Nachricht vom 9.10.2014Woche des Sehens vom 8. bis 15. Oktober – 50. Tag des weißen Stockes Gundula Gause unterstützt Kampagne als Schirmherrin

Seit Jahren schafft die Woche des Sehens öffentliches Bewusstsein für das Thema "Sehen". Wie lassen sich Sehbehinderung und Blindheit wirksam verhindern? Wie lässt sich mit einer Seheinschränkung leben? Antworten auf diese Fragen gibt es vom 8. bis 15. Oktober bei einer Vielzahl von Aktionen quer durch Deutschland. Lesen Sie zum Start der Kampagne die Pressemitteilung des DBSV.

Berlin, 7. Oktober 2014. "Gute Aussichten" bietet die diesjährige Woche des Sehens vom 8. bis 15. Oktober. Darauf macht die Schirmherrin der Aufklärungskampagne, Fernsehjournalistin Gundula Gause, aufmerksam: "Ich wünsche den Menschen, dass ihre Sehkraft erhalten bleibt. Viele wissen ein beschwerdefreies Leben erst zu schätzen, wenn sich Beeinträchtigungen beispielsweise durch ein Nachlassen der Sehkraft einstellen. Früherkennung eventueller Erkrankungen erhält ‚Gute Aussichten‘." Sie unterstützt schon im sechsten Jahr die Arbeit der Selbsthilfeorganisationen, Augenärzte und internationalen Hilfswerke. Diese machen mit der Aktionswoche bereits zum dreizehnten Mal auf die Bedeutung guten Sehvermögens, die Ursachen vermeidbarer Blindheit und die Lage blinder und sehbehinderter Menschen in Deutschland und den ärmsten Ländern der Welt aufmerksam.

Gute Aussichten für blinde und sehbehinderte Menschen

"Entwickeln Sie mehr Sensibilität für blinde und sehbehinderte Menschen, damit auch diese ‚Gute Aussichten‘ haben", dazu ruft Gundula Gause auf. Wie leicht es ist, mehr Sensibilität im Alltag zu leben, zeigt die Woche des Sehens in diesem Jahr unter anderem am 15. Oktober beim 50. Jubiläum des Tags des weißen Stocks (www.weisser-stock.de (externer Link)). Die Aktion "Bitte Weg frei!" ruft zu mehr Rücksicht und zum Freihalten von Bodenleitsystemen auf. Gemeint sind die Rippen- und Noppenplatten im öffentlichen Raum, beispielsweise an Bahnsteigen, die von blinden und sehbehinderten Menschen mit dem Langstock ertastet und zur Orientierung genutzt werden. Die Betroffenen fordern dazu auf, diese Leitstreifen nicht zu blockieren, weil sie das zu Umwegen zwingt, die gefährlich werden können.

Acht Tage lang ein breites Angebot

Zusätzlich zu den Aktionen rund um den 15. Oktober hat die diesjährige Woche des Sehens noch viel mehr zu bieten. Ein interaktives Quiz auf der Website der Aktionswoche zeigt Interessierten spielerisch den Alltag von blinden und sehbehinderten Menschen und liefert die wichtigsten Infos zu Blindheit und Sehbehinderung in Deutschland und weltweit. Zudem gibt es während der Kampagne vielfältige Veranstaltungen im ganzen Bundesgebiet. Dabei reicht das Angebot von verschiedenen Vorträgen zum Thema über Hilfsmittelausstellungen, Tage der offenen Tür in Augenkliniken und Infoveranstaltungen der Hilfswerke bis hin zu Telefonaktionen mit Experten. Ein weiterer Höhepunkt der Mitmach-Kampagne ist der „Welttag des Sehens“, der in diesem Jahr am 9. Oktober stattfindet und neben dem Tag des weißen Stocks den zweiten internationalen Gedenktag während der Woche des Sehens darstellt.

Die Partner der Woche des Sehens

Getragen wird die Aktionswoche von der Christoffel-Blindenmission, dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband, dem Berufsverband der Augenärzte, dem Deutschen Komitee zur Verhütung von Blindheit, der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft, dem Deutschen Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf sowie der PRO RETINA Deutschland. Unterstützt wird die Woche des Sehens von der Aktion Mensch und der Carl Zeiss Meditec AG.

Weitere Informationen finden Sie auf:

Radio-Tipps zur Woche des Sehens:

  • WDR4 Mittendrin – In unserem Alter,
    Wenn die Sehkraft nachlässt,
    Samstag 11. Oktober 08:05 Uhr,
    Studiogast: Renate Reymann, Präsidentin des DBSV
  • Deutschlandfunk - Sprechstunde Altersbedingte Augenerkrankungen: Makuladegeneration, Grauer Star und Glaukom,
    Dienstag 14. Oktober 10:10 Uhr,
    Studiogäste: Prof. Dr. Frank G. Holz, Direktor der Universitäts-Augenklinik Bonn, und Klaus Hahn, Mitglied des DBSV-Präsidiums

Zuletzt geändert am 17.01.2019 12:51