Nachricht vom 7.05.2018Medizinisch beruflich orientierte Rehabilitation (MBOR) blinder und sehbehinderter Menschen

Zusammenfassung

Die medizinische Rehabilitation von sehbehinderten, erblindenden oder akut erblindeten Menschen im Erwerbsleben ist derzeit keine Leistung der deutschen Sozialversicherungssysteme. Die Selbstverständlichkeit, mit der nach einer Hüftoperation, einem Herzinfarkt und ähnlichen Allgemeinleiden eine medizinische Rehabilitation einsetzt, ist beim Sinnesorgan Auge - über das immerhin bis zu 85% unser Informationen aufgenommen werden -  nicht bekannt. Die betroffenen Menschen bleiben mit den vielfachen Schwierigkeiten auf der psychischen, körperlichen, sozialen und beruflichen Ebene als Folge ihrer Behinderung und ihrem Umgang damit, d.h. ihren emotionalen und kognitiven Bewältigungsmustern allein.

Unser Ziel und Lösungsvorschlag ist es, dieser schwerwiegenden Veränderung der Lebenskoordinaten eines Menschen eine ebenso geordnete wie  mut- und sinnstiftende Perspektive in Form einer speziellen psycho-somatischen und berufsorientierten Rehabilitation entgegenzustellen.

Zugang zum Modellprojekt Rundblick erfolgt über die Webseite des Projektes:

http://www.rehabilitation-rundblick.de

alternativ über die Webseite der salus klinik:

http://www.salus-kliniken.de/huerth-psychosomatik/

Auf beiden Seiten finden sich die Antragsformulare und Erläuterungen zu den formalen Voraussetzungen für die Teilnahme von PatientInnen. Bei Privatversicherten muss mit den Versicherungen und Beihilfe ein direkter Kontakt hergestellt werden.

 Ansprechpartner:

Dipl. – Psych. Michael Stehr:                     m.stehr@salus-kliniken.de

Dr. phil. Inge Jansen:                                    inge.jansen@bfw-dueren.de

Prof. Dr. med. Dr. h.c. N. Schrage:          schragen@kliniken-koeln.de

Die Problemlage

Der partielle oder vollständige Verlust des Sehsinns zieht unterschiedlichste Folgeprobleme nach sich und stellt für den betroffenen Menschen und sein enges Umfeld meist eine hohe psychische Belastung dar. Sehr häufig wird dadurch eine Rückkehr in das Erwerbsleben gefährdet oder verhindert, zeitlich verzögert oder erschwert, so dass beruflich-rehabilitative Maßnahmen nicht oder nur spät und dann besonders aufwändig greifen. Bisherige Biographien Spät-Erblindeter weisen Arbeitsplatzverluste, psychische und soziale Abstiege und sehr späte Einstiege in die berufliche Rehabilitation nach erst drei bis 12 Jahren auf. Diese Zeiträume sind deutlich zu lang. Stattdessen kommt es oft zu frühzeitigen und vielfach auch unfreiwilligen Berentungen; eine mögliche Rückkehr ins Arbeitsleben scheitert schon am fehlenden Versuch! 

Die behandelnden AugenärztInnen haben ihren PatientInnen in dieser Lebenssituation derzeit sehr wenig bis nichts anzubieten. Bislang ist die Akutphase einer Erblindung im Erwerbsalter durch Ratlosigkeit der klinischen und der niedergelassenen AugenärztInnen geprägt. Wesentliche Problemlösungsansätze bei einem schweren Sehverlust und die daraus resultierenden psychischen Aspekte können nicht adäquat bearbeitet werden. Selbst die bekannten Rehabilitationsleistungen, wie die Versorgung mit vergrößernden Sehhilfen, Arbeitsplatzausstattungen, sozialrechtliche Maßnahmen und die Koordination möglicher mobilitätserhaltender Trainingsmethoden sind nur über enormen Zeitaufwand meist in Spezialambulanzen oder bei Eintritt in die berufliche Rehabilitation zu leisten.

