Nachrichten der Regionalgruppe Trier

Nachricht vom 29.01.2019Auf die Vorträge folgt bald der neue Stammtisch

Hunderte Besucher kamen zum ersten Gesundheitstag "Augenerkrankungen" ins Prümer Konvikt

Die Gemeindeschwestern plus im Eifelkreis-Prüm und der Verein Pro Retina Deutschland haben erstmals zu einem gemeinsamen Gesundheitstag ins Prümer Konvikt eingeladen...

...ganzen Bericht lesen:
Eingescanter Zeitungsbericht vom Gesundheitstag im Prümer Konvikt

Zuletzt geändert am 29.01.2019 14:58

Nachricht vom 7.01.2019Ausstellung DIALOG IM DUNKLEN jetzt auch in Trier

Die PRO RETINA Deutschland e. V. Regionalgruppe Trier begrüßt die Ausstellung DIALOG IM DUNKLEN ganz herzlich in Trier

Seit 1. Dezember 2018 ist es nun soweit, die Ausstellung Dialog im Dunkeln ist in Trier zu sehen.

Perfekt, sagt Marion Palm-Stalp von der Pro Retina Regionalgruppe Trier.

Dialog im Dunkeln – „ein Werkzeug“ mit dem wir im Rahmen unserer Selbsthilfe einen Wechsel des Blickwinkels zwischen Betroffenen und Nichtbetroffenen Menschen, sei es Sehbehindert oder Blind realisieren können.

Marion Palm-Stalp selbst begleitete vor einigen Jahren eine Schulklasse auf einen Ausflug nach Frankfurt ins dortige Dialog im Dunkeln. Als Sehbehinderte in völliger Dunkelheit, eine Erfahrung die sie nachdenklich und dankbar stimmte.
Sie war überwältigt von dem, was sie dort erlebte, beeindruckt von Emotionen, und begeistert von dem Konzept was dahinterstand.

Und nun ist Dialog im Dunkeln in Trier Die Ausstellung ist noch bis Ende Juli zu sehen und ein Besuch lohnt sich für JEDEN. Ein Erlebnis der ganz besonderen Art. Seine eigenen Sinne wahrnehmen, die sonst so oft in der Hektik des Alltags oftmals gar nicht wahrgenommen werden…..

BILDUNG der ganz besonderen Art in TRIER!

Mehr Informationen hier zum Download:

Dialog im Dunklen - Beschreibung

Dialog im Dunklen - der Verein

Dialog im Dunklen - Einladung an Schulklassen

Dialog im Dunklen - Kurzinfo

Zuletzt geändert am 07.01.2019 18:00

Nachricht vom 17.10.201813. Oktober 2018 – SAARBRÜCKEN - Veranstaltung zur Woche des Sehens war ein voller Erfolg….

Insgesamt 12 unterschiedliche Firmen und Organisationen standen am Samstag in Saarbrücken vormittags den Besuchern als Ansprechpartner im Rahmen unserer Hilfsmittelausstellung zur Verfügung. Die Besucher erfreuten sich einer großen Produktvielfalt rund um das Thema Sehbehinderung und Blindheit. Eines der größten Highlights dürfte die Präsentation der Orcam - das Vorlese- und Erkennungssystem an der Brille gewesen sein.

Leider waren die Fachvorträge nicht ganz so gut besucht, was unter anderem auch daran lag, dass es in Saarbrücken alleine drei Parallelveranstaltungen anlässlich der Kampagne Woche des Sehens gab. Allerdings waren die Besucher der Vorträge sehr interessiert und dankbar über viele neue Informationen. Auch das Patientenregister der Pro Retina erfreute viele Betroffene.

Generell signalisierten die Besucher großes Interesse daran, sich zukünftig im Rahmen der Selbsthilfe regelmäßig zu treffen und auszutauschen. Diesem Wunsch werden wir Rechnung tragen und ab Januar 2019 regelmäßige Regionalgruppentreffen anbieten. Mehr hierzu erfahren Sie im Dezember auf dieser Website.

Wir freuen uns auf viele gemeinsame zukünftige Veranstaltungen gemeinsam mit Ihnen.

Ihr Saarbrücker Pro Retina Team

Zuletzt geändert am 17.10.2018 14:52

Nachricht vom 4.09.2018PRESSEINFORMATION

Der erste Patienteninformationstag zum Thema erbliche Netzhauterkrankungen an der Augenklinik Sulzbach/Saar war ein großer Erfolg

Umfassendes Wissen über Therapiemöglichkeiten ist wichtig

(Reutlingen/Sulzbach/Saar) - Am vergangenen Samstag fand der erste Patienteninformationstag für erbliche Netzhauterkrankungen an der Augenklinik der Klinik Sulzbach/Saar unter Leitung von Chefarzt Prof. Dr. med. Peter Szurman statt. Zahlreiche Betroffene und ihre Angehörigen nutzten die Veranstaltung, um sich direkt bei Spezialisten aus Medizin, Forschung, Patientenverbänden und Industrie über den Stand der Wissenschaft und die heute verfügbaren Therapien zu informieren.

Retinitis pigmentosa (RP) gehört zu den erblichen Netzhauterkrankungen. Sie führt zur Zerstörung der Netzhaut und im Endstadium häufig zur vollständigen Erblindung. "RP ist bislang nicht heilbar", erklärte Prof. Dr. med. Szurman, Chefarzt der Augenklinik Sulzbach und Leiter des Transplantationszentrums Saar. "Aber es gibt bereits aussichtsreiche Therapieansätze und wir freuen uns, dass die Klinik Sulzbach, die unter anderem auf Netzhauterkrankungen spezialisiert ist, den Betroffenen diesen Tag anbieten kann, den auch viele genutzt haben, um sich direkt bei den Spezialisten über den Stand der Wissenschaft zu informieren."

