Nachrichten der Regionalgruppe Pfalz

Nachricht vom 4.11.2018Internationales Usher Symposium 2018 Autorin Roswitha Schweinfurth

Dieses Jahr fand das Internationale Usher Symposium vom 19.07.2018 bis 21.07.2018 in Mainz statt.

Auch die PRO RETINA Deutschland e. V. war mit einem Informationsstand vor Ort. An den drei Tagen wurde der Stand von insgesamt 6 Mitgliedern aus den Regionalgruppen Mainz und Pfalz betreut.

An den ersten beiden Tagen waren die Besucher an unserem Stand hauptsächlich aus Wissenschaft und Medizin. Am dritten Tag kamen auch viele Betroffene und Interessierte, die wir beraten konnten. An allen drei Tagen waren die Besucher aber aus aller Welt und englisch war die Hauptsprache, die gesprochen wurde.

Wir führten interessante Gespräche und unsere neue überarbeitete Broschüre: "Usher-Syndrom Was ist das?" wurde von den Besuchern gerne mitgenommen.

Ebenso besuchten uns am Stand Frau Christine Fasser, Vorsitzende der Retina International und Frau Dr. Kerstin Nagel-Wolfrum von der Johannes Gutenberg Universität Mainz. Sie bedankten sich beide persönlich für unseren Einsatz für die PRO RETINA.

Angeregt durch diese Tage sind wir am Überlegen, ob wir einen Kurs oder einen Informationsnachmittag zu Lormen und / oder Gebärdensprache bei unseren Regional-Treffen anbieten.

Zuletzt geändert am 05.11.2018 11:17

Nachricht vom 18.10.2018Konkrete Tipps für das Leben im Alter Autorin Bina Stutz, Allgemeine Zeitung Mainz

SOZIALAUSSCHUSS Experten informieren über Barrierefreiheit und alternative Wohnmodelle

GUNTERSBLUM . "Aus einem weiß gefliesten Toilettenraum, mit weißen Türen, Böden und Keramik, ohne jegliche Kontraste findet ein Sehbehinderter nicht wieder hinaus", erläutert Wolfgang Schweinfurth Aspekte der Barrierefreiheit im öffentlichen Raum, die meistens unberücksichtigt bleiben.

Er ist Bildungsreferent im Verein Pro Retina für Sehbehinderte und einer von drei Referenten im katholischen Pfarrheim, die auf Einladung des Sozialausschusses zu Barrierefreiheit und Leben im Alter vortragen.

Ideen für professionelles Gesamtkonzert Schweinfurth bietet Ortsbürgermeisterin Claudia Bläsius-Wirth eine kompetente und kostenfreie Ortsbegehung an.

Hinweise zu Querungshilfen, Beschriftung von denkmalgeschützten Gebäuden, Markierung von Glasflächen und Richtlinien beim Kita-Umbau sollen aufgegriffen werden.

Wolfgang Jung ist in der Kreisverwaltung unter anderem tätig im Seniorenbeirat und legt demografische Zahlen auf den Tisch: "Im Bereich der VG wird der Anteil der über 65-Jährigen von 2013 bis 2035 um knapp 90 Prozent steigen, von 17,5 auf 32,8 Prozent, die über 85-Jährigen von 4,2 auf 9,2 Prozent an der Gesamtbevölkerung."

Er rät, ein professionelles Gesamtkonzept erstellen zu lassen, das vom Land bezuschusst wird.

Das sollte eine betreute Wohnanlage mit 25 Plätzen, Betreuungskonzept, sozialverträgliche Pflegewohngemeinschaft mit zehn bis zwölf Plätzen, 15 Tagespflegeplätze, als Verein organisierte Nachbarschaftshilfe, hausärztliche Versorgung, Mehrfamilienquartiere im Neubaukonzept und Gewährleistung der Mobilität umfassen.

Eine Wartebank an exponierter Stelle für Mitfahrer Richtung Oppenheim oder Worms kann sich Bläsius-Wirth gut vorstellen.

"Im Jahr 2030 werden 63 Prozent der 90-Jährigen pflegebedürftig sein. Das ist der Scheitelpunkt, der sich auf diesem Niveau einige Jahre halten wird", stellt Andreas Schmitt-Neumann aus Stockstadt fest und präsentiert "Lebenswert", das Konzept einer selbstorganisierten Senioren-WG für gemeinsames Wohnen und individuelles Leben.

"In einer Hausgemeinschaft leben acht Senioren mit Pflegestufe so weit wie möglich und gewünscht autark in einer alternativen Form der ambulanten Pflege rund um die Uhr.

Betreuungsschlüssel 1:1,2." Die Betreuung liegt in der Hand des ambulanten, gezielt ausgebildeten Pflegedienstes, verzichtet aber auf mobilen Pflegedienst mit wechselnden Bezugspersonen.

Die Bewohner entscheiden selbst, wen sie in ihre Gemeinschaft aufnehmen wollen.

