Nachrichten der Regionalgruppe Rostock

Nachricht vom 18.02.2020Regelmäßiger Stammtisch der Regionalgruppe Rostock

Liebe Mitglieder und Freunde der PRO RETINA –Regionalgruppe Rostock!

Nach vielen Bemühungen haben wir es geschafft: Wir haben einen in jeder Hinsicht günstigen Treffpunkt für einen monatlich stattfindenden Stammtisch unserer Regionalgruppe gefunden!! Wir werden uns künftig in den Räumen der Sozietät Rostock maritim e. V. an jedem letzten Samstag im Monat treffen können, von 10 bis 12 Uhr.

Die Adresse ist:
August-Bebel-Str. 1 (ehemaliges Schifffahrtsmuseum),
18055 Rostock.
Von den Straßenbahnhaltestellen am Steintor ist das Eckhaus gut zu erreichen.

Wir werden dort in abgeschlossenen Räumen Ruhe haben und uns ungestört austauschen können. Getränke wie Kaffee und Tee werden zur Verfügung stehen. Weitere Angebote müssen wir noch klären.

Damit stehen unsere Termine für den Stammtisch 2020 der Regionalgruppe für dieses Jahr fest.

Der Stammtischkalender 2020 (jeweils ab 10 Uhr bis ca. 12 Uhr):

  • 29. Februar
  • 28. März
  • 25. April
  • 30. Mai
  • 27. Juni

Im Juli und August wollen wir eine Sommerpause einlegen. Dann geht es weiter:

  • 26. September
  • 24. Oktober (Der „reguläre“ Samstag ist Feiertag!)
  • 28. November
  • 19. Dezember (an diesem Tag planen wir eine Weihnachtsfeier)

Zuletzt geändert am 18.02.2020 15:16

Nachricht vom 4.10.2018Woche des Sehens 2018

Blinde Steuerleute auf großen Schiffen unter blinden Passagieren kann man sich ja etwas vorstellen. Das sind Menschen die versuchen kostenlos und unerkannt auf Schiffen mitzufahren. Aber blinde Steuerleute auf großen Schiffen, das kann es doch nicht geben. Eine Gruppe von sehbehinderten und blinden Menschen aus Rostock will es trotzdem mal probieren.

Für den 10. Oktober 2018, 12:30 Uhr, hat die Regionalgruppe Rostock des PRO RETINA Vereins, einer Selbsthilfe Vereinigung von blinden und sehbehinderten Menschen, eine Besichtigung des Schiffs- Simulators der Hochschule Wismar in Warnemünde geplant. Sie wollen erfahren, wie es ist auf der Brücke, dem Steuerzentrum eines Schiffes, zu stehen und dieses Schiff in die Hafeneinfahrt von Rostock zu steuern. Auch, wenn diese Aufgabe nicht ohne Unterstützung gelöst werden kann, wollen die Teilnehmer demonstrieren, dass man ob sehbehindert oder blind nicht außerhalb des Lebens stehen muss. Ist die Sehkraft auch gering, sind die anderen Sinne um so schärfer und mit einer guten Erklärung kann man sich die Prozesse sehr gut vorstellen und vieles dabei lernen.

Die Teilnahme ist zwar kostenfrei aber unerkannt wollen die Teilnehmer nicht bleiben. Mit dieser Veranstaltung wollen sie auf die Situation blinder und sehbehinderter Menschen im täglichen Leben aufmerksam machen. Komplexe technische Systeme wie ein Simulator können auch bei Sehbehinderten zu einem Erlebnis werden und zu einem Erkenntnisgewinn führen. Dieses Verständnis haben wir bei den Betreibern des Simulators erreicht.

Zuletzt geändert am 04.10.2018 12:10