Nach einem Übersichtsvortrag von Oberarzt Dr. Arno Haus von der Augenklinik Sulzbach zu den Grundlagen des Sehens und zum Krankheitsbild Retinitis pigmentosa gab Prof. Szurman einen umfangreichen Überblick über die Forschungs- und Entwicklungsschritte auf dem Weg zu subretinalen Netzhautimplantaten. Diese Implantate können blinden Menschen, die infolge einer degenerativen Netzhauterkrankung wie RP über keine oder nur noch über eine sehr geringe Lichtwahrnehmung verfügen, einen Teil ihres Sehvermögens zurückgeben. Prof. Szurman war von Anbeginn in die Grundlagen-Entwicklung sowohl epi- als auch subretinaler Netzhautimplantate aktiv involviert.

Funktionsoberarzt Ciprian Ivanescu erklärte anschließend die Transkorneale Elektrostimulation (TES) als Therapieansatz für RP-Patienten, deren Sehkraft noch teilweise erhalten ist. Durch die Elektrostimulation können mehrere so genannte neuroprotektive Wachstumsfaktoren aktiviert werden, die einen zellerhaltenden Effekt in der Netzhaut bewirken. Betroffenen bietet sich so die Chance auf eine Verlangsamung ihres Krankheitsverlaufs.

Dr. Sandra Jansen repräsentierte die Selbsthilfeorganisation PRO RETINA Deutschland e.V. von und für Menschen mit Netzhautdegeneration. Die bundesweite Organisation mit etwa 6.000 Mitgliedern bietet für Betroffene ein Patientenregister an, das Menschen mit bestimmten Formen von Sehbehinderung ermöglicht, an der Entwicklung von Studien mitzuwirken. Das Register, das neutral, unabhängig und anonymisiert ist, unterstützt die Zusammenarbeit zwischen Patienten, Ärzten und Wissenschaftlern und leistet dadurch einen Beitrag zur Entwicklung wirksamer Therapien: "Es ist daher äußerst wichtig, dass möglichst viele Betroffene sich bereiterklären, ihre Daten im Patientenregister zur Verfügung zu stellen", betonte Dr. Jansen.

Auf großes Interesse stießen auch die Vorträge von PD Dr. Dr. med. Boris Stanzel, Oberarzt an der Augenklinik Sulzbach und von Prof. Dr. Dr. med. Dominik Fischer, Oberarzt an der Universitätsaugenklinik Tübingen. Sie vermittelten den Teilnehmern einen fundierten Überblick über die Chancen, aber auch über die noch bestehenden Herausforderungen der stammzell- und gentherapeutischen Ansätze in der RP-Therapie. Abgerundet wurde dieser umfassende Überblick durch die Vorträge von Dr. med. Annette Pütz und Dr. med. Anna-Maria Seuthe, beide von der Augenklinik Sulzbach, zum Thema "Vergrößernde Sehhilfen" und einem bemerkenswerten Interview, das Dr. Haus mit zwei RP-Patienten führte, die bereits Erfahrung mit dem retinalen Implantat sowie der transkornealen Elektrostimulation gesammelt hatten und darüber sehr anschaulich und persönlich berichten konnten.

Abschließend betonte Prof. Szurman, dass auch kleinere Standardeingriffe wie die Behandlung des grauen Stars (Linsentrübung) oder eines bestehenden Makulaödems - beides Begleiterkrankungen, die bei RP häufig auftreten - zwar nicht zu einer Heilung, jedoch zu einer erheblichen Verbesserung der Sehschärfe führen können. Dies kann für einen RP-Patienten weitere Jahre Teilhabe und Mobilität bedeuten. Er rät daher zu einer besseren Grundversorgung und empfiehlt jedem Patienten, sich umfassend über diese Behandlungsmöglichkeiten zu informieren.

Die Retina Implant AG aus Reutlingen, die gemeinsam mit Ärzten das subretinale Netzhautimplantat RETINA IMPLANT Alpha AMS und die TES-Therapie mit dem RI OkuStim® System entwickelt hat, war als Aussteller vor Ort. Die Spezialisten und Fachärzte beantworteten in der abschließenden Gesprächsrunde mit Patienten zahlreiche Fragen zu Therapie und Implantat.

Kontakt:

Augenklinik Sulzbach

Susanne Schneider

An der Klinik 10, 66280 Sulzbach

+ 49 68 97 5 74 - 1119

sek-augen@kksaar.de

Termine

22.9.2018 Haupt-Session zu Forschung, Diagnostik und Therapien bei erblichen Netzhautdystrophien im Rahmen des 18 EURETINA Kongresses, Reed Messe Congress Centre, Trabrennstraße 7, 1021 Wien 27.9. 2018 Symposium Biomaterialien in der Augenheilkunde mit Vortrag zu Biomaterial- und mikrotechnische Anforderungen an elektronische subretinale Implantate durch Prof. H. Sachs, WorldCCBonn, Bonn

24.11.2018 Patienteninformationstag für Retinitis pigmentosa an der Augenklinik des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf, Martinistraße 52, 20246 Hamburg

Über Retinitis pigmentosa

Retinitis pigmentosa (RP) ist eine degenerative Netzhauterkrankung, die zur Zerstörung der Netzhaut und im Endstadium i.d.R. zur vollständigen Erblindung führt. Sie gilt als "seltene Erkrankung", betrifft aber allein in Deutschland 20.000 bis 30.000, weltweit rund drei Millionen Menschen.

