.2015 07:58

Nachricht vom 5.12.201588. Versammlung des Vereins Rhein-Mainischer Augenärzte Autorin: Roswitha Schweinfurth

Am 06.11. und 07.11. 2015 fand in der Universitätsmedizin Mainz Augenklinik die Wissenschaftliche Tagung des Vereins Rhein-Mainischer Augenärzte mit Industrieausstellung statt.

Die Tagung hatte das Thema: Zukunftsaspekt der Augenheilkunde, Biologie - Technik - Bionik.

Auch wir, die Regionalgruppe Mainz der PRO RETINA Deutschland e. V. durften wieder einen Stand bei der Ausstellung haben.

An den zwei Tagen konnten wir mit vielen Augenärzten interessante Gespräche führen.

Aber auch Patienten der Augenklinik nutzten das Angebot und sprachen uns an.

Es waren sehr ereignisreiche Tage.

Zuletzt geändert am 15.12.2015 08:01

Nachricht vom 4.12.2015Stammtisch der besonderen Art Autorin: Roswitha Schweinfurth

Am 27.Juni 2015 hatten wir einen Stammtisch der besonderen Art.

Wir konnten die Mainzer Schriftstellerin Irina Wittmer für eine Lesung gewinnen, die aus ihrem Buch „Wo die Verkleidung Löcher hat“ einige Passagen vorlas.

Das Buch war zu diesem Zeitpunkt noch nicht veröffentlich so waren wir die ersten, die aus dem Buch etwas zu hören bekamen.

"Die Erzählungen befassen sich mit dem Gestalten von Lebensglück in Kunstträumen. Mit diesen Geschichten will ich ihnen auf angenehme Weise die Zeit vertreiben und Sie die Zumutungen der Welt mit heiteren, liebenden Augen sehen lassen." (Quelle: Wo die Verkleidung Löcher hat von Irina Wittmer)

Die Teilnehmer am Stammtisch waren alle total begeistert, denn Frau Wittmer hat eine tolle Art die Zuhörer zu fesseln.

Es ist immer etwas Besonderes, wenn der Autor aus seinem Werk vorliest.

Zuletzt geändert am 15.12.2015 08:05

Nachricht vom 21.06.2015Tag der seltenen Erkrankungen 2015 in MainzAutorin: Roswitha Schweinfurth

Am Freitag, 27.02.2015 fand im Rathaus Mainz, im Haifa-Zimmer, von 9:00 Uhr bis 14:00 Uhr eine Veranstaltung zum „Tag der seltenen Erkrankungen“ statt.

Die Öffentlichkeit, die zahlreich erschienen war, wurde über seltene Krankheiten informiert und auf die Probleme von Betroffenen aufmerksam gemacht.

Betroffene und interessierte Menschen konnten sich auch im Internet informieren Internet-Seite Rarediseaseday (externes Angebot)

Folgende Vereine, Selbsthilfegruppen und Institutionen haben sich 2015 beteiligt:

  1. Verein AHC18+ (Alternierende Hemiplegie)
  2. PRO RETINA Deutschland e. V., Regionalgruppe Mainz
  3. DGM – Deutsche Gesellschaft für Muskelkranke e. V.
  4. Bundesverband Angeborene Gefäßbildungen e. V.
  5. Kohki Verein für Familien herzkranker Kinder und Jugendlicher, Rhein-Main-Pfalz
  6. Selbsthilfegruppe für Hypophysen- und Nebennierenerkrankte Mainz und Umgebung e. V.
  7. Bundesverband Neurofibromatose – von Recklinghausen e. V.
  8. Turner-Syndrom-Vereinigung Deutschland e. V.
  9. Sarkoidose Netzwerk e. V.
  10. Syrinx-Hessen/DA – SHG Rückenmarkserkrankungen
  11. Bundesverband Polomyelitis e. V. Landesverband Rheinland-Pfalz
  12. Offene Selbsthilfegruppe Vaskulitis e. V.
  13. ELA Deutschland e. V. Europäische Vereinigung gegen Leukodystrophien
  14. SHG Sprue / Zöliakie Glutenunverträglichkeit Mainz-Bingen
  15. Deutsche Glykogenose Deutschlande. V.
  16. Selbsthilfegruppe für PXE-Erkrankte (Pseudoxanthoma Elasticum) Deutschland e. V.
  17. Zentrum für Seltene Erkrankungen HSK Dr.-Horst-Schmidt-Kliniken Wiesbaden
  18. Villa Metabolica am Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin Universitätsmedizin Mainz
  19. SE-atlas Kartierung von Versorgungseinrichtungen für Menschen mit seltenen Erkrankungen
  20. Stiftung AUSWEGE

Pünktlich zum „Tag der seltenen Erkrankungen 2015“ präsentierte sich auch die neue Webseite Atlas für seltene Erkrankungen SE-atlas Kartierung von Versorgungseinrichtungen für Menschen mit seltenen Erkrankungen.

Dieser medizinische Versorgungsatlas soll die Behandlung von Patienten mit seltenen Erkrankungen erleichtern.

Auf der Internetseite Internet-Seite Atlas (externes Angebot) können sich Betroffene, Angehörige und Ärzte einen Überblick über Versorgungsmöglichkeiten in Deutschland verschaffen.

Nach der in Deutschland gültigen Definition handelt es sich um eine seltene Krankheit, wenn nicht mehr als 5 von 10.000 Menschen unter einem spezifischen Krankheitsbild leiden.

Das können zum Beispiel Stoffwechselstörungen sein. Betroffene Patienten wissen häufig nicht, wo und wie sie sich behandeln lassen können.

Auf Internet-Seite Atlas (externes Angebot) kann gezielt nach Einrichtungen gesucht werden, die bei einer bestimmten Krankheit weiterhelfen können. Dazu werden alle relevanten Einrichtungen auf einer interaktiven Landkarte angezeigt. Klickt man diese an, erhält man weitere Informationen.

Im Südwestrundfunk wurde am Montag, 01.03.2015, in der Landesschau um 19:30 Uhr ein kurzer Ausschnitt über den „Tag der Seltenen Erkrankungen“ gezeigt.

Die Teilnehmer ließen zum Abschluss der Veranstaltung vor dem Rathaus gegen 14:00 Uhr traditionell rote Luftballons in den Himmel steigen, die dann Richtung Vater Rhein entschwebten.

Zuletzt geändert am 15.12.2015 08:21

Nachricht vom 21.06.2015Hilfsmittelausstellung im Wilhelm-Kempf-Haus in Wiesbaden-Naurod 2015Autorin: Roswitha Schweinfurth

Am 19.06.2015 fand im Rahmen des BBS-Patienten-Seminars (Bardet-Biedl-Syndrom) der PRO RETINA Deutschland e. V. eine kleine, aber feine Hilfsmittelausstellung mit Fachvorträgen statt, die keine Wünsche offen ließ. Diese Veranstaltung wurde von Frau Franziska Kellermann organisiert.

Es waren drei Firmen mit elektronischen Hilfsmitteln vertreten, z.B. Lupen, Bildschirmlesegeräten, Vergrößerunsgeräten, Daisy Abspielgeräten und vieles mehr.

