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Aus der Sicht der Patienten Dossier - AMD Therapien (Aachen 26.08.08)

Hintergrund - Zusammenfassung

Seit zwei Jahren sind neue Erfolg versprechende Medikamente zur Behandlung von Frühformen der feuchten Altersabhängigen Makula-Degeneration (AMD) zugelassen. Seit zwei Jahren ist aber auch die Kostenerstattung dieser Therapien für Patienten nicht geklärt.

Leidtragende der sich hinziehenden Auseinandersetzung zwischen gesetzlicher Krankenversicherung (GKV) und Pharmaindustrie sind die Patienten.

Aus der Sicht der Patienten

Zugelassene Therapien
2006 und Anfang 2007 wurden zwei neue Medikamente als Spritzen ins Auge für die AMD europaweit zugelassen, Macugen und Lucentis.
Off-label use
Parallel wird ein nicht-zugelassenes Medikament (Avastin) verabreicht. Dieses Darmkrebsmittel ist mit dem Medikament Lucentis sehr eng verwandt. Da für seine Anwendung im Auge aber keine Studien zur Wirksamkeit und Sicherheit und keine Zulassung vorliegen, handelt es sich hier um einen sogenannten "off label use".
Kosten
Allerdings sind die Kosten für die verschiedenen Medikamente sehr unterschiedlich. Avastin kostet ca. 60 €, Macugen 800 €, Lucentis 1.500 € pro Anwendung. Hinzu kommen die Kosten für die Behandlung des Arztes zwischen 150 und 300 €. Zum Seitenanfang
Variante sechs: Ich lebe in München. Meine AOK hat mir alle Behandlungen mit dem Medikament Lucentis genehmigt. Ich muss aber für jede Behandlung 300 € für die Benutzung des OP's privat bezahlen. Mit mir im Wartezimmer sitzt eine Frau aus dem Umland, sie ist auch bei der AOK versichert, sie bekommt die gleiche Behandlung, zahlt aber nichts extra. Wie geht das?

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Zuletzt geändert am Mo, 2009-11-23 12:30

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