Was aber bedeutet der Verlust des Sehens für die Betroffenen? An dieser Stelle seien nur einige wichtige Themen erwähnt:

  • eingeschränkte Mobilität
  • Verlust der Selbständigkeit
  • Eingeschränkte Informationsaufnahme
  • Zunahme der sozialen Isolation
  • Identitäts- und Statusgefährdung
  • Beeinträchtigung der Teilhabe in allen Lebensbereichen
  • Gefährdung des Arbeitsplatzes
  • Rentenbegehren wächst
  • Klärungsbedarf  bei beruflichen Problemlagen

In all diesen Problematiken benötigen spätsehgeschädigte, erblindete und von Erblindung bedrohte Menschen dringend Unterstützung. Diese betrifft sowohl die Kompensation der erheblichen Einschränkungen durch die Behinderung  als auch das Erlernen neuer Fertigkeiten zum Erhalt der Selbständigkeit. Auch aus den psychischen Folgeproblematiken einer Erblindung oder gravierenden späten Sehschädigung resultiert ein wesentlicher Handlungsbedarf.

Die Erblindung bzw. der Eintritt der Sehbehinderung sind häufig mit einer außergewöhnlichen psychischen Belastung verbunden. Nicht nur der Verlust der optischen Wahrnehmung  führt zu einem Mangelerlebnis. Betroffene empfinden vor allem die dadurch eintretende Hilflosigkeit und das „Angewiesen-Sein“ auf die Hilfe ihrer Mitmenschen, den Verlust der Orientierungs- und Informationsmöglichkeit und die daraus resultierende Mobilitätseinschränkung als besonders bedrückend. Insbesondere wird auch die zwischenmenschliche Kommunikation und Interaktion durch den Wegfall des Blickkontaktes wesentlich erschwert. Der Verlust eines Arbeitsplatzes oder der sonstigen beruflichen Tätigkeit sowie der Stellung in der Familie kann zur Existenzangst führen. Die Verrichtungen des täglichen Lebens, sei es im Bereich der Körperpflege und Hygiene, des Ankleidens und der Kleiderpflege, der Nahrungszubereitung und Nahrungsaufnahme oder der sonstigen hauswirtschaftlichen Versorgung, können nicht mehr oder nicht mehr uneingeschränkt unter optischer Kontrolle  vorgenommen werden  -  und es gibt „kein Licht am Ende des Tunnels“.

In dieser Lebenssituation droht Verzweiflung, Vereinsamung und Isolation – die Teilhabe am sozialen und beruflichen Leben ist massiv gefährdet. Es droht auch die Entwicklung oder Chronifizierung von Angststörungen, depressiven Störungen, Anpassungsstörungen und somatoformen Störungen.

Modellprojekt „Rundblick“ –  die Lösung

Das Projekt „Rundblick“ als ganzheitliche Konzeption psychosomatischer, augenheilkundlicher und berufsorientierter Reha-Maßnahmen  soll nun Abhilfe schaffen!

Es ist ein erster wichtiger Schritt; ein Schritt, der in intensiver Zusammenarbeit zwischen

  • der Deutschen Rentenversicherung Rheinland
  • engagierten AugenmedizinerInnen
  • dem Berufsförderungswerk Düren
  • der salus klinik in Hürth

entwickelt und abgestimmt worden ist; daraus entstanden ist ein bundesweit einzigartiges Projekt, das für stark sehbehinderte und blinde Menschen erstmalig ein auf Sehbehinderte und Blinde spezifisch abgestimmtes Rehabilitationsangebot zur Wiedereingliederung ins Berufsleben konzipiert!

Es handelt sich dabei  um eine Maßnahme der Medizinischen Rehabilitation im Kontext der Deutschen Rentenversicherung – also eine Maßnahme der medizinisch beruflich orientierten Rehabilitation (MBOR) für Menschen in gesundheitlich bedingten besonderen beruflichen Problemlagen.