Ein anderer Stand bot Hilfsmittel für das tägliche Leben an, z.B. Langstöcke, zahlreiche Spiele, sprechende Uhren, sprechende Waagen, Kartoffelschäler und vieles mehr.

Parallel dazu gab es Fachvorträge, die gut besucht waren.

Einige Mitglieder der Regionalgruppe Wiesbaden und der Regionalgruppe Mainz nutzten die Gelegenheit und besuchten die Hilfsmittelausstellung und die Fachvorträge.

Zuletzt geändert am 15.12.2015 09:04

Nachricht vom 20.06.2015Bodenstreifen soll Orientierung erleichtern VOLKSHOCHSCHULE Beirat fordert Verbesserung für Sehbehinderte im EingangsbereichQuelle: Allgemeine Zeitung Mainz vom 20.06.2015, Von Trees Hohagen

Mainz. Der Zugang zum Haupteingang der Volkshochschule Mainz muss für Sehbehinderte in Zukunft besser zu finden sein - ein Antrag mit diesem Anliegen wurde vom städtischen Beirat für die Belange von Menschen mit Behinderung einstimmig beschlossen.

Bisher sei dies beinahe unmöglich, heißt es in dem von Wolfgang Schweinfurth, Mitglied des Arbeitskreises Barrierefreies Mainz, ausgearbeiteten Antrag. Abhilfe schaffen soll ein Auffindestreifen am Boden.

Unter dem Vorsitz von Ursula Wallbrecher beriet der Beirat zudem über die Bebauung des Zollhafens. "Raue Schale - barrierefreier Kern" war Titel der Präsentation von Referent Sascha Müller vom Stadtplanungsamt. Konkret bedeute dies, dass man einen Kompromiss eingehen müsse und nicht alle Bereiche auch für Rollstuhlfahrer problemfrei befahrbar machen könne. Grund dafür sei die Vorgabe, die bereits vorhandenen Bodensteine wieder zu verwenden. Trotzdem sollen aber unter anderem ein Rundgang und weite Teile des Zentrums barrierefrei zugänglich sein. "Die Planung sieht gut aus, wichtig ist jetzt die Überwachung, dass alles auch so umgesetzt wird", sagte Marita Boos-Waidosch, Behindertenbeauftragte der Stadt Mainz.

Ein weiterer Punkt auf der Tagesordnung war die Vorstellung der Beratungsstelle "Selbstständig leben in Mainz", eines Projektes des Fachdienstes Eingliederungshilfe. Das Problem sei, dass die Angebote bisher zu unbekannt seien. Deswegen wurde ein Flyer entworfen und mit etwa 4000 Exemplaren in Umlauf gebracht. Michaela Hoffmann als Mitglied des Beratungsteams erklärte: "Wir wollten keine klischeebehafteten Fotos. Stattdessen haben wir Fotos aus dem wirklichen Alltag gewählt."

Im Rahmen der Berichte aus den Arbeitskreisen tat sich dann noch Mobilität als wichtiges Thema hervor. Boos-Waidosch verweist auf Situationen, in denen Sehbehinderte mit ihren Hunden nicht in ein Taxi einsteigen durften oder in denen Rollstuhlfahrer nur mit viel Vorplanung ein entsprechend ausgestattetes Taxi bekommen würden: "Gerade jetzt, wenn das Johannisfest ansteht, möchte man auch mal länger feiern und vielleicht um 1 Uhr nachts ein Taxi rufen - das geht in Mainz aber nicht."

Auch die Situation, dass sogenannte E-Scooter oder E-Mobile nicht in Bussen mitgenommen werden, sorge weiterhin für Beschwerden, berichtet die Behindertenbeauftrage. Geklärt sei dafür aber der Umstand, dass sehr wohl mehrere Rollstühle in einem Bus mitfahren dürfen, solange ausreichend Platz zur Verfügung steht.

Zuletzt geändert am 15.12.2015 10:30

Nachricht vom 29.10.20142. Internationales Glaukom SymposiumAutorin: Roswitha Schweinfurth

Am 10.10.2014 und 11.10.2014 fand in der Universitätsmedizin Mainz, Augenklinik, das 2. Internationale Glaukom Symposium statt, zu dem Prof. Dr. Norbert Pfeiffer und Prof. Dr. Esther Hoffmann eingeladen hatten.

Die Regionalgruppe Mainz der PRO RETINA Deutschland e. V. war auch vertreten. An beiden Tagen wurde ein Stand aufgebaut, um Augenärzte, Patienten und interessierte Menschen zu beraten.

Wir konnten einen regen internationalen Zulauf verzeichnen, viele freuten sich sehr über die verschiedenen informativen Broschüren der PRO RETINA. Wir führten auch rege Gespräche mit den dort anwesenden Vertretern der Pharmaindustrie.

Foto - Roswitha und Wolfgang Schweinfurth mit Führhund vorne Sabine JänickeRoswitha und Wolfgang Schweinfurth mit Führhund vorne Sabine Jänicke

Prof. Dr. Pfeiffer bedankte sich zum Schluss persönlich für unser Engagement und für die sehr gute kooperative Zusammenarbeit. Die PRO RETINA Deutschland e. V. ist als Ansprechpartner für Netzhautdegenerationen ein zuverlässiger Partner.

Zuletzt geändert am 15.12.2015 10:25

Nachricht vom 17.10.2014Museumsverband Rheinland-Pfalz e. V. unterzeichnet ZielvereinbarungAutorin: Roswitha Schweinfurth

Die PRO RETINA Deutschland e. V. ist deutschlandweit bei Zielvereinbarungen dabei.

Wolfgang Schweinfurth, Leiter der Regionalgruppe Mainz und der Regionalgruppe Wiesbaden wurde vom Vorstand beauftragt, dies in Rheinland-Pfalz auszuführen.

Die LAG organisiert die Zielvereinbarungen, zusammen mit den Selbsthilfeorganisationen und – verbänden in Rheinland-Pfalz.

Am Donnerstag, 02.10.2014 wurde im Rahmen des Symposiums „Kulturelle Teilhabe Mythos oder Alltag“ die Zielvereinbarung mit dem Museumsverband Rheinland-Pfalz und der LAG Selbsthilfe Behinderter Rheinland-Pfalz e. V. und Vertreter der Mitglieder der LAG unterzeichnet.

Autorin: Roswitha Schweinfurth

Pressemitteilung Museumsverband Rheinland-Pfalz e. V., 3.Oktober 2014:

Museumsverband Rheinland-Pfalz e. V. unterzeichnet am 02.10.2014 in Mainz als erster Museumsverband in Deutschland eine Zielvereinbarung mit einer Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Selbsthilfe Behinderter Menschen.

Im Rahmen des Symposiums „Kulturelle Teilhabe: Mythos oder Alltag?“ des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Rheinland-Pfalz in der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz fand heute, am 02.10.2014 die Unterzeichnung der Zielvereinbarung mit der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Selbsthilfe Behinderter Rheinland-Pfalz e. V. statt.

Der Museumsverband Rheinland-Pfalz ist damit der erste Museumsverband in der Bundesrepublik, der eine solche Vereinbarung mit einer LAG schließt.

