Was ist pathologische Myopie (krankhafte Kurzsichtigkeit)?

Wann sprechen Augenärzte von einer krankhaften Kurzsichtigkeit?
  • Bei einem Normalsichtigen bewirkt die Brechung von Hornhaut und Linse, dass Lichtstrahlen auf dem Weg durch das Auge gebündelt werden. Ist die Brechkraft des Auges sowie die Länge des Augapfels, die in der Regel 24 mm beträgt, genau aufeinander abgestimmt, treffen die Lichtstrahlen genau auf der Netzhaut zusammen und es entsteht für den Betrachter ein scharfes Bild. Die Myopie (Kurzsichtigkeit) ist eine optische Fehlsichtigkeit der Augen
  • Wenn das kurzsichtige Auge einen Millimeter länger als das normalsichtige ist, entspricht dies etwa einer Myopie von drei Dioptrien. Jemand, der kurzsichtig ist, sieht gut in der Nähe, aber unscharf in der Ferne.
  • Ja nach Länge und Brechkraftveränderung des Auges spricht man von einer hohen Myopie, malignen bzw. pathologischen Myopie mit oder ohne myope Augenhintergrundveränderungen, ab einer Achsenlänge von 26,5 mm und mindestens - 6 dpt. (Dioptrien) Brechkraftveränderung. Die pathologische Myopie ist eine seltene schwere Form der Kurzsichtigkeit.
  • Sie zeigt zahlreiche, das Sehvermögen bedrohende Veränderungen im hinteren Augenabschnitt. Die PM ist also eine komplexe, progressive (fortschreitende) Augenerkrankung, die meist mit einem erheblichen Sehverlust für die Betroffenen einhergeht.


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Zuletzt geändert am 10.05.2021 20:13