Über die Retina Implant AG

Die Retina Implant AG erforscht und entwickelt innovative Therapien und Hightech-Produkte für Menschen, die an der Netzhauterkrankung Retinitis pigmentosa (RP) leiden. Bereits erblindeten Patienten kann das subretinale Netzhautimplantat RETINA IMPLANT Alpha AMS helfen, einen Teil der Sehfähigkeit wieder zu gewinnen. Der Mikrochip besitzt das CE-Kennzeichen und wird in spezialisierten RI Implantationszentren unter die Netzhaut implantiert (subretinal).

Für RP-Patienten mit ausreichendem Restsehvermögen bietet die Transkorneale Elektrostimulation (TES Therapie) mit dem RI OkuStim® System die Chance, den Verlauf der RP-Erkrankung zu verlangsamen.

Das Unternehmen mit Sitz in Reutlingen beschäftigt rund 45 Mitarbeiter und wird geleitet von Reinhard Rubow (CEO und Vorstandssprecher), Jürgen Klein (Vorstand Marketing & Vertrieb) und Dr. Alfred Stett (Vorstand Technologie).

Pressekontakt:

Retina Implant AG

Volker Hiller

+ 49 71 21 3 64 03 - 282

volker.hiller@retina-implant.de

www.retina-implant.de

Redaktion:

Zeeb Kommunikation GmbH

Anja Pätzold

+ 49 711-6070719

info@zeeb.info

Zuletzt geändert am 04.09.2018 13:20

Nachricht vom 21.06.2018Orcam Präsentation in Daun war ein voller Erfolg

Lesen Sie hierzu die entsprechenden Presseartikel:
Download der Artikel

Eine weiter Aktion in Daun:

DAUN SPIELT

Im Rahmen der Aktion Daun spielt hat sich die Pro Retina Stamm“tisch“ Vulkaneifel in Daun mit einem „Stand der Sinne“ beteiligt. Ziel war es, Kinder und Ihre Angehörigen mit diversen Tastaktionen für das Thema Sehbehinderung und Blindheit zu sensibilisieren .

Stand der Sinne

Vor Ort waren Roswitha Karst und Dorothea Kohlhaas die sich beide in unserer Gruppe sehr viel engagieren und denen bei super schönem Wetter diese Art von Öffentlichkeitsarbeit viel Spaß gemacht hat.

Roswitha Karst und Dorothea Kohlhaas

Am 8. September 2018 werden wir in Kooperation mit Optik Raltschitsch aus Trier zum ersten Mal an der Aktion TRIER SPIELT dabei sein. Auch hier wünschen wir uns viele Besucher!

Zuletzt geändert am 23.01.2019 11:11

Nachricht vom 19.04.2018Kochworkshop beim "Außenstammtisch" Daun

Auf Initiative von Roswitha Karst, die 2017 für die Vulkaneifel eine Selbsthilfegruppe (SHG) für Menschen mit Netzhauterkrankungen gründete, hat Bernd Wilhelm einen Kurs „Kochgenuss bei Sehverlust“ gehalten...

...mehr lesen (externes Angebot aus - Trierer Volksfreund)

Zuletzt geändert am 19.04.2018 14:31

Nachricht vom 11.01.2018Mit Blindenstock und Humor

Claudia Müller aus Trier-Ruwer und Thomas Jäger aus Kordel sind blind. Eine Selbsthilfegruppe unterstützt sie bei ihrem wichtigsten Ziel: das Leben trotzdem selbst in die Hand zu nehmen....

...mehr lesen (externes Angebot aus - Trierer Volksfreund)

Zuletzt geändert am 11.01.2018 17:21

Nachricht vom 11.01.2018Plötzlich ein neues Lebensgefühl

Dorothea Kohlhaas aus Dockweiler ist seit sieben Jahren voll erblindet. Ein Implantat erleichert ihr aber nun den Alltag und die Freizeit...

...mehr lesen (externes Angebot aus - Trierer Volksfreund)

Zuletzt geändert am 11.01.2018 17:23

Nachricht vom 6.09.2017Woche des Sehens 2017 - Regionalgruppe Trier

Auch in diesem Jahr beteiligen wir uns wieder mit zwei unterschiedlichen Aktionen an der WOCHE DES SEHENS.

Mehr dazu finden Sie hier

Flyer zum Download (Vorderseite)

Flyer zum Download (Innenseite)

Zuletzt geändert am 06.09.2017 14:54

Nachricht vom 27.08.2017PRO RETINA "Außen" - Stammtisch in Daun

Dank eines Mitgliedes von uns, Frau Roswitha Kaarst, sie ist seit einiger Zeit an AMD – Altersbedingte Makuladegeneration - erkrankt, können wir zukünftig auch Treffen in Daun und Umgebung veranstalten.

In Kooperation mit niedergelassenen Augenärzten und diversen Optikern und Hilfsmittelanbietern werden wir zusammenarbeiten. Es gibt regelmäßige Treffen, und es sollen gemeinsame Ausflüge veranstaltet werden. Eine Veranstaltung anlässlich der Woche des Sehens 2017 ist geplant.

Betroffene werden in Frau Karst eine kompetente Ansprechpartnerin finden, die aus ihren Erfahrungen vielfache Hilfestellung geben kann, unterstützt durch ein Netzwerk kompetenter Ansprechpartner rund um das Thema AUGEN.