Die Vertragspartner haben sich auf eine Reihe gemeinsamer Maßnahmen verständigt, für deren Umsetzung sie sich in den kommenden fünf Jahren einsetzten.

Ziel der Vereinbarung ist es, die Vernetzung von Museen und Selbsthilfeorganisationen zu fördern und Museumsmitarbeiterinnen und Museumsmitarbeiter für den Umgang mit Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen zu schulen und deren Bedarf an nutzerfreundlichen Informationen zur Barrierefreiheit vor Ort zu vermitteln.

Der Museumsverband wird weiterhin die Museen dahingehend beraten, wie die Belange behinderter Menschen in Hinblick auf Barrierefreiheit in Dauer- und Wechselausstellungen sowie bei museumspädagogischen Angeboten berücksichtigt werden können.

Die Behindertenverbände unterstützen die Museen etwa bei Förderanträgen zur Barrierefreiheit.

Außerdem wird mindestens eine Fortbildung pro Jahr zu unterschiedlichen Aspekten von Barrierefreiheit (Leichte Sprache, Hörtexte, barrierefreie Anfahrtsbeschreibung, barrierefreie Websites etc.) angeboten und eine Informationsveranstaltung zum Thema durchgeführt.

Zuletzt geändert am 15.12.2015 10:03

Nachricht vom 5.10.2014Kulturelles Bingen/Rhein 2014Autorin: Roswitha Schweinfurth

Am 27.09.2014 machten die Regionalgruppe Mainz und die Regionalgruppe Wiesbaden bei herrlichem Herbstwetter einen Ausflug nach Bingen/Rhein.

Am Bahnhof in Bingen wurden wir von den Binger Mitgliedern begrüßt. Cita und Heinz hatten den Ausflug geplant und übernahmen die Führung.

Als erstes ging es zum Lastenkran von 1487, der noch voll funktionstüchtig ist. Das tolle war, unsere beiden Binger hatten den Schlüssel besorgt, so dass der Kran auch von innen besichtigt werden konnte. Wir erfuhren sehr viel Interessantes über den Kran: seine Geschichte, seinen Aufbau, über die Kranknechte (ein sehr harter Beruf) und die Schifffahrt auf dem Rhein im Wandel der Jahrhunderte. Jährlich, am Tag des Denkmals, wird der Kran in Betrieb genommen und die Binger jungen Männer reißen sich darum, Kranknecht zu spielen, obwohl man für diese Arbeit sehr viel Kraft aufwenden muss. Unsere zwei Binger Mitglieder, die die Führung leiteten, wussten sehr viel zu erzählen.

Vom Kran ging es am Rhein entlang zu den Kulturgärten, wo wir eine kleine Rast im Weinkulturgarten einlegten. Hier erfuhren wir von Heinz sehr viel über den Weinanbau, den Unterschied zwischen Wein aus dem Rheingau und aus Rheinhessen. Es wurde auch vom heiligen Rochus erzählt, woher der „Rochusberg“ seinen Namen hat und zahlreiche Anekdoten von den Rochus-Wallfahrten, die jährlich im August stattfinden. Die „Weinpredigt“ von unserem Dichterfürsten Johann Wolfgang von Goethe wurde auch zitiert.

Dann flanierten wir noch ein Stück am Rhein entlang. Wir kamen an einem uralten Baum vorbei, der einen riesengroßen Stammdurchmesser hat. Mindestens vier Personen sind notwendig, um ihn zu umfassen, natürlich haben wir das ausprobiert.

Nun ging es zum Mittagessen in den Gasthof „Zum geschwollenen Herzen“ Zuerst erzählten uns Cita und Heinz, woher der Gasthof seinen Namen hat. Wir stärkten uns mit sehr leckerem Essen, einige probierten die Schnitzel, denn dafür ist der Gasthof berühmt.

Gut gesättigt gingen wir am Rhein entlang zum „Museum am Strom“. Unterwegs erfuhren wir, dass der französische Dichter Victor Hugo (1802 – 1885) einige Zeit in Bingen gelebt hatte, sowie Wissenswertes über das Gelände der Landesgartenschau.

Bevor es ins Museum ging, trugen Cita und Heinz uns noch das "Binger Gedicht" in Mundart vor. Im Museum war eine Führung für uns gebucht. Hier wurde uns 2000 Jahre Bingen nahe gebracht. Natürlich durfte nicht die heilige Hildegard und die Rheinromantik im 19. Jahrhundert fehlen.

Zum Abschluss schlenderten wir gemütlich durch den Park am Mäuseturm zum Bahnhof. Von dort ging es zurück nach Hause.

Wir verbrachten einen schönen, erlebnisreichen Tag, an dem viel erzählt und gelacht wurde.

Nochmals vielen Dank an unsere Binger Mitglieder Cita und Heinz für die kompetente und interessante Führung.

Zuletzt geändert am 15.12.2015 10:14

Nachricht vom 22.02.2014Tag der seltenen Erkrankungen 2014 in MainzAutorin: Roswitha Schweinfurth

Den Seltenen eine Stimme geben

Am Freitag, 21.02.2014 war in Mainz, im Foyer des Stadthauses, Kaiserstr. 3-5, von der ACHSE der „Tag der seltenen Erkrankungen“ veranstaltet worden. 13 Selbsthilfegruppen stellten sich vor. Die Regionalgruppe Mainz der PRO RETINA Deutschland e. V. war mit drei Beratern vor Ort.

Herr Marek Parowicz von der AHC organisierte in Kooperation mit Herrn Weber, vom Dezernat Gesundheit der Stadt Mainz und der KISS (Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe), Frau Elfi Guel Hollweck, Frau Sabine Gemünde und Frau Sabine Silz diesen Tag. Unser Schirmherr war Herr Michael Ebling, Oberbürgermeister der Stadt Mainz, er wurde vertreten durch Herrn Kurt Merkator, Sozial- und Gesundheits-Dezernent, der die Anwesenden herzlich begrüßte und sie für ihr Engagement lobte.

Zahlreiche Mainzer Bürger informierten sich an den Ständen, wo sie über verschiedene Krankheitsbilder beraten wurden.

Der Höhepunkt des Tages war das gemeinsame Zeichensetzen, in dem wir auf dem Bahnhofsvorplatz 150 rote, mit Gas gefüllte Luftballons zum Himmel aufsteigen ließen. Das Gemeinschaftsgefühl: „Einer für Alle, Alle für Einen“ wurde gestärkt.

Bild vom Start der LuftballonsLuftballonstart am Tag der seltenen Erkrankungen 2014 in Mainz.

Internet-Seite der Achse (externes Angebot)

Zuletzt geändert am 15.12.2015 10:17

Nachricht vom 12.10.2013Woche des Sehens am 12. Oktober 2013 in MainzAutorin: Roswitha Schweinfurth

Am 12.Oktober 2013 fand die Woche des Sehens in Mainz statt

Die PRO RETINA Deutschland e. V., Regionalgruppe Mainz, hatte am 12.10.2013 in der „Woche des Sehens“ einen Informationsstand in Mainz, vor der Alten Universität, in der Nähe des Staatstheaters Mainz, zusammen mit ihrem Partner, dem Blinden- und Sehbehinderten-Verein Rheinhessen e. V..