Drei dieser WGs werden bereits erfolgreich betrieben. Zwei weitere sind in der Umsetzungsphase. Das Konzept sei inzwischen ausgereift. "Das finanziert sich über eine Mischkalkulation und liegt geringfügig unter den Kosten einer Heimunterbringung", sagt Schmitt-Neumann.

Diese Lebensform stößt auf Interesse und findet Zuspruch.

Schmitt-Neumann schließt mit den Worten: "Geben Sie mir das Objekt, ich betreibe es."

Zuletzt geändert am 18.10.2018 15:28

Nachricht vom 14.09.2018Erfolgreiches Viertes Internationales Glaukom Symposium in Mainz Autorin Roswitha Schweinfurth

Am 08.Juni und 09.Juni 2018 fand in der Universitätsmedizin Mainz, Augenklinik das vierte Internationale Glaukom Symposium statt.

Die Universitätsmedizin Mainz hatte uns dazu eingeladen.

Stand der PRO RETINA
Im Vordergrund der Stand der PRO RETINA, RG Mainz, links im Hintergrund, der Stand des Bundesverbandes Glaukom-Selbsthilfe e. V.

So konnte die PRO RETINA Deutschland e. V. Regionalgruppe Mainz an diesen Tagen mit einem Informationsstand teilnehmen.

Augenärzte aus aller Welt informierten sich an unserem Stand, aber auch Patienten der Augenklinik kamen vorbei und ließen sich informieren und beraten.

Unser Standnachbar war dieses Mal der Bundesverband Glaukom-Selbsthilfe e. V., BvGS.

So konnten wir gemeinsam die Besucher informieren.

An diesen zwei Tagen führten wir viele interessante Gespräche.

Zuletzt geändert am 24.01.2019 13:44

Nachricht vom 31.01.2018Neuer Name der Regionalgruppe Vorderpfalz

Am 06.01.2018 wurde während des Aktiven Treffens Regionalgruppen von Rheinland-Pfalz beschlossen, den Namen der Regionalgruppe Vorderpfalz in Pfalz umzubenennen.

Der Grund ist hierfür, da die Regionalgruppe die ganze Pfalz, d.h. Südpfalz, Vorderpfalz und Westpfalz, betreut.

Zuletzt geändert am 01.02.2018 14:03

Nachricht vom 17.11.2017"Erster Regionaltreff der Regionalgruppe Vorderpfalz"Autorin: Roswitha Schweinfurth

Am 04. November 2017 fand der erste Regionaltreff der neuen Regionalgruppe Vorderpfalz in Limburgerhof statt.

Zu diesem Treffen waren zahlreiche Mitglieder, Angehörige und Interessierte gekommen.

Nach der Begrüßung durch den Regionalgruppenleiter Wolfgang Schweinfurth stellte sich jeder der Anwesenden kurz vor.

Danach stellte Herr Beßler von der Firma SynPhon den Einkaufsfuchs vor und erklärte, wie wichtig dieser sprechende Produkt-Erkennungs- und Ordnungshelfer für betroffene Menschen ist.

Dank des speziellen Scanners liest der Einkaufsfuchs zuverlässig und schnell Informationen vor.

Es erleichtert ungemein den Einkauf in allen Arten von Geschäften. Ebenso kann er zuhause als Ordnungshelfer dienen.

Der Einkaufsfuchs ist in der Hilfsmittelliste aufgeführt und kann über die Krankenkasse finanziert werden.

Herr Beßler führte uns an mitgebrachten Produkten den Einkaufsfuchs vor. Danach wurde das Gerät rundum gereicht, und jeder konnte es begutachten.

Später erklärte uns der O&M Trainer (Orientierung & Mobilität) Stefan Jaeger, warum eine LPF-Schulung so wichtig ist und worum es bei dieser Schulung geht.

Die LPF Schulung (Schulung in Lebenspraktischen Fähigkeiten) ist ein spezielles Schulungsprogramm für sehbehinderte und blinde Menschen.

Es ermöglicht wieder ein eigenständiges Leben, und die täglich notwendigen Handgriffe können wieder sicher und selbstständig erledigt werden.

Während dieser Schulung lernt der Betroffene auch wichtige Hilfsmittel für den Haushalt kennen. Herr Jaeger hatte solche Hilfsmittel auch mitgebracht.

So durfte jeder Anwesende eine Unterschriftenschablone benutzen und auch ein sprechendes Blutdruckmessgerät wurde vorgeführt.

Natürlich kam der Austausch untereinander nicht zu kurz, denn bei diesen Treffen ist es ganz wichtig, dass Erfahrungen und Erlebnisse weitergegeben werden.

So hatten alle Anwesenden einen sehr informativen und interessanten Nachmittag.

Es wird sich schon auf die Treffen im Jahr 2018 gefreut.

Zuletzt geändert am 17.11.2017 14:13