Hier finden Sie alle relevanten Termine für diese Gruppe

Zuletzt geändert am 27.08.2017 15:55

Nachricht vom 31.05.2017Die Pro Retina Regionalgruppe Trier und der Blindenverband Trier kämpfen unterstützt von der Arbeitsstelle Medien des Bistums Trier für den Erhalt vieler notwendiger Zebrastreifen in Trier

Die meisten Fußgängerüberwege in Trier sollen entfallen, weil sie den Anforderungen des Bundes nicht mehr genügen. Seh- und gehbehinderte Menschen fühlen sich durch die Pläne der Stadt in ihrer Sicherheit bedroht.
Weitere Informationen (mit Video) finden Sie beim Volksfreund

Zuletzt geändert am 31.05.2017 11:43

Nachricht vom 8.03.2017Netzhauterkrankungen: Wenn die Welt immer mehr verblasst - Betroffene gründen Selbsthilfegruppe

Als bei Roswitha Karst eine besonders schwere Form von Netzhauterkrankung festgestellt wurde, wandte sie sich an eine Selbsthilfevereinigung in Trier. Nun soll in der Vulkaneifel eine eigene Gruppe ins Leben gerufen werden....

....Link zum Artikel (externes Angebot)

Zuletzt geändert am 08.03.2017 15:55

Nachricht vom 24.10.2016Woche des Sehens 2016 – zwei gelungene Veranstaltungen!

In Trier ist uns dies mit unseren zwei Veranstaltungen anlässlich der diesjährigen Woche des Sehens gelungen! Die Mischung aus Kinobeiträgen, Vorträgen und einer Hilfsmittelausstellung kam bei den Besuchern sehr gut an.

Referent
Referent beim Vortrag im Kino

Zum Auftakt in Trier gab es am Mittwoch, 12. Oktober ab 15:00 Uhr einen informativen Nachmittag. Die Besucher erfuhren in einem Vortrag viel über die Möglichkeiten des exzentrischen Sehens und sehen darin eine Chance, ihr Wohlbefinden durch „anderes Sehen“ zu steigern. Wie sich das „Wohlbefinden“ blinder Menschen verändert hat, verdeutlichte im Anschluss der Dokumentationsfilm "Blind – ein Schicksal, 2 Generationen" von Gi Reiff. Sicherlich ist die Technik ein großer Bonus für blinde Menschen, doch ist in der heutigen Zeit wirklich alles Besser? In einer angeregten Diskussionsrunde konnte man diese Frage nicht wirklich klar beantworten, nur eins ist unumstritten, Blindheit und Sehbehinderung sind in unserer Gesellschaft ANDERS geworden….Und wie anders das Leben eines plötzlich erblindeten Menschen tatsächlich ist, zeigte dann die sehenswerte ZDF-Produktion "Blindes Vertrauen"….

Blick auf die Stände
Hilfsmittelausstellung

Am Samstag, 15. Oktober fanden ungefähr 300 Menschen den Weg zu uns. Mit einem Gottesdienst starteten wir in einen informationsträchtigen Tag. 15 Hilfsmittelfirmen präsentierten bis 14:00 Uhr ihre Produktvielfalt. Von neuesten Techniken über sprechende Uhren, Mobilitätsmöglichkeiten, Hilfen für den täglichen Alltag und speziellen Augenentspannungsmethoden durch KlangErleben gab es für die Besucher eine Fülle an Kurzweiligkeit. Für viele Menschen aus der Region war neu, dass es unter anderem ein monatliches Hörmagazin von der Arbeitsstelle Medien, www.blindenzeitung.de kostenlos als Daisyversion gibt – dort werden auch in der Novemberausgabe die Vorträge dieser Veranstaltung veröffentlicht.

Ab 14:00 Uhr standen dann 5 interessante Fachvorträge zu unterschiedlichen Themen auf dem Programm. Der bestbesuchteste war der über Makulaödem bei AMD, gehalten von Dr. Luttke, MVZ Augen, Brüderkrankenhaus Trier. Ein Indiz dafür, wie viele Menschen von AMD betroffen sind und wie groß deren Interesse ist, ALLES über Therapiemöglichkeiten zu erfahren.

Blick in den Vortragsraum
Vortrag zum Thema AMD

Auch die weiteren Vorträge u.a. über Wege der Finanzierung bei Hilfsmitteln, Retina Implantate und der Vortrag von Dorothea Kohlhaas und das A-Team über Argus II fesselten die Besucher. Leider fand zu fortgeschrittener Zeit um 17:30 Uhr der Vortrag über Seltene Augenerkrankungen nicht mehr die Besucherresonanz, die diese Thematik sonst hat – aber – verständlicherweise – es war viel Information in einem so langen, kurzen Tag.

Ich danke an dieser Stelle nochmals Allen, die durch Ihren persönlichen Einsatz zum Gelingen dieser Veranstaltung Ihren wesentlichen Teil beigetragen haben.

Ihre

Marion Palm-Stalp

Zuletzt geändert am 26.11.2018 14:25

Nachricht vom 25.08.2016Kunst zum Anfassen

Blinde und Sehbehinderte dürfen in einer Trierer Galerie das, was normalerweise verboten ist: Exponate abtasten

Lesen Sie den ganzen Artikel, der im Trierer Volksfreund erschienen ist:

Link zum Trierer Volksfreund (externes Angebot)

Zuletzt geändert am 25.08.2016 12:41

Nachricht vom 26.06.2016Marion Palm-Stalp besucht die Klasse 8b in Wittlich

Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit unserer Regionalgruppe hat Marion Palm-Stalp (Regionalleiterin der RG-Trier) die Klasse 8b in Wittlich besucht.

Hier nun eine Rückmeldung:

Sehr geehrte Frau Palm-Stalp!