Dieses Jahr hieß das Motto: „Einblicke gewinnen“.

Der Informationsstand war ein Hingucker, geschmückt mit vielen hellblauen Luftballons. Trotz des kühlen Wetters fand unser Informationstand regen Zulauf von Betroffenen, Angehörigen von Betroffenen und interessierten Mainzer Bürgern.

Zu verschiedenen Augenerkrankungen gab es Informationsbroschüren. Ein Mitglied unserer Regionalgruppe verteilte die Flyer mit den Infos sogar direkt an die Passanten in der Fußgängerpassage, was anerkennenswert ist.

Eine Führung für blinde und sehbehinderte Menschen wurde im Staatstheater Mainz angeboten und von manchem Interessierten genutzt. Die hellblauen Luftballons waren bei den Kindern sehr beliebt, genauso wie die Inklusionsbuttons vom Land Rheinland-Pfalz.

Die Erwachsenen konnten mit einer Simulationsbrille versuchen, einen Schuh zu binden, was gar nicht so einfach ist. Die Tastsäckchen waren sehr interessant, zum Teil konnte der Inhalt erraten werden. Dadurch entstanden anregende Gespräche und manchem wurde jetzt erst bewusst, wie schwierig es ist, mit einer Sehbehinderung das Leben meistern zu müssen.

Unser Ansprechpartner vom LOW VISION KREIS, Herr Augenoptikermeister Ulrich Fülling (Optik Wachsmann) hat uns tatkräftig unterstützt, wofür wir ihm sehr danken.

Es war ein erlebnisreicher und schöner Tag. Am Ende waren wir alle leicht durchgefroren, aber doch glücklich, unsere Sache in der Landeshauptstadt Rheinland-Pfalz, in Mainz, gut vertreten zu haben. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern und Freunden und freuen uns schon auf nächstes Jahr.

Kontakt zu unserem Ansprechpartner vom Low Vision Kreis

Optik Wachsmann
Inhaber Augenoptikermeister, Herr Ulrich Fülling
Kurfürstenstr. 42a
55118 Mainz
Telefon: (06 13 1) 27 55 34 0
E-Mail: info@wachsmann-optik.de

Internet-Seite www.wachsmann-optik.de (externes Angebot)

Zuletzt geändert am 15.12.2015 08:38

Nachricht vom 26.09.2013Das Leitsystem für blinde und sehbehinderte Menschen in der Landeshauptstadt Mainz

Was wir tun!

Das Auffinden von Haltestellen und öffentlichen Gebäuden oder die Orientierung im Straßenraum stellt blinde und sehbehinderte Menschen oft vor beinahe unlösbare Aufgaben. Das Behindertengleichstellungsgesetz, Bauordnungen und Normen verpflichten bereits seit 2002 zur Barrierefreiheit.

Damit für blinde und sehbehinderte Menschen die Teilnahme am öffentlichen Leben erleichtert wird, hat die Landeshauptstadt Mainz ein Leitsystem entwickelt, das folgende Elemente beinhaltet:

  • Baulich (taktile Leitelemente)
  • Lichtsignalanlagen (Ampeln)
  • Ansagen und Anzeigen bei der Mainzer Verkehrsgesellschaft (MVG)

Baulich (taktile Leitelemente)

Mit der Unterstützung ertastbarer und visuell kontrastreicher Bodenindikatoren werden gleichbleibende und unverwechselbare Strukturen in die Straßenplanung einbezogen, diese signalisieren den blinden und sehbehinderten Fußgängerinnen und Fußgängern drei Dinge: Leitung, Orientierung und Warnung.

Der Leitstreifen des Mainzer Systems besteht aus Rippenplatten mit längsgerichteter Rippenstruktur. Dies dient der Führung, die Laufrichtung wird durch die Ausrichtung der Rippen angezeigt.

Taktile_Leitlinie_RippenplatteBild: Taktile Leitlinie in Rippenplatte

Der Auffindestreifen dient zum Auffinden von hauptsächlich seitlich gelegenen Zielen wie z.B. Eingänge, Haltestelleneinstiege oder Aufzüge. Er wird über die Breite der Gehbahn angelegt.

Taktiler_Auffindestreifen_Einstiegsfeld_LeitlinieBild: Taktiler Auffindestreifen mit Einstiegsfeld und Leitlinie an einer Haltestelle

Lichtsignalanlagen (Ampel)

Immer mehr Ampeln in Mainz werden mit Blindenton ausgestattet. Mit einem Orientierungssignal („Tak Tak“) im Dauerbetrieb wird blinden oder sehbehinderten Menschen das Auffinden einer Lichtsignalanlage (LSA) erleichtert. Auf Anforderung an einem Taster erhalten Sie ein Freigabesignal. Dieses Signal vermittelt akustisch („Piep Piep“) und/oder taktil (Vibration) die Grünphase. Dafür sind am Taster (meistens gelbes Kästchen) eine Vibrationsplatte und ein Richtungspfeil angebracht.

Ampel_BlindentonBild: Ampel mit Blindenton

Ansagen und Anzeigen bei der Mainzer Verkehrsgesellschaft (MVG)

Die Außenlautsprecherdurchsagen und Haltestellenansagen in Bahnen und Bussen helfen nicht nur Ortsfremden, sondern sind speziell für blinde und sehbehinderte Menschen eingeführt worden. Ergänzt werden diese durch dynamische Fahrgastinformationsanzeiger, die auf Anforderung die nächsten Abfahrten ansagen.

Dynamische_Fahrgastinfo_VorlesenBild: Dynamische Fahrgastinfo zum Vorlesen

Was Sie tun können!

Weitersagen. Das Leitsystem ist manchen Menschen noch unbekannt. Danke, dass Sie andere darauf aufmerksam machen und somit für das Thema sensibilisieren.

Handeln. Immer die Leitlinien freihalten. Die Elemente bitte nicht mit Fahrrädern, Autos oder Werbetafeln zustellen. Mindestens 60 Zentimeter muss der Abstand von taktilen Leitelementen zu mobilen Barrieren, wie Aufstellern, Ständen oder Fahrzeugen betragen.

So bitte nicht!

Fahrräder_zu_nahe_LeitlinieBild: Fahrräder zu nahe an der Leitlinie

Aufsteller_blockiert_Leitlinie</p>Bild: Aufsteller blockiert die Leitlinie

Kontakt / Impressum:

Landeshauptstadt Mainz
Stadtplanungsamt – Abteilung Verkehrswesen
Postfach 3820
55131 Mainz
Zitadelle Bau B
Internet-Seite www.mainz.de (externes Angebot)
Ansprechpartner
Stadtplanungsamt
Telefon: (0 61 31) – 12 38 29 / 383 0
E-Mail: Stadtplanungsamt@stadt.mainz.de

Nähere Informationen erhalten Sie unter:

Internet-Seite www.mainz.de/barrierefrei (externes Angebot)
Internet-Seite www.mvg-mainz.de (externes Angebot)

Weitere nützliche Links:

Internet-Seite www.mobilemenschen.de (externes Angebot)
Internet-Seite www.rmv.de/baim (externes Angebot)
Internet-Seite www.barrierefreiheit.de (externes Angebot)
Internet-Seite www.nullbarriere.de (externes Angebot)

Hier können Sie den Flyer Downloaden

Flyer "Was tun wir" der Stadt Mainz

Mainz, 09/2013

Zuletzt geändert am 15.12.2015 09:35

Nachricht vom 20.09.2013Erste Hilfe Lehrgang für blinde und sehbehinderte Menschen fand in Mainz stattQuelle:Johanniter-Unfall-Hilfe e. V., Regionalverband Rheinhessen

Am 19. und am 20. September 2013 veranstaltete die PRO RETINA Deutschland e. V., Regionalgruppe Mainz zusammen mit ihrem Partner Johanniter-Unfall-Hilfe e. V., Regionalverband Rheinhessen einen Erste Hilfe Lehrgang speziell für blinde und sehbehinderte Menschen.

