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Glossar

Das nachstehende Glossar für augenärztliche und genetische Fachausdrücke wurde von Prof. Ulrich Kellner bereitgestellt und im Rahmen des vom Bundesministerium für Gesundheit und soziale Sicherung geförderten Projekts "SND-Netz in Aktion", Charité Augenklinik Berlin, entwickelt.

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Buchstabe: V

V.a.

Verdacht auf

VA

VAAAbkürzung für: Vorderer Augenabschnitt: Bindehaut, Hornhaut, Vorderkammer, Linse

VAA

VAAbkürzung für: Vorderer Augenabschnitt: Bindehaut, Hornhaut, Vorderkammer, Linse

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VEGF

Vascular endothelial growth factor
Einer von zahlreichen Wachtumsfaktoren, die das Zellwachstum und die Zellerneuerung steuern. VEGF ist wesentlich an der Entstehung von Erkrankungen des Auges (z. B. diabetische Retinopathie, altersbedingte Makuladegeneration) beteiligt. Im Auge existieren verschiedene Isoformen von VEGF.

VEGF-Antagonisten

Medikamente, die die Wirksamkeit des Wachstumsfaktors VEGF hemmen. Dies fürht zu einer Verminderung von Gefäßwachstum und zu einem "Abdichten" der Blutgefäße mit Rückgang von Makulaödem. An der Netzhaut wirkt Macugen gegen eine Isoform des VEGF, Lucentis und Avastin gegen verschiedene Isoformen von VEGF. Sie werden bei der altersabhängigen Makuladegeneration und anderen Netzhauterkrankungen erfolgreich eingesetzt.

VEGF-Hemmer

Medikamente, die die Wirksamkeit des Wachstumsfaktors VEGF hemmen. Dies fürht zu einer Verminderung von Gefäßwachstum und zu einem "Abdichten" der Blutgefäße mit Rückgang von Makulaödem. An der Netzhaut wirkt Macugen gegen eine Isoform des VEGF, Lucentis und Avastin gegen verschiedene Isoformen von VEGF. Sie werden bei der altersabhängigen Makuladegeneration und anderen Netzhauterkrankungen erfolgreich eingesetzt.

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Vektor

„Gentaxi“ oder „Genfähre“ dienen dem Transport von Genen in Zellen, also zur Übertragung von DNA-Stücken in einen gentechnisch zu verändernden Organismus. Bei diesen Vektoren kann es sich um Bakterien, modifizierte („entschärfte“) Viren oder auch DNA-Abschnitte, z.B. bakterielle Plasmide, handeln.

Velhagen-Tafeln

Spezieller Test für die Untersuchung des Farbensehens

VEP

Visuell evozierte PotentialeDurch Musterreize oder Lichtblitze gezielt ausgelöste Hirnpotentiale, die über Elektroden am Hinterkopf abgeleitet werden können. Damit ist eine genaue Untersuchung der Funktion der gesamten Sehbahn möglich.

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Verzerrtsehen

MetamorphopsienDurch verschiedene Erkrankungen der Makula, z.B. Membranen auf der Netzhaut (Macular pucker), ein Makulaforamen, oder choroidale Neovaskularisationen kann ein Verzerrtsehen entstehen. Man kann es selbst mit dem Amsler-Netz testen.

vestibulär

in Zusammenhang mit dem Gleichgewichtsorganz.B. zur Bezeichnung der Ursache eines Schwindels

Visuell evozierte Potentiale

Abkürzung: VEPDurch Musterreize oder Lichtblitze gezielt ausgelöste Hirnpotentiale, die über Elektroden am Hinterkopf abgeleitet werden können. Damit ist eine genaue Untersuchung der Funktion der gesamten Sehbahn möglich.

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Visus

Zentrale Sehschärfe. Unterschieden werden Fernvisus und Nahvisus (Lesevisus)

Vitamine

Oberbegriff für Substanzen, die lebensnotwendig sind, jedoch vom Körper selbst nicht hergestellt werden können (mit einzelnen Ausnahmen). Vitamine müssen daher mit der Nahrung von außen zugeführt werden. Die einzelnen Vitamine werden mit Buchstaben und teils Zahlen abgekürzt (A, B1-B2, B6, B12, C-H, K).

Vitrektomie

Operation des Glaskörpers (Abkürzung: PPV).Die Vitrektomie ist zur Entfernung von Trübungen im Glaskörper oder zur Behandlung von verschiedenen Netzhauterkrankungen (Netzhautablösung, diabetische Retinopathie, schwere Augenverletzungen) indiziert.

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vitreoretinal

den Glaskörper (Vitreus) und die Netzhaut (Retina) betreffend

Vitreoretinopathie

Erkrankung von Netzhaut und GlaskörperDer Begriff wird sowohl für eine Gruppe angeborener, vererbbarer Erkrankungen von Netzhaut und Glaskörper verwendet (z.B. familiäre exsudative Vitreoretinopathie), aber auch für erworbene Erkrankungen (z.B. proliferative Vitreoretinopathie)

VK

Abkürzung für: VorderkammerRaum zwischen Hornhaut (Kornea) und Regenbogenhaut (Iris). Die Vorderkammer ist üblicherweise mit Kammerwasser gefüllt und klar. Im Winkel zwischen Hornhaut und Regenbogenhaut, dem Kammerwinkel, fließt das Kammerwasser aus dem Auge ab.

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VLGR1

nicht mehr gültiges Gen-Symbol, identisch mit MASS1

VMD1

Gen-Symbol
Gen kodiert das Protein: nicht bekannt
Mit Mutationen an diesem Genort assoziierte Erkrankungen: autosomal dominante atypische vitelliforme Makuladystrophie

VMD2

Gen-Symbol
Gen kodiert das Protein: bestrophin
Mit Mutationen in diesem Gen assoziierte Erkrankungen: autosomal dominanter Morbus Best, autosomal dominante Vitreoretinochoroidopathie

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Vollnarkose

= Allgemeinanästhesie, Narkose, spezieller: Intubationsnarkose, ITN
Schmerzausschaltung mit Ausschaltung des Bewußtseins durch einen Anästhesisten

Vorderkammer

Abkürzung: VKRaum zwischen Hornhaut (Kornea) und Regenbogenhaut (Iris). Die Vorderkammer ist üblicherweise mit Kammerwasser gefüllt und klar. Im Winkel zwischen Hornhaut und Regenbogenhaut, dem Kammerwinkel, fließt das Kammerwasser aus dem Auge ab.

VRNI

Gen-Symbol
Gen kodiert das Protein: nicht bekannt
Mit Mutationen in diesem Gen assoziierte Erkrankungen: autosomal dominante neovaskuläre inflammatorische Vitreoretinopathie

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Zuletzt geändert am Mi, 2009-09-09 23:34

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