Die Rückmeldung der Schüler seitens Ihres gestrigen Besuches war äußerst positiv. Die Klasse war sehr angetan davon, wie offen Sie über Ihre Erblindung gesprochen haben und wie selbstverständlich Sie Ihren Alltag als Mutter, Hausfrau , Hundebesitzerin, Konsumerin, Straßenverkehrsteilnehmerin und Ehrenamtlerin meistern. Auch Ihre Persönlichkeit wurde mehrfach hervorgehoben. Eine der besten Rückmeldungen kam von einer Schülerin, die sagte: „Blind sein ist keine Krankheit. Es kommt darauf an, wie man damit umgeht. Ich wüsste nicht, wie ich damit umgehen würde, finde es aber vorbildlich wie selbstverständlich Frau Palm-Stalb das macht. Man merkt ihr gar nicht an, dass sie blind ist. Und es ist auch irgendwie gar nicht so wichtig.“

Ein zentraler Punkt bei der Auswertung waren zunächst die Kurzfilme, dann Ihre alltäglichen Hilfsmittel – allen voran Ihre Bella natürlich, die schnell viele Fans hatte - sowie das Thema Respektlosigkeit im Umgang mit Menschen mit Beeinträchtigung.

Ich bin mir recht sicher, dass sich die Kinder an diese Begegnung mit Ihnen erinnern werden und jeder für sich etwas daraus ziehen wird. Letztlich wurde die oftmals problembeladene Welt unserer Schüler ein Stück weit ins rechte Licht gerückt, da einige über die Wertigkeit ihrer eigenen Probleme nachgedacht haben. – Ein Lernziel, das wir ohne Ihren Besuch so nicht erreicht hätten.

In diesem Sinne, machen Sie weiter so – Frau Palm-Stalp und vielen herzlichen Dank für Ihre Zeit und Ihr Engagement. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen – vielleicht in den nächsten Jahren mit einer anderen Lerngruppe.

Liebe Grüße aus Wittlich,

Christine Fritzen (Klassenleitung 8b) und Kai Engesser (Förderlehrer 8b)

Klassenfoto
Foto der Klasse 8b aus Wittlich

Zuletzt geändert am 16.11.2018 10:06

Nachricht vom 30.10.2015Reporterin begleitet Sehbehinderte durch Trier

Nicht sehen zu können - für die meisten von uns ist das unvorstellbar. In Deutschland leben ungefähr 150 000 blinde Menschen. Mit Hilfe einer verdunkelten Brille ist unsere Reporterin einen Vormittag lang blind gewesen, um herauszufinden, wie sich diese Menschen fühlen.

... Lesen Sie den ganzen Artikel im "Trierer Volksfreund" (externes Angebot)

Zuletzt geändert am 30.10.2015 11:44

Nachricht vom 22.02.2014Regionalgruppe Trier besucht Berufsfeuerwehr

Regionalgruppenarbeit gestaltet sich bei uns in Trier vielfältig und oftmals sehr informativ. So zuletzt am Dienstag, 28. Januar 2014 bei unserem Ausflug zur Berufsfeuerwehr Trier – eine Tour, die von Claudia Müller, einem Mitglied von uns organisisert wurde.

Die Berufsfeuerwehr erklärte sich bereit, eine Sehbehinderten- und Blindengerechte Führung mit uns zu machen. Wir wären insgesamt eine Gruppe von 15 Erwachsenen, davon 3 Vollblind und auf Langstock angewiesen und 3 Kinder.

Die Führung durch DENNIS war einfach super und wir haben sehr viel Wissenswertes rund um die Themen Feuerwehr und Brandschutz erfahren. Besonders interessant fanden wir alle den Großraum-Rettungswagen (GRTW) über den es folgendes zu sagen gibt:

Der GRTW wird außerhalb des Regelrettungsdienstes (Krankentransportwagen, Rettungswagen und Notarztwagen) für die Behandlung und Betreuung einer größeren Anzahl von Verletzten und Erkrankten an der Einsatzstelle bzw. für den Transport mehrerer behandlungspflichtiger Patienten eingesetzt.

Mögliche Einsatzszenarien werden Evakuierungen, Schadensereignisse größeren Umfanges im Bereich der Stadt Trier, aber auch überregional auf Anforderung sein.

Das Fahrzeug verfügt insgesamt über drei Behandlungsplätze für schwer verletzte bzw. schwer erkrankte Patienten und weiter über die Möglichkeit zwei Patienten liegend auf DIN-Tragen zu transportieren bzw. zu behandeln. An sieben Sitzplätzen können leicht verletzte oder zu betreuende Personen versorgt und mit einer Sauerstoffinhalation bedient werden.

Durch die Möglichkeit, die beiden an der Wand befestigten DIN-Tragen durch ein Krankenhausbett zu ersetzten, ist das Fahrzeug ein multifunktional einsetzbares Einsatzmittel.

Medizinische Ausstattung:

  • drei Behandlungsplätze für Liegendpatienten mit Aufnahmemöglichkeiten für medizinische Gerätschaften wie EKG, Defibrillatoren, Beatmungseinheiten, Absaugeinrichtungen analog zum Rettungswagen Rheinland-Pfalz
  • zwei Plätze für Liegendpatienten auf DIN-Tragen
  • sechs Sitzplätze für zu betreuende Personen
  • insgesamt können maximal fünf Patienten liegend transportiert werden
  • Einbauschränke für medizinische Ausstattung und Verbrauchsmaterialien inklusive Kühlfach und Wärmeschrank
  • Aufnahmemöglichkeit für ein Krankenhausbett

An dieser Stelle nochmals DANKE an die Berufsfeuerwehr Trier für die informative und sehbehindertengerechte Führung!