 

Kerninhalte des neuen Konzepts sind vielfache Trainingsangebote für die Bewältigung des praktischen Lebensalltags stark sehbehinderter oder blinder Menschen, psychotherapeutische Angebote zur Kompensation der Sehbehinderung und die Entwicklung positiver, funktionaler Bewältigungsstrategien im Umgang mit „außergewöhnlichen psychischen und physischen Belastungen“ sowie die Klärung der beruflichen Perspektiven.

Es handelt sich um einen ersten Schritt, der zunächst „nur“ für Menschen im erwerbsfähigen Alter gilt (RV) und es gilt abzuwarten, ob sich zukünftig für andere Populationen andere Leistungsträger (z.B. KV) anschließen werden.

Inhalte und Aufgaben der medizinisch-beruflichen Rehabilitation „Rundblick“

Das Projekt „Rundblick“  ist ausgerichtet auf Erwachsene mit erworbener  Sehschädigung, welche von Erblindung bedroht oder eingeholt wurden. Die Leistungen des interdisziplinären Rehabilitationsteams werden sowohl in der salus klinik (z.B. Psychotherapie, Psychoedukation, störungsspezifische und ressourcenorientierte Indikationsgruppen, psychiatrische Begleitung) als auch im BFW Düren (durch Einheiten eines Mobilitätstrainings und eines Trainings lebenspraktischer Fertigkeiten zur selbstbestimmten Lebensführung, Erprobung vergrößernder Sehhilfen und Arbeitsplatzausstattungen) erbracht. Der gemeinsame Ansatz sieht vor, dass PatientInnen unter psychotherapeutisch/psychiatrischer Leitung und in Begleitung von Experten der beruflichen Rehabilitation über eine Behandlungsdauer von 35 + 7 Tagen begleitet, gefördert und geschult werden.

Ein integriertes Assessment im BFW Düren sorgt für die Überprüfung der beruflichen Wiedereingliederungsmöglichkeiten und –chancen. Die koordinierten Leistungen beider Institutionen werden als Komplexleistung individuell zusammengestellt und bedarfsbezogen auf den Einzelfall realisiert.

Eine augenärztliche Eingangsuntersuchung dient der Evaluation des Projektes und sorgt für Klarheit bezüglich des Einsatzes von optischen und technischen Hilfsmitteln. Mit einer solchen zentralen Eingangsuntersuchung soll darüber hinaus die Rehabilitationsprognose evaluiert werden. Die Einordnung der vor der Rehabilitationsmaßnahme noch verbliebenen Fähigkeiten des Patienten nach der International Classification of Functioning (ICF) soll nach Ablauf der Maßnahme erneut bewertet werden, um damit eine wissenschaftlich fundierte Bewertung des Modellprojektes zu erlauben.

Zentrale Komponenten des Modellprojektes

  • Rehabilitationsdiagnostik, die die Körperfunktionen und -strukturen, Aktivitäten und Teilhabe sowie die Kontextfaktoren mit ihrem fördernden oder hemmenden Einfluss mit geeigneten Assessmentverfahren erfasst, beschreibt und bewertet (ICF)
  • Rehabilitationsplan mit Beschreibung der Rehabilitationsziele
  • Durchführung entsprechender therapeutischer Interventionen der medizinisch-beruflichen Rehabilitation und ihre Überprüfung (Verlaufsdiagnostik)
  • Koordination der Leistungen im Rahmen eines fachlich kompetenten Rehamanagements
  • Dokumentation des Rehabilitationsverlaufs
  • Ggfs. die Einleitung weiterer Leistungen zur Teilhabe oder anderer Schritte
  • Einleitung von Leistungen zur Sicherung der Nachhaltigkeit