Es waren 5 Teilnehmmer und zwei Ausbilder. Nachfolgend der Zeitungsbericht der Mainzer Rhein Zeitung.

Erste Hilfe-Maßnahmen sind auch für Blinde wichtig

Kursangebot PRO RETINA bietet alle zwei Jahre ein spezielles Programm für sehbehinderte Menschen an.

Quelle:
Mainzer Rhein Zeitung, 20. September 2013, Sarah Umla)

Die Johanniter-Unfall- Hilfe bietet gemeinsam mit der Selbsthilfevereinigung PRO RETINA Deutschland zum zweiten Mal einen zweitägigen Erste-Hilfe-Kurs für Sehbehinderte und Blinde an. Die Kurse finden alle zwei Jahre statt.

„Sie richten sich nur an Blinde", erklärt der Regionalgruppenleiter von PRO RETINA Wolfgang Schweinfurth. „Denn wir gehen in normalen Kursen oft unter."

Die Kurse sind für fünf Personen ausgelegt. „In kleineren Gruppen verinnerlicht man die Übung einfach mehr", erklärt Schweinfurth.

Das Programm besteht aus zwei Schwerpunkten: Die Ausbilder der Johanniter-Unfall-Hilfe zeigen den Teilnehmern die Grundzüge der Ersten Hilfe.

Dazu gehören die fünf W's:

  • Was ist passiert?
  • Wo?
  • Wie viele Verletzte?
  • Welche Arten von Verletzungen gibt es?
  • Wichtig das Warten

„Die Helfer müssen mit den Opfern auf den Krankenwagen warten und dürfen sie nicht alleine lassen", erklärt der Ausbilder Norbert Horn. Detailliert wird die stabile Seitenlage sowie die Herz-Lungen- Wiederbelebung den Teilnehmern praxisnah vorgeführt. „Die stabile Seitenlage stellt beispielsweise sicher, dass die Atemwege freigehalten werden", informiert Ausbilder Norbert Horn.

Schweinfurth nimmt selbst an dem Kurs teil. „Es hilft einfach, alle zwei Jahre die Erste-Hilfe-Techniken wieder aufzufrischen. Es sind ja keine alltäglichen Handlungen, daher vergisst man schon das Ein oder Andere."

Die fehlende Fähigkeit des Sehens ist aber nicht unbedingt ein Nachteil. Denn Sehende sind oft Überfordert bei Unfällen. „Wir sind nicht von dem Anblick schockiert, da wir nicht sehen, sondern die Wunden und das Blut nur fühlen können", erläutert Schweinfurth.

Für Blinde ist es dagegen wichtig, mit dem Unfallopfer zu sprechen, um zu erfahren, wo die Verletzung ist.

Zuletzt geändert am 15.12.2015 09:09

Nachricht vom 23.05.2013Natur PurAutorin: Sabine Jänicke

Ausflug in den Duftgarten von Odile mit der Regionalgruppe Mainz am Pfingstsamstag, dem 18. Mai 2013

Was hatten wir für ein Glück!

Wir trafen uns um 14:00 Uhr bei blauem Himmel und Sonnenschein vor dem Mainzer Hauptbahnhof und fuhren mit 13 Duft- und Naturliebhaber/innen und 2 Führhunden mit der Tram nach Mainz-Gonsenheim zum versteckten Garten von Odile Landragin in die Hermann-Ehlers-Straße 12. Dort wartete schon eine weitere Teilnehmerin auf uns und gemeinsam betraten wir durch das große graue Holztor den Hof des Hauses.

Der Boden wechselte vom Belag des Bürgersteiges in unregelmäßiges Kopfsteinpflaster, wir spürten sofort die Ruhe hinter dem Tor. Die vielen Pflanzen, die uns schon im Hof erwarteten, verbreiteten Kühle und die ersten Düfte.

Odile begrüßte uns herzlich unter einem großen Walnussbaum und bot uns Wasser mit Holunderblütensirup an. Welch leckere Erfrischung!

Odile stellte sich vor und hielt eine kleine Einführung in die Welt der Duftpflanzen. Die Düfte entstehen bei Bewegung, durch Wind, durch Berührung, durch Feuchtigkeit oder Trockenheit.

Odile machte uns auf den ersten starken Geruch aufmerksam, den wir gut wahrnehmen konnten, es war blühender Bärlauch. Daneben standen wilde Knoblauchrauken, die bei der Berührung der Pflanze zu riechen war. Wir wurden durch den Garten geführt und lernten viele Duftpflanzen kennen, auch solche, von denen wir noch nie vorher etwas gehört haben.

Wir schnupperten, gaben Zweiglein von Hand zu Hand, berührten, kosteten. Römische Kamille, die sehr kurz wächst, beim Streicheln ihrer gefiederten Blättchen glaubt man, in einem großen Kamillenfeld zu sitzen, so stark ist der Duft. Später haben wir alle tatsächlich auf einem Beet mit Römischer Kamille gestanden und konnten die weichen Pflanzen unter unseren Füßen spüren.

Artemisia, mit noch feineren gefiederten Blättchen erinnert an den Duft von Coca Cola, Weinraute erinnert an den Duft von Feigenbäumen im Sommer. Wir rochen an verschiedenen Thymiansorten, Rosmarin, Zitronenverbene, Borretsch, und vielen anderen Kräutern.

Dabei schlenderten wir durch die verschiedenen Gartenzimmer dieses ungefähr 2500 Quadratmeter großen Gartenparadieses. Wir fühlten viele Blätter, mal ganz glatt, mal samtig oder zart wie Seide, mal rau und pieksig. Baumrinden ganz weich und glatt oder rau und rissig.

Die blaue Iris stand in voller Blüte und Odile pflückte uns Blüten ab, die herrlich dufteten. Flieder und Maiglöckchen dufteten von oben und unten, es waren pure Maidüfte. Wir gingen auch durch einen Bambusgarten, dort raschelte es kräftig und die Bambusstiele waren schön anzufassen.

Gekrönt wurde das Gartenerlebnis mit einer feinen Tafel im Gewächshaus. Dort stand ein langer Tisch mit weißen Tischtüchern gedeckt und dunkelrotem Basilikum geschmückt, inmitten der Pflanzen.