RG-Trier vor dem Feuerwehrauto
RG-Trier zu Besuch bei der Berufsfeuerwehr

Rettungswagen
Großraum-Rettungswagen von Innen Bild 1

Rettungswagen 2
Großraum-Rettungswagen von Innen Bild 2

Rettungswagen 3
Großraum-Rettungswagen von Innen Bild 3

Zuletzt geändert am 14.11.2018 11:14

Nachricht vom 29.12.2013Ich wüsche dir Zeit…von Elli Michler

Ich wünsche dir nicht alle möglichen Gaben.
Ich wünsche dir nur, was die meisten nicht haben:
Ich wünsche dir Zeit, dich zu freun und zu lachen,
und wenn du sie nützt, kannst du etwas draus machen.

Ich wünsche dir Zeit für dein Tun und dein Denken,
nicht nur für dich selbst, sondern auch zum Verschenken.
Ich wünsche dir Zeit – nicht zum Hasten und Rennen,
sondern die Zeit zum Zufriedenseinkönnen.

Ich wünsche dir Zeit – nicht nur so zum Vertreiben.
Ich wünsche, sie möge dir übrig bleiben
als Zeit für das Staunen und Zeit für Vertraun,
anstatt nach der Zeit auf der Uhr nur zu schaun.

Ich wünsche dir Zeit, nach den Sternen zu greifen,
und Zeit, um zu wachsen, das heißt, um zu reifen.
Ich wünsche dir Zeit, neu zu hoffen, zu lieben.
Es hat keinen Sinn, diese Zeit zu verschieben.

Ich wünsche dir Zeit, zu dir selber zu finden,
jeden Tag, jede Stunde als Glück zu empfinden.
Ich wünsche dir Zeit, auch um Schuld zu vergeben.
Ich wünsche dir: Zeit zu haben zum Leben!

Liebe Leserinnen und Leser

ein Jahr neigt sich dem Ende zu.

Wie jedes Jahr um diese Zeit schaut man zurück, auf all das, was die vergangenen 363 Tage so alles mit sich gebracht haben… - sowohl positive als auch negative Ereignisse prägten den beruflichen wie auch den privaten Alltag. Und immer wieder stellt man erschrocken fest, wie schnell doch ein Jahr vergeht…

Silvesterfeuerwerk

An dieser Stelle wünschen wir Ihnen Allen einen guten Rutsch in 2014.
Mögen Gesundheit und Zufriedenheit Ihre ständigen Begleiter sein und sich all Ihre beruflichen und privaten Wünsche realisieren lassen!

Liebe Grüße im Namen der PRO RETINA Trier

Marion Palm-Stalp

Zuletzt geändert am 14.11.2018 11:01

Nachricht vom 27.11.2013Nachlese zur Woche des Sehens in Trier 2013

Informationen zu Aktionen und Veranstaltungen finden Sie unter nachfolgendem Link

Nachlese (.pdf 238 KB)

Zuletzt geändert am 17.07.2015 14:04

Nachricht vom 7.11.2012Woche des Sehens 2012 – in Trier

Woche des Sehens 2012 – in Trier trotz schlechtem Wetter ein voller Erfolg

Und so berichtete die Presse:
Blind für einen Augenblick (aus dem Trierer Volksfreund)

Zuletzt geändert am 17.07.2015 13:58

Nachricht vom 4.09.2012Showdown in Trier

Showdown - auch Tischball genannt - »das etwas andere Tischtennis« für Sehbehinderte und Blinde...

Trainingszeiten jeden Dienstag von 18:00 – 20:00 Uhr im Clubhaus des Postsportverein Trier, mehr Infos dazu unter (0 65 05) - 763 – wir freuen uns über Jeden, der dabei ist…!

Noch mehr Informationen: www.tischball.de (externes Angebot)

weiterlesen....

Zuletzt geändert am 17.07.2015 14:05

Nachricht vom 14.06.2012"Menschen haben keine Gesichter“ Junge Mutter hat trotz Blindheit Lebensmut nicht verloren – Heute Tag der Sehbehinderten

Unter diesem Titel hat der "Trierer Volksfreund" am Mittwoch dem sechsten Juni einen Artikel veröffentlicht, in dem beschrieben wird wie Marion Palm-Stalp trotz Erblindung ihr Leben als zweifache Mutter meistert.

Hier kann der Artikel heruntergeladen werden (.pdf, 304 KB)

Zuletzt geändert am 17.07.2015 14:01

Am zwölften Januar 2012 erschien im Trierer Volksfreund ein Artikel von Dorothée Quaré , in dem sie über die Erblindung von Karl Kohlhaas berichtet.

Unter folgendem Link können Sie den Artikel online lesen:

Mein Stadtplan ist nicht mehr in Farbe (externes Angebot)

Zuletzt geändert am 17.07.2015 14:00

Nachricht vom 21.03.2011Ehrung für 25 Jahre Mitgliedschaft Stefan Dreyer für 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt

von Karl Kohlhaas

Am 19. März traf sich die RG Trier zu ihrem Treffen in Wittlich. Zahlreiche Mitglieder und Interessierte teils mit Begleitung folgten der Einladung.

Nach der Begrüßung durch den RG-Leiter folgte eine kurze Vorstellungsrunde. Diese bringt uns die Stimmen der anderen Teilnehmer näher und gibt gleichzeitig einen Überblick, wer „Neuling“ bzw. ein „alter Hase“ in unserer Gruppe ist. Da neben dem Name auch die Diagnose mitgeteilt wird, erhalten die Anwesenden einen Überblick, wie vielfältig die Diagnosen in der Gruppe sind.