Zielsetzungen für den betroffenen Menschen

  • Erlangung psychischer Stabilität, Selbstvertrauen und Autonomie
  • Teilhabe am Leben in der Gesellschaft
  • Hilfe bei Antragstellung zur Schwerbehinderung und Sozialversicherungen
  • Erhalt des Arbeitsplatzes
  • Schnellere Rückkehr ins Arbeitsleben
  • Beschleunigung eines Entscheidungsprozesses
  • Vermittlung von Fähigkeiten und Fertigkeiten zur Erhaltung/Erhöhung der Lebenszufriedenheit
  • Förderung der sozialen Interaktion und Kompetenz trotz des neuen Status als “Sehbehinderter/Blinder“
  • Vermittlung aktiver und konstruktiver psychischer Bewältigungsstrategien im Umgang mit dem neuen Status, den Alltagsanforderungen und psychosozialer wie beruflicher Perspektiven
  • Prävention gegen dysfunktionale Bewältigungsmuster (z.B. Substanzmissbrauch) oder komorbide Verarbeitungsmuster (z.B. Depression, Ängste)
  • Zeitnahe Informationsvermittlung bzgl. beruflicher und sozialer Unterstützungsangebote
  • Klärung inwieweit ein Bedarf in Bezug auf eine weiterführende berufliche Rehabilitation  (LTA) im Anschluss an die medizinisch-berufliche Rehabilitation gegeben ist.
  • Unterstützung bei der Antragstellung zur LTA

Es ist unbedingt sinnvoll, dass sich die PatientInnen mit „Eintritt des Ereignisses“ und der Manifestation des Sehverlustes weder um grundlegende perspektivische Hilfestellungen noch die notwendigen administrativen Schritte kümmern müssen. Zu diesem Zeitpunkt dominieren ganz entschieden lebenspraktische Notwendigkeiten und die Aktivierung aller Schutzfaktoren in Bezug auf eine psychische Stabilisierung sind dringend notwendig. Dazu gehört in erster Linie das Wissen und das Vertrauen, dass notwendige erste unterstützende und begleitende Schritte bereit stehen und veranlasst sind.

Volkswirtschaftlicher Nutzen

  • Erhalt des Know-how in Betrieben (wichtig in Bezug auf allgegenwärtigen Fachkräftemangel)
  • Senkung der Prozess- und Sozialkosten
  • Verhinderung frühzeitiger Rentenzahlungen

Indikationen für die Inanspruchnahme dieses Angebots

  • Versicherte der DRV Rheinland / Westfalen / Bund
  • Versicherte im erwerbsfähigen Alter
  • Eingeschränkte oder gefährdete berufliche Teilhabe
  • Chronische Sehschädigung oder (drohende) Erblindung
  • Psychische Beeinträchtigung als Begleit- oder als Folgestörung

Die – wenn irgend möglich - rechtzeitige Anbahnung der Medizinisch-Beruflichen Rehabilitation „vor Eintritt des Ereignisses“ ist wichtig, damit die PatientInnen in der akuten Phase des Sehverlustes die konkrete Hoffnung auf eine unterstützende Perspektive haben und nicht mit den Verlust- und Insuffizienzgefühlen „alleine gelassen“ werden (Fallgruppe A).

Gleichzeitig bedeutet die akute Phase eine Traumatisierung, in der eine Überflutung mit Gefühlen der Hilflosigkeit auf allen Ebenen („wie kann ich essen/mich ankleiden“…“wie kann ich meine Angehörigen identifizieren“…“wie kann ich meinen Beruf ausüben“…“wie gelange ich von A nach B“…“wie geht das Leben überhaupt noch weiter“) stattfindet (Fallgruppe B). 