Odile hat warmen Kräutertee, kalten Hibiskustee und Kaffee serviert und dazu gab es Quiche mit Wildkräutern und leckerste Törtchen mit Mirabellen und Rosengelee. So haben wir die Gelegenheit gehabt, die vorher entdeckten Kräuter zu kosten und hatten viel Spaß beim Gespräch miteinander in der Runde.

Ein herzliches Dankeschön an Odile Landragain, die uns eine sehr gute Führerin und Köchin war und uns einweihte in die Geheimnisse ihres Gartens und ihrer Pflanzen!

Foto vom Ausflug der RG-Mainz in den DuftgartenDie Regionalgruppe Mainz und ihre Freunde im Duftgarten von Odile

Zuletzt geändert am 15.12.2015 09:45

Nachricht vom 24.03.2013Ausflug der Regionalgruppe Mainz nach Speyer am 23.März 2013Autorin: Roswitha Schweinfurth

Am Samstag, 23.03.2013, traf sich am Mainzer Hauptbahnhof eine kleine Gruppe der Mitglieder der Regionalgruppe Mainz, um gemeinsam mit dem Zug nach Speyer zu fahren. Nach einstündiger Fahrt wurden wir in Speyer am Bahnhof von Gerhard mit Sam und Marion mit Gina abgeholt.

Mit dem Citybus fuhren wir zum Postplatz, von wo wir unseren Spaziergang durch die schöne Kaiserstadt Speyer starteten. Als erstes führte uns der Weg durch das Stadttor Altpörtel in die Fußgängerzone.

Wir schlenderten die Maximilianstraße Richtung Dom (UNESCO Welterbestätte) herunter wo uns Gerhard viel Kulturelles und Kulinarisches über Speyer erzählte. Vor dem Dom angelangt, machten wir kurz Halt am Domnapf, ein großes steinernes Becken, das bei besonderen Festen, z.B. bei der Einführung eines neuen Bischofs mit Wein gefüllt wird, der dann an die Bevölkerung verteilt wird.

Von dort aus betraten wir die Domgärten, durch die wir flanierten. Unser Weg führte uns von dort an den Rhein, dessen Lauf wir ein Stück folgten, bevor wir an der Jugendherberge den Weg zurück zur Innenstadt einschlugen.

Es ging vorbei am Sport- und Erlebnisbad 'Bademaxx', dem Technik Museum und dem Naturfreundehaus. Zu allem wussten Gerhard und Marion uns Interessantes und Wissenswertes zu berichten.

Wir erreichten wieder die Domgärten, durchquerten sie, um in der Großen Himmelgasse 6 im Domhof einzukehren. Dort konnten wir uns bei pfälzischen Spezialtäten und frisch gebrautem Bier stärken, da der Domhof eine eigene Hausbrauerei besitzt.

Nach einer ausgedehnten Pause machten wir uns zurück auf den Weg zum Bahnhof. Diesmal ging es durch die Korngasse zurück zur Maximilianstrasse, wo wir noch in einem Cafe einkehrten.

Danach durchquerten wir wieder das Altpörtel, und ein Teil der Gruppe besichtigte noch die neu eröffnete Postgalerie.

Natürlich durfte zum Abschluss nicht der Speyerer Brezel fehlen. Wir 'Mainzer' stellten fest, dass diese Brezel ganz anders schmecken als die Brezel in Mainz und super lecker sind.

Mit dem Citybus ging es zurück zum Bahnhof, wo wir uns von Gerhard, Marion, Sam und Gina verabschiedeten.

Auf der Heimfahrt klang der Tag noch nach, unser Fazit war: Speyer ist immer eine Reise wert, besonders wenn man so nette 'Reiseführer' hat.

Gerhard und Marion haben uns ihre Stadt sehr nahe gebracht. Vielen Dank an beide.

Zuletzt geändert am 15.12.2015 09:58

Nachricht vom 2.03.2013Das inklusive Filmfestival "überall dabei" der Aktion Mensch 2013 in MainzAutorin: Roswitha Schweinfurth

Das inklusive Filmfestival "überall dabei" der Aktion Mensch fand vom 21.02.2013 bis zum 01.03.2013 in Mainz statt

Am Donnerstag, 21.02.2013 war die offizielle Eröffnung mit dem Schirmherrn des Filmfestivals Guildo Horn und dem Vorstandsmitglied der Aktion Mensch Martin Georgi. Der Regionalleiter der Regionalgruppe Mainz der PRO RETINA Deutschland e. V. Wolfgang Schweinfurth, war auch zu dieser Eröffnung eingeladen, wo er mit Guildo Horn ein kurzes Gespräch führen konnte.

Filmfestival 1Wolfgang Schweinfurth im Gespräch mit Guildo Horn

Am Samstag, 23.02.2013 wurde im Rahmen des Filmfestivals der Thriller "Blind" vorgeführt. Die PRO RETINA Deutschland e. V. Regionalgruppe Mainz und der Blinden- und Sehbehindertenverein Rheinhessen übernahmen für diesen Film die Patenschaft. Anja Geißler, zweite Vorsitzende des Blinden- und Sehbehindertenvereins Rheinhessen und Wolfgang Schweinfurth, Regionalleiter der Regionalgruppe Mainz der PRO RETINA Deutschland e. V. waren an diesem Abend mit einem gemeinsamen Stand mit Informations-Broschüren vertreten.

Filmfestival 3Anja Geißler und Wolfgang Schweinfurth an ihrem Informationsstand

Vor Beginn des Films wurden Anja Geißler und Wolfgang Schweinfurth von Stephan Heym, Geschäftsführer der Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe Behinderter Rheinland-Pfalz e. V. vorgestellt und interviewt.

Filmfestival 2von links nach rechts: Stephan Heym, Wolfgang Schweinfurth, Anja Geißler, vor Beginn des Films

Im Anschluss an den Film besuchten viele Gäste noch die "Dunkelbar" im Gasthof Grün, um einen Absacker zu sich zu nehmen. Die "Dunkelbar" wurde in Zusammenarbeit mit dem Schloss Freudenberg, Wiesbaden, organisiert. In vollkommener Dunkelheit konnte man erfahren, was es bedeutet, blind zu sein. Jeder Gast konnte sich einen Überraschungssaft bestellen, um dann herauszufinden, welchen Saft er eigentlich trinkt. An jedem Platz lag eine Bienenwachsplatte und ein Docht, so dass man sich in völliger Dunkelheit eine Bienenwachskerze erstellen konnte. Diese Kerze durfte man als Erinnerung mit nach Hause nehmen.

Die Veranstaltungen des Filmfestivals waren sehr gut besucht und ein voller Erfolg. Das Besondere dieses Filmfestivals bestand darin, dass es barrierefrei organisiert war, z.B. war das Kino barrierefrei zugänglich für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, alle Filme waren mit Audiodeskription zu erleben, Untertitel für Hörgeschädigte wurden eingeblendet, die Gesprächsrunden wurden von Schrift- und Gebärdensprachdolmetschern begleitet. Aktion Mensch hat die Inklusion mit diesem Filmfestival praktisch umgesetzt.