Im Anschluss ehrte Karl Kohlhaas Herrn Stefan Dreyer für 25 Jahre Mitgliedschaft und bedankte sich für die Treue zur PRO RETINA.

Karl Kohlhaas und Stefan Dreyer
Foto: Karl Kohlhaas (rechts) überreicht die Urkunde an Stefan Dreyer (links)

Nach der Ehrung beantwortete Karl Kohlhaas die zahlreichen Fragen der Anwesenden und Frau Hildegard Mainusch stellte ihren DAYSI-Player (PTN2) vor. So verging die Zeit und alle verabschiedeten sich mit den Worten: „Wir sehen uns beim nächsten Treffen wieder!“

Zuletzt geändert am 13.11.2018 17:23

Nachricht vom 5.12.20103. Gesundheits- und Fitnessmesse in Trier

Am 28.11.2010 fand in der Europahalle in Trier die 3. Gesundheits- und Fitnessmesse statt. Wir von der PRO RETINA Regionalgruppe Trier waren eine von 13 Selbsthilfegruppen, die sich unter der Führung der SEKIS Trier neben weiteren Firmen präsentierten.

In der Zeit von 11:00 bis 18:00 Uhr waren über 2.500 Besucher vor Ort. Wir, das Team der RG Trier, hatten die Gelegenheit zahlreiche Gespräche zu führen. Am Abend konnten wir den Tag als einen erfolgreichen Abschluss für unsere Aktivitäten im Jahr 2010 beenden.

3. Gesundheitmesse in Trier
Karl Kohlhaas (RG-Leiter) mit Blindenführhund Angelo und Heidrun Christmann am Stand. (Foto: Heike Christmann)

Zuletzt geändert am 13.11.2018 17:09

Nachricht vom 14.10.2010Patientensymposium war ein großer Erfolg!

„Augen im Blickpunkt“: So lautete das Motto der 9. Woche des Sehens (www.woche-des-sehens.de), die vom 08. bis 15. Oktober 2010 deutschlandweit unter der Schirmherrschaft von Gundula Gause stattfand. Die Regionalgruppe Trier der PRO RETINA Deutschland e. V. (www.pro-retina.de/trier ), der Selbsthilfevereinigung von Menschen mit Netzhautdegenerationen, und Herr Dr. Luttke, Facharzt im Zentrum für Augenheilkunde des Brüderkrankenhauses Trier, luden deshalb am Sonntag, den 10. Oktober 2010, zu einem Patientensymposium rund um das Thema „Netzhauterkrankungen“ ein.

Allein in Deutschland gibt es etwa 3,5 Millionen Menschen mit altersbezogener Makuladegeneration (AMD), einer Erkrankung der Netzhaut, die aufgrund der steigenden Lebenserwartung immer häufiger auftritt. Wie Herr Dr. Luttke in seinem Vortrag zum Thema „ Ursachen für den Verlust des Sehvermögens bei Netzhauterkrankungen“ ausführte, begünstigen zudem Faktoren wie Rauchen, übermäßige Sonnenlichteinstrahlung und Umwelteinflüsse die Entwicklung einer AMD.

Herr Dr. Franzen, Facharzt für Augenheilkunde in Trier, gab einen Überblick über erbliche Netzhauterkrankungen mit einem Schwerpunkt auf Ritinitis Pigmentosa (RP), an der in Deutschland etwa 30.000 Menschen erkrankt sind.

Im Anschluss an die medizinischen Vorträge machten die zahlreichen Anwesenden regen Gebrauch von der Möglichkeit, Fragen an die beiden Ärzte zu stellen.

Auch wenn viele Netzhauterkrankungen nicht heilbar sind, so gibt es dennoch Hilfsmittel, die blinden und sehbehinderten Menschen den Alltag erleichtern können. So erklärte Herr van Boxen, Optiker aus Bitburg, die Wirkungsweise von Brillen mit Kantenfiltergläsern, deren Nutzung bei Betroffenen zu einer Verbesserung des Sehens bei starker Lichteinstrahlung führen kann.

Auch sehbehinderte oder blinde Kinder und Jugendliche benötigen Hilfsmittel, um erfolgreich die Schule absolvieren zu können. Deshalb gab Herr Hoschützky, Mitarbeiter der Firma Reinecker Reha-Technik, einen Überblick über mögliche technische Hilfen und beschäftigte sich mit der Beantragung und Zusammenstellung eines Sehbehinderten-Arbeitsplatzes für Schülerinnen und Schüler an Grund- und weiterführenden Schulen.

Im Anschluss an die Vorträge konnten die vielen Besucher die Benutzung der ausgestellten Hilfsmittel wie zum Beispiel Bildschirmlesegeräte testen und sich von Mitgliedern der Regionalgruppe Trier der PRO RETINA Deutschland e. V. rund um das Thema Netzhauterkrankungen und Alltagsbewältigung informieren und beraten lassen.

2 Männer am Rednerpult
Dr. Luttke und Dr. Franzen

Ein Blick in den Ausstellungsraum
Hilfsmittelausstellung nach dem Symposium
Fotos: Heike Christmann

Zuletzt geändert am 13.11.2018 17:03

Nachricht vom 11.10.2010Augen im Blickpunkt – rund um den Balduinsbrunnen

Blindenführhunde vollbringen Außerordentliches: Davon konnten sich die zahlreichen Interessierten am Samstag, den 09. Oktober 2010, bei einer Vorführung rund um den Balduinsbrunnen anlässlich der 9. Woche des Sehens (www.woche-des-sehens.de) überzeugen. Veranstalter war die Regionalgruppe Trier der Pro Retina Deutschland e. V., der Selbsthilfevereinigung von Menschen mit Netzhautdegenerationen.

