Nachricht vom 14.10.2020TROTZ CORONA – Miteinander auf Distanz - Die WANDERUNG

Samstag, 10. Oktober 2020, auf der Geschichtsstraße von Kelberg nach Uersfeld

Wandern auf Distanz in Trier: Eine Gruppe Wanderer steht in der Natur mit, zwei Führhunden, um einen Wanderführer herum.
Die Trier Wandergruppe mit zwei Führhunden lässt sich vom Wanderführer die grüne Landschaft unter dem blauen Himmel erklären.

Es war ein voller Erfolg!

Kelberg, strahlend blauer Himmel und 11 Grad beim Start in einen ganz besonderen Tag:
Corona verändert VIELES, vor allem die Zusammenkünfte von Menschen mit Handicap. Ein MITEINANDER auf DISTANZ, das war die Wanderung anlässlich der Kampagne „Woche des Sehens 2020“ mit insgesamt 25 Personen, zwischen 25 und 82 Jahren, sowie zwei Blindenführhündinnen und einem Guide des Eifelvereins – 82 Jahre alt, der die Geschichtsstraße sehr anschaulich erklärte.

Die Pro Retina Deutschland e.V. – Regionalgruppe TRIER hat sich aufgrund der andauernden Corona-Situation entschieden, im Bereich der Selbsthilfe- und Öffentlichkeitsarbeit NEUE WEGE zu gehen. „Ein Großteil der Menschen, die wir im Rahmen der Selbsthilfe betreuen und informieren gehört zur Risikogruppe Corona und genau diesen Personenkreis gilt es zu schützen und gleichermaßen deren Austausch untereinander zu fördern“ sagt Roswitha Karst von der Pro Retina Deutschland e.V., Außengruppe Daun in der Regionalgruppe Trier.

Dies alles gestaltet sich in Corona-Zeiten nicht einfach. Aber es gibt vielfältige Möglichkeiten, TROTZDEM präsent zu sein - was diese tolle Wanderung bewies. Unter freiem Himmel, mit Rucksackverpflegung und am Nachmittag bei 15 Grad Möglichkeiten finden, von den Erfahrungen untereinander zu profitiere, so macht Selbsthilfe Spaß!

Zusätzlich in Broschüren und auf der Website www.pro-retina.de und speziell für den Bereich Trier/Eifel/Hunsrück auf www.pro-retina.de/trier all das finden, was Betroffene interessiert – zu den unterschiedlichsten Themenbereichen. „Und dann stehen wir gerne telefonisch unter 06501-608364 und 02657-616 zur Verfügung um individuell zu beraten. Auf Distanz MITEINANDER - so können wir auch in Corona Zeiten viel bewegen“, glaubt Roswitha Karst.

Für die Zukunft sind weitere Wanderungen geplant um Denjenigen, denen der Austausch untereinander wichtig ist eine „neue Plattform“ der Kommunikation TROTZDEM zu bieten.

„Die Woche des Sehens 2020 war für uns alle ein voller Erfolg und wir sind froh, uns für so eine Veranstaltung entschieden zu haben. Und auch die Geselligkeit kam nicht zu kurz. Unterwegs gab es zwei Rastpunkte mit eigener Rucksackverpflegung, Kaltgetränken und viel Frohsinn.

Wandergruppe vor dem Shuttelbus
Wandergruppe vor dem Shuttelbus.
Zwei fröhliche Wanderer: Mutter (rechts) und Sohn (links), die sich bei ihm eingehakt hat.
Zwei fröhliche Wanderer: Links der Sohn und rechts seine Mutter, die sich bei ihm eingehakt hat, da sie aufgrund von AMD nicht mehr gut sehen kann.
Die Wandergruppe bei einer Essenspause.
Die Wandergruppe bei einer Essenspause.

Zuletzt geändert am 15.10.2020 15:12