Hier die Audio Aufnahme "Inklusion Blinde im Kino" zum reinhören:

Inklusion Blinde im Kino 2013

Zuletzt geändert am 15.12.2015 09:27

Nachricht vom 5.12.2012Wenn der Geldautomat sprichtQuelle: SparkassenZeitung Nr. 47/75. Jahrgang / Freitag, 23.11.2012)

Allen Menschen einen barrierefreien Zugang zu den Dienstleistungen der Sparkassen zu gewährleisten, das ist das gemeinsame Anliegen der rheinland-pfälzischen Sparkassen. Deshalb hat der Sparkassenverband Rheinland-Pfalz mit vierzehn Organisationen und Selbsthilfegruppen behinderter Menschen Sparkassenfilialen besucht und aus den gewonnenen Erkenntnissen konkrete Maßnahmen zur Herstellung von Barrierefreiheit in einer gemeinsamen Zielvereinbarung niedergeschrieben. Dieser Zielvereinbarung sind alle sechsundzwanzig rheinland-pfälzischen Sparkassen beigetreten.

Als Orientierungsrahmen bei der Umsetzung der barrierefreien Gestaltung nennt die Zielvereinbarung zahlreiche wichtige Aspekte: von der Gestaltung der Tasten über die Sprachausgabe mittels Kopfhöreranschluss, die Tastaturhöhe bis hin zur Frage der Unterfahrbarkeit für Rollstuhlnutzer.

Die Zielvereinbarung "Barrierefreie Dienstleistungen" macht in besonderer Weise deutlich, was mit dem öffentlichen Auftrag der Sparkassen und ihrer Gemeinwohlorientierung gemeint ist, sagt Beate Läsch-Weber, Präsidentin des Sparkassenverbands Rheinland-Pfalz. "Die Versorgung aller Menschen mit geld- und kreditwirtschaftlichen Leistungen sicherzustellen und damit einen wesentlichen Beitrag zur gleichberechtigten und selbstbestimmten Teilhabe aller Menschen am gesellschaftlichen Leben zu leisten“.

Wolfgang Schweinfurth am sprechenden GeldautomatGeldautomat mit Kopfhörer-Anschluss: Wolfgang Schweinfurth kann als Sehbehinderter die Funktionsanweisungen akustisch empfangen und diese über die taktilen Tasten ausführen. Schweinfurth ist Leiter der Regionalgruppe Mainz der PRO RETINA Deutschland e. V. und Unterzeichner der Zielvereinbarung barrierefreie Dienstleistungen.

Zuletzt geändert am 15.12.2015 10:27

Nachricht vom 6.06.2012Ausflug der Regionalgruppe Mainz am 02.06.2012 nach Wiesbaden zum Schloss FreudenbergAutorin: Sabine Jänicke

Wir, Roswitha, Wolfgang, Annette, Elke, Alois, Anja, Hannele, Michael und Sabine haben am vergangenen Samstag an einem Klangerlebnis der besonderen Art im Schloss Freudenberg teilgenommen.

Adrian Flynn führte uns durch das Schloss, weihte uns ein in die Wahrnehmung des Hörens und Spürens von Ton, Klang, Schwingung und Resonanz.

Klänge, die wir durch Reibung mit Wasser auf unterschiedlichen Materialien erzeugten, hörten wir mit unseren Ohren, spürten sie mit der Nase, der Stirn, mit den Fingern bis hin zu unserem ganzen Körper.

Im großen Empfangssaal lernten wir an einer großen Klangschale, die mit Wasser gefüllt war, mit unseren Händen verschiedene Tonhöhen zu erzeugen und das Wasser zum Springen zu bringen. Welche Überraschung!

Adrian unterstützte unsere blinden Teilnehmer/Innen dabei, die Schale zu berühren, die Maße zu ertasten, Töne zu erzeugen und das springende Wasser zu berühren.

Im Klangraum im Untergeschoss entlockten wir Steinharfen wunderschöne Tonhöhen, indem wir mit nassen Fingern sanft über die gerippten Steine strichen, unsäglich zarte Töne.

Auf einer fast flachen Schale brachte Adrian einen circa 16 cm großen Messingring zum senkrechten Drehen. Der Ring drehte sich dann in die Schräge und endete in der waagerechten Drehung. Dabei entstanden verschiedene Töne und unterschiedliche Lautstärken, es war sehr beeindruckend!

Der Höhepunkt war ein Gongkonzert, das Adrian für uns spielte. Dabei lagen wir in Rückenlage auf dem Holzboden und konnten so völlig entspannt und mit unserem ganzen Körper dem Konzert lauschen.

Wir danken Adrian für diese wunderbare Führung!

Im Anschluss saßen wir auf der schönen Schlossterrasse bei Café und Kuchen,sprachen über unsere Eindrücke des Hörens tauschten uns über unsere Augen und unser Leben aus und lernten uns kennen.

Wir hatten als Gruppe großen Spaß miteinander und wir planen weitere kulturelle Ausflüge mit der Regionalgruppe Mainz, zu denen wir Euch/Sie herzlich einladen. Sabine Jänicke und Wolfgang Schweinfurth

Hannele schrieb in einer eMail zu unserem Ausflug:

So etwas wirklich hoch Interessantes konnte ich noch niemals erleben und die Führung konnte seine Begeisterung so richtig auf uns übertragen. Wunderbar und noch einmal herzlichen Dank für die Initiative.

Zuletzt geändert am 15.12.2015 09:51

Nachricht vom 28.03.2012Die Regionalgruppe Mainz besuchte die Veranstaltung, 23.03.2012, Geräuschgeschichten: "Radio im Kopf"Autorin: Marcella Berger

Klangsprache und Wortmusik - Ein Abend voller Hörgenüsse

Ein Tonstudio in Mainz-Gonsenheim. Menschen, die mit sichtlichem und hörbarem Vergnügen lauschen. Am Mikrophon Sebastian Fuchs, der Akustikkünstler.

Vrrrm. Pssssschh. MMMM. Klp. Bff... Der Vokalartist mischt Soundeffekte in seine Erzählungen, lässt Klinken und Mäuse klicken, Kühlschränke und Bienen summen, Lastwagen, Beats und Donner rollen. Mit dem Mundwerk erforscht er den Urknall der Laute.

Klangraum im "Klangraum"

Das Tonstudio mit dem passenden Namen "Klangraum" bietet mit seiner exzellenten Akustik die passende Bühne für die Geräuschgeschichten. Hier werden Märchen ohne Worte erzählt, entwickelt sich ein "Radio im Kopf" zu einem mysteriösen Fall und gibt es Vergnügen pur bei der Darbietung und Neuinterpretation von "Die Leiden des jungen Werthers", indem Satzzeichen hintersinnig ihr (Un)Wesen treiben.

Rhythmus, Tiefgang und Witz

Sebastian Fuchs, der professionelle Sprecher, Beatboxer und Geräuschemacher, präsentierte seinem Publikum einen perfekten Mix aus Lautkunst, unntergründiger Comedie und poetischem Sound. Die zahlreichen Zuhörer und Zuseher applaudierten begeistert und verlangten stürmisch nach einer Zugabe. Die war dann interaktiv und geriet mithilfe Freiwilliger aus dem Saal schnell zu einem weiteren Highlight der von dem Gonsenheimer Kulturverein Gonskultur organisierten Veranstaltung.