Wenn das Sehvermögen nachlässt oder sogar ganz verloren geht, werden auch kurze Wege zum Problem. Ausgestattet mit einer Simulationsbrille und einem weißen Langstock konnten Neugierige unter Anleitung der Orientierungs- und Mobilitätstrainerin Zita Gutting erleben, wie schwierig die Teilnahme am Straßenverkehr bei Sehbehinderung ist.

Die Stars der Veranstaltung waren Alina und Angelo, zwei Führhunde der Hessischen Blindenführhundschule „Blickpunkt“, die zusammen mit ihrer Ausbilderin Tanja Kohl ihr Können vor den erstaunten Zuschauern zeigten. Einen Blindenführhund im Dienst erkennt man daran, dass er ein weißes Führgeschirr trägt. Dann sollten die Hunde nicht abgelenkt oder gelockt werden, etwa durch Streicheln oder Füttern. Da ein Führhund eine Ampel nicht deuten kann, ist es hilfreich, einem sehbehinderten oder blinden Fußgänger mitzuteilen, wenn es grün wird, sofern die Ampelanlage keinen Signalton besitzt.

Gleichzeitig informierten und berieten Mitglieder der Regionalgruppe Trier der Pro Retina Deutschland e. V. (www.pro-retina.de/trier) zum Thema Netzhauterkrankungen und Hilfsmittel zur Erleichterung der Alltagsbewältigung.

Blindenführhunde im Mittelpunkt
(Foto: Heike Christmann)

Zuletzt geändert am 13.11.2018 16:58

Nachricht vom 16.03.2010Zielvereinbarung mit E-Center in Trier unterzeichnet!

"Einkaufen ohne Hindernisse", so Titelt der Trierische Volksfreund in seiner Ausgabe Nr. 61. Damit machte er auf die vierte Zielvereinbarung mit einem E-Center in Rheinland-Pfalz aufmerksam. Neben dem E-Center in Wittlich, Kaiserslautern und Bad Kreuznach wurde diese am 11.03.2010 mit dem E-Center (Über Brücken 4) in Trier-West unterzeichnet.

Was bedeutet diese Zielvereinbarung für behinderte Menschen in der Region:

  • Am Eingang stehen für Gehbehinderte und Senioren Rollatoren zur Verfügung;
  • Für Rollstuhlnutzer sind spezielle Einkaufswagen angeschaft worden, die am Rollstuhl befestigt werden können;
  • An der Information liegt für Sehbehinderte eine Aufstecklupe bereit;
  • Auf Wunsch wird ein Einkaufshelfer Sie beim Einkaufen begleiten;
  • Eine der Kassen ist mit einer für Rollstuhlnutzer optimalen Breite von 1,20 m ausgestattet;
  • Das Personal wurde und wird im Umgang mit behinderten Menschen geschult;
  • Der Zugang mit Blindenführhund und/oder Behindertenbegleithund ist gestattet!

Das folgende Foto zeigt die Vertreter der Selbsthilfe mit dem Marktleiter Herr Müller und der Sozialdezernentin der Stadt Trier Frau Birk nach der Unterzeichnung der Zielvereinbarung. Frau Schädler von der L.A.G. SB in Rheinland-Pfalz überreicht die Urkunde an den Marktleiter.

Gruppenfoto nach der Unterzeichnung der Zielvereinbarung im E-Center Trier-West

Zuletzt geändert am 13.11.2018 16:56

Nachricht vom 2.01.2010Allgemeiner Hinweis zu den Treffen der Regionalgruppe Trier

  • Zu den Treffen darf jeder Interessierter kommen!
  • Die bisher noch nicht bekannten Orte der Treffen werden rechtzeitig bekanntgegeben.
  • Sollten sich Änderungen von Ort, Zeit oder Inhalt der Treffen ergeben, werden diese hier mitgeteilt.
  • Veranstaltungen wie Infostände, Aktionen usw., die heute noch in der Planung sind, werden rechtzeitig veröffentlicht.
  • Wir, das Team der RG-Leitung freut sich auf die Treffen und Veranstaltungen mit Ihnen.

Zuletzt geändert am 17.07.2015 14:06

Nachricht vom 31.08.2009Markt der Möglichkeiten in Trier

Die Regionalgruppe Trier präsentierte sich mit einem Stand beim "Markt der Möglichkeiten" in Trier auf dem Viehmarktplatz am 29.08.2009. In der Zeit von 13 - 17 Uhr hatten wir die Gelegenheit uns mit zahlreichen Besuchern auszutauschen und interessante Gespräche zu führen.

Markt der Möglichkeiten 29-08-09

v. l. Karl Kohlhaas, Kerstin Thomi, Hildegard Mainusch

Zuletzt geändert am 13.11.2018 16:54

Nachricht vom 3.08.2009Die RG Trier unterwegs!

Am Samstag, dem 01. August machten die Mitglieder der RG Trier einen Ausflug an die schöne Mittelmosel, genauer gesagt, nach Traben-Trarbach. Da wir gegen 12 Uhr eintrafen, nutzten wir zunächst die Gelegenheit uns zu stärken. Anschließend machten wir einen Spaziergang an der Mosel, bevor wir uns nach einem tollen Tag wieder auf die Rückfahrt machten.

Es folgen zwei Fotos, die unsere Gruppe zeigen.

RG Trier unterwegs

Mitglieder der RG Trier in Traben-Trarbach

Zuletzt geändert am 13.11.2018 16:52