 

Fallgruppe A:

  • Chronisch sehkranke Versicherte mit progredienter Sehschädigung (idealtypisch „vor Eintritt des Ereignisses“) z.B. fortgeschrittenes bilaterales Glaukom, schwere diabetische Retinopathie

 

Fallgruppe B:

  • Versicherte nach akutem, traumatischem (Teil-)Verlust der Sehkraft (idealtypisch nahtlos anschließend an die Akutbehandlung) z.B. bilaterale Augenverätzung, bilaterales Trauma

 

Hier ist zusätzlich eine möglichst zeitnahe Thematisierung des Traumageschehens in der Reha indizie

Für beide Fallgruppen gilt eine durch die niedergelassenen (A) oder klinischen (B) AugenärztInnen erfolgende qualitative Vorbereitung, die dem Behandlungsauftrag der Versicherten an die Rehabilitation dient und auch die Stellung des Reha-Antrages bei der Deutschen Rentenversicherung ist ausschlaggebend. Geplant sind für die Zukunft zudem Informationsabende und direkte Ansprachen der rheinischen Augenkliniken.

Neben den ophthalmologischen Diagnosen sollten auch die psychischen Beeinträchtigungen als Begleit- und/ oder als Folgestörungen insbesondere der ICD-10 Kapitel F3 und F4 therapieleitend sein. Depressive Störungen oder Anpassungsstörungen sowie der Verlust zukunftsorientierter Handlungsweisen sind ein typisches Kennzeichen dieser PatientInnen, die in der Regel lange brauchen, ihren persönlichen Lebensweg neu auszurichten. Die Rehabilitation soll hier wie auch bei anderen medizinischen Rehamaßnahmen umgehend die Traumaverarbeitung leisten, die Handlungsfähigkeit der Personen wiederherstellen und damit lange Unterbrechungen in der Biographie der PatientInnen vermeiden helfen.

Procedere im Ablauf des Modellprojektes

Das Modellprojekt startet im Mai 2018 mit einer vorgeschalteten 8-monatigen Pilotphase, die im Sinne einer Machbarkeitsstudie verschiedene Variablen in der Versorgungsrealität überprüfen und ggfls. adaptieren soll (Indikationskriterien, Prozessabläufe, Programmangebote - Inhalt, Struktur und Dichte-, Fallzahlen - Nachfrage, Inanspruchnahme -, Akquise - PR Maßnahmen, Fortbildungen, Veranstaltungen, Veröffentlichungen -, strukturelle Verzahnung der Module jeweils in der salus klinik und dem BFW - zeitliche und inhaltliche Abfolge -, Dokumentation - Unterlagen, Durchführung, Aufwand -).

Für das Modellprojekt selbst ist dann eine 36-monatige Laufzeit vereinbart, die kontinuierlich von einer wissenschaftlichen Evaluation begleitet wird. Die Evaluation beinhaltet eine Datenerhebung und – auswertung folgender Aspekte:

  • Prozessdaten
  • Ergebnisdaten
  • Kooperation salus klinik und BFW
  • Kooperation mit Zuweisern im Akutbereich
  • Compliance der PatientInnen
  • Zufriedenheit der PatientInnen
  • Klassifikation therapeutischer Leistungen (KTLs)
  • Behandlungsdauer

 Ansonsten werden Struktur- Prozess- und Ergebnisqualität über die Routinemaßnahmen der salus klinik abgesichert (Zertifizierung, Begehungen, Hygiene, Datenschutz, Qualitätszirkel, Patientenbefragung, Supervision, Patientendokumentationssystem - PADO).

 

Autoren:

Augenklinik Köln Merheim:                               

Prof. Dr. med. Dr.h.c. Norbert Schrage

Berufsförderungswerk Düren:                             

Dr. Inge Jansen

Rheinischer Blindenfürsorgeverein:                     

Dr. Hans-Joachim Zeißig

salus kliniken:                                                  

Dipl. Psych. Michael  Stehr

salus kliniken Hürth:                                         

Leitende Ärztin Ines Frége

Universitätsaugenklinik Essen:                          

Dr. med. Barbara Schaperdoth-Gerlings

 

 

Zuletzt geändert am 07.05.2018 09:13