Herzlich Willkommen auf der Seite der Regionalgruppe Trier der PRO RETINA Deutschland e. V.

Der Blinde an der Mauer - Gedicht von Erich Kästner

Wenn die Welt verblasst und Menschen keine Gesichter mehr haben – wenn Gestik und Mimik nicht mehr wahr genommen wird... – Netzhauterkrankung, eine Diagnose, die vieles verändert!

Diese Zeilen beschreiben im Wesentlichen das, was Betroffene erleben. Mit dem Fortschreiten einer plötzlich auftretenden Netzhauterkrankung verändert sich alles. Selbstverständlichkeiten, wie das Lesen der Zeitung, Arbeiten am Computer, das Grüßen des Nachbarn, der Einkauf im Supermarkt, die tägliche Kosmetik, Auto fahren, Rasen mähen, Heimwerken und vieles mehr, sind plötzlich nicht mehr möglich oder mit großer Anstrengung verbunden. Je nach Art und Verlauf der Erkrankung variieren Zeiträume und Einschränkungen – eines haben jedoch alle Netzhauterkrankungen gemeinsam – erst einmal sind sie für die "Umwelt“ unsichtbar. Der Betroffene muss sich "outen“ – was für viele ein langwieriger und schwerer Prozess ist.

Wir beraten und informieren Sie über die Krankheitsbilder, Soziales (Anträge für Schwerbehindertenausweis, berufliche Reha-Maßnahmen), Hilfsmittel für die private, schulische