Ein Abend der Spitzenklasse!

Zuletzt geändert am 15.12.2015 08:50

Nachricht vom 25.02.2012Die Regionalgruppe Mainz besuchte das Landesmuseum MainzAutorin: Roswitha Schweinfurth

Die Kunstinteressierten unter uns konnten heute, 25.02.2012, eine ganz tolle Führung genießen. Die Führung zur Ausstellung "Nützlich, gefährlich, romantisch... Wasser im Spiegel der Kunst" war speziell für blinde und sehbehinderte Museumsbesucher konzipiert.

Eine Mitarbeiterin des Museums gab eine Bildbeschreibung zu "Bei der Wäsche" vom Künstler Koch.

Anschließend konnte man im zeitRAUM die Dinge fühlen und riechen, die man damals und heute zum Wäschewaschen benutzt, z.B. Kernseife, Waschpulver, Bügeleisen, Waschbretter, usw.

"Menschen gehen ins Museum, weil sie dort etwas finden, was sie ins Leben begleitet."
Entsprechend dieser Beobachtung von Jean-Christoph Amman hat es sich das Landesmuseum Mainz, Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz, zum Auftrag gemacht, seine bedeutenden Sammlungen vorzustellen.
Basierend auf dem Wunsch, ein Museum für alle sein zu wollen, hat das Landesmuseum ein spezielles Angebot entwickelt, das den Bedürfnissen von Blinden und Sehbehinderten entgegenkommen will. Das Museum möchte Kunst mit allen Sinnen erlebbar machen und neue Wege der Vermittlung beschreiten. Objekte zum Anfassen und Ausprobieren sind in allen Abteilungen zu finden.
Hörstationen sowie Objekte zum Riechen ergänzen die Präsentation.

Alle Informationen zum Landesmuseum Mainz gibt es unter folgendem Link:

Landesmuseum Mainz (externes Angebot)

Zuletzt geändert am 15.12.2015 08:37

Nachricht vom 3.04.2011Erste-Hilfe-Kurs für blinde MenschenQuelle: Bericht aus der Ausgabe „Die Johanniter vor Ort“ 4/2010, Seite 3, Mitgliederbeilage des Regionalverbandes Rheinhessen 12>

Erste-Hilfe-Kurs für blinde Menschen Wenn Worte den Notfall erst sichtbar machen

Erstmals boten die Johanniter einen Erste-Hilfe-Kurs für Menschen ohne oder mit sehr stark eingeschränktem Sehvermögen an. Für die Teilnehmer aus der Selbsthilfegruppe Pro Retina sowie für die Ausbilder der Johanniter war die Zusammenarbeit ein besonderes Erlebnis.

„Mein Kopf, mein Kopf“, ruft Gerhard und setzt sich auf den Fußboden des Johanniter-Schulungsraums. „Was haben Sie denn?“, fragt Wolfgang fachmännisch. Ganz genau lässt er sich den Schmerz beschreiben, tastet dann vorsichtig über das Gesicht. „Blut und Scherben“, murmelt er und greift zum Verbandsmaterial. Jetzt kann er zeigen, was er von den Johannitern Lisa-Marie Claß und Julian Borngässer gelernt hat. Realistische Unfalldarstellung heißt das Schminken von Wunden im Fachjargon. In diesem besonderen Kurs ist es ein wichtiges Lehrmittel. „Wir versuchen, möglichst viel fühlbar zu machen und alles ganz genau zu beschreiben“, sagt Lisa-Marie Claß. Gemeinsam haben die Johanniter-Ausbilder diesen Kurs auf die besonderen Bedürfnisse der Teilnehmer abgestimmt: Mit Erfolg! Vom Anlegen der Verbände bis zur Herz-Lungen-Wiederbelebung klappt am Ende alles souverän.

„Es hat sehr viel Spaß gemacht“, lobt Wolfgang. Im nächsten Jahr wird es erneut diesen besonderen Erste-Hilfe-Kurs geben.

Zuletzt geändert am 15.12.2015 09:13

Nachricht vom 15.08.2010Führung durch das römische MainzAutorin: Roswitha Schweinfurth

Am 17.07.2010 wurde von der Regionalgruppe Mainz eine private Führung "Römer in Mainz" für blinde und sehbehinderte Menschen angeboten.

Insgesamt waren 10 Personen angemeldet aber wetterbedingt, große Hitze und dann am Samstagvormittag Regen, waren es nur 5 Teilnehmer, Waltraud Daute aus Mörfelden, Dietlind Schudoma-Wollgarten und Georg Blümer aus Aachen, Hannele Wolff, Wolfgang Schweinfurth und die Hobbyführerin Roswitha Schweinfurth aus Mainz.

Gestartet wurde mit dem Stadtbus am Bahnhof. Gemeinsam fuhren wir in die Große Bleiche wo es zu den ersten Denkmälern, dem Dativius Victor Bogen und der Jupitersäule ging. Von hier aus erkundeten wir, wie die Römer, alles zu Fuß. Insgesamt wurden acht Baudenkmäler angeschaut bzw. befühlt. Zwischen durch gab es viel zu hören über die Römer und das römische Leben in Mainz, getrocknete Früchte und selbstgebackenen Brötchen, nach römischem Rezept, zu essen, Gewürze zu befühlen und riechen, die auch schon die Römer benutzten. Es ging quer durch die Innenstadt vorbei am Meilenstein zum Isis und Mater Magna Heiligtum.

Hier übernahm kurzzeitig eine Führerin der Initiative römisches Mainz die Erklärungen und Ausführungen. Sogar unsere Führerin Roswitha konnte noch etwas Neues erfahren. Auch durften wir am Weihrauch riechen und eine Isis-Statue in die Hand nehmen. Danach ging es zum Hypocaustum, den Weihealtären des Mithrakultes und zu den Resten des Kaltwasserbeckens einer römischen Therme. Der Abschluss der Führung fand auf der Zitadelle am Drususstein statt.

Anschließend gingen wir dort alle gemeinsam ins Zitadellen-Cafe, bevor wir den Heimweg antraten. Allen Teilnehmern hat die Führung gut gefallen und wir hatten, trotz anfänglichem Regenwetter, viel Spaß.

Gerhard Buhl und seine Frau Maria Buhl, aus Rüsselsheim, konnten an der Führung nicht teilnehmen, da Herr Buhl Geburtstag hatte. Herr Buhl bekam von Roswitha und Wolfgang Schweinfurth eine Extraführung geschenkt, diese fand am 28.07.2010 statt.

Irgendwie scheint es bei den Römer immer zu regnen, denn auch an diesem Tag startete die Führung bei Regen, aber im Laufe des Tages wurde das Wetter besser.

Es wurden wie bei der ersten Führung acht Sehenswürdigkeiten angelaufen. Nur diesmal ging es nicht zum Isis und Mater Magna Heiligtum sondern zum Römerschiff vor dem Hilton Hotel. Ansonsten war es die gleiche Führung wie elf Tage zuvor. Auch hier hatten alle Teilnehmer viel Spaß.

Zuletzt geändert am 15.12.2015 10:19