Nachricht vom 2.02.2013Eine Auswahl an Hilfsmitteln

Eine Auswahl an Hilfsmitteln stellte Melissa Kielbassa von der Firma Reinecker Reha-Technik in Köln anlässlich unseres ersten Regionalgruppentreffens 2013 vor.

Die Firma existiert schon seit 41 Jahren.

Anlass der Firmengründung war ein Betroffener in der Familie des Firmengründers, der ein Bildschirmlesegerät brauchte, es aber am Markt noch keins gab. So baute Herr Reinecker als Fernsehtechniker ein Bildschirmlesegerät selbst und fing an, es zu vermarkten.

Heute hat die Firma 140 Mitarbeiter, von denen 60 bundesweit im Außendienst tätig sind.

Weitere Niederlassungen gibt es in den Niederlanden und Österreich.

Die Mitarbeiter fahren zu den Kunden nach Hause, führen dort die Geräte vor. Der Kunde erprobt den Umgang mit dem Gerät.

Reinecker Reha Technik ist Vertragspartner der meisten Krankenkassen.

Auch die Abwicklung über Augenarzt und Krankenkasse wird durch Reinecker Reha Technik übernommen. Wenn die Zusage zur Kostenübernahme durch die Krankenkasse eingegangen ist, liefert ein Mitarbeiter das Gerät nach Hause und macht eine Einweisung.

Diese beiden Services, also Übernahme der Korrespondenz bis zur Bewilligung und Lieferung und Einweisung, sind inklusive.

Ein Bildschirmlesegerät wird abhängig von der bestmöglich korrigierten Sehschärfe verordnet, beispielsweise bei einem zehnfachen Vergrößerungsbedarf.

Das stationäre Modell besteht aus einem großen Bildschirm und einem Kreuztisch.

In den neueren Verträgen würden mittlerweile einige Krankenkassen den Farbbildschirm übernehmen.

Wahlweise könnte man aber auch auf Farbe verzichten und die Krankenkasse die Autofocus-Funktion übernehmen lassen.

Zuletzt geändert am 16.07.2015 07:15