Pressemitteilung vom 29.10.2020Was kommt danach, wenn ich nicht mehr da bin?

PRO RETINA Deutschland e. V. klärt in der Broschüre „Mein Erbe schenkt Zuversicht“ über die Besonderheiten von Testamenten sehbehinderter Menschen auf.

Die Hand eines Erwachsenen und die eines Kindes überreichen sich ein Gänseblümchen.
Die Übergabe eines Gänseblümchens als Symbol für die Weitergabe durch eine Erbschaft (iStock).

Bonn - Jedes Jahr an Allerheiligen wird der Verstorbenen gedacht. Oft ist dies mit einem Besuch auf dem Friedhof verbunden. Gleichzeitig führt es dazu, dass man sich auch mit etwas beschäftigt, um das man sonst gerne einen großen Bogen macht: Dem eigenen Ableben.

Doch es gehört zu einem verantwortungsvollen Leben dazu, dass wir uns mit wichtigen Fragen rechtzeitig beschäftigen: Was kommt danach, wenn ich nicht mehr da bin? Was möchte ich weitergeben und an wen? Was war mir wichtig und soll auch nach meinem Tod Bestand haben?

Wenn kein Testament existiert, tritt automatisch die gesetzliche Erbfolge in Kraft. Diese entspricht oft nicht den persönlichen Wünschen. Doch auch wer ein Testament aufsetzt, kann dabei viele Fehler machen: „Ihre Erben bleiben dann mit ungeklärten Fragen allein und Ihr letzter Wille wird im schlimmsten Fall nicht umgesetzt. Für sehbehinderte Menschen gibt es darüber hinaus einige Besonderheiten zu beachten, damit ein Testament auch rechtsgültig ist“, so Kerstin Türk von PRO RETINA.

PRO RETINA hat eine barrierefreie Broschüre veröffentlicht, die hilft, wichtige Fragen rund um das Thema Erbrecht und Testamentsgestaltung zu klären. Im Serviceteil finden sich Adressen für unabhängige Rechtsberatung durch die Rechte behinderter Menschen (rbm) und weitere unabhängige Ansprechpartner. Die Broschüre „Mein Erbe schenkt Zuversicht“ kann über die PRO RETINA Geschäftsstelle bestellt werden.

Vermächtnisse und Zustiftungen können eine gute Alternative sein, damit vom eigenen Leben etwas überdauert. Bei PRO RETINA gilt das sowohl für den Verein als auch für die Stiftung. „Dadurch kann das eigene Vermächtnis dabei helfen, andere Betroffene zu unterstützen und Forschung zu fördern, um Krankheiten zukünftig heilen zu können“, so Türk.

Mithilfe unserer Broschüre möchten wir für das Thema sensibilisieren. Außerdem möchten wir dazu aufrufen, andere über das wichtige Thema aufzuklären. PRO RETINA steht dabei gerne unterstützend zur Seite.

Bestellungen richten Sie gerne an die Geschäftsstelle von PRO RETINA Deutschland e. V., Kerstin Türk, spenden@pro-retina.de, Telefon: (0228) 227 217-26

Weitere Informationen zum Gedenken an Allerheiligen bei PRO RETINA.

Pressekontakt zu PRO RETINA Deutschland:
Dr. Judith Förster, presse@pro-retina.de, 0151 403 723 92

Zuletzt geändert am 02.11.2020 11:17