Pressemitteilung vom 6.11.2020Berliner Begegnung der PRO RETINA:
Expertengespräch zu Möglichkeiten der molekulargenetischen Diagnose bei Netzhauterkrankungen

blaues gehaltenes Bild: vorne links eine Helix, hinten rechts das Brandenburger Tor.
Berliner Begegnung: molekulargenetischen Diagnose bei Netzhauterkrankungen (Bild: iStock)

Die molekulargenetische Forschung hat in den letzten 20 Jahren bahnbrechende Fortschritte gemacht. Neben der ersten im Dezember 2018 zugelassenen Gentherapie für Netzhauterkrankungen zählen hierzu insbesondere auch die neuen DNA-Sequenzier-Techniken, zusammengefasst unter dem Namen „Next Generation Sequencing”, die längst Eingang in die genetische Praxis gefunden haben. Diese Techniken haben die molekulargenetische Diagnostik auf eine völlig neue Basis gestellt.

Doch bekommt die molekulargenetische Diagnostik in der Gesundheitsversorgung den Stellenwert, der ihr gebührt? Oder wird das Potenzial sogar ausgebremst, sodass der mögliche Nutzen nicht bei den Betroffenen ankommt? Sollte der molekulargenetischen Diagnostik neben der unstrittigen Relevanz für Therapieentscheidungen und die individuelle Familienplanung nicht auch eine Bedeutung für die Verlaufsprognose der Krankheit und der davon abhängigen Berufs- und Lebensplanung von Patienten zugestanden werden?

„Wie sollen Patienten ihr Leben, ihren Beruf und ihre Zukunft planen, wenn sie ständig im Ungewissen festhängen? Eine genaue Diagnose der eigenen Krankheit wäre dabei äußerst hilfreich“, so Franz Badura, Referent für Gesundheits- und Sozialpolitik der PRO RETINA.

In der heutigen Berliner Begegnung diskutiert PRO RETINA Deutschland e. V. mit Experten aus Medizin, Ärzteschaft und Gesundheitspolitik über die aktuellen Möglichkeiten der molekulargenetischen Diagnostik und die Chancen, die sich in Zukunft dadurch bieten.

Informationen für Journalisten:
Zoom-Veranstaltung: Fr. 6.11.2020 14 - 17:30 Uhr
Einwahldaten auch kurzfristig zu bekommen unter E-Mail-Kontakt der Presse.

Pressekontakt zu PRO RETINA Deutschland:
Dr. Judith Förster,E-Mail-Kontakt der Presse, 0151 403 723 92

Zuletzt geändert am 01.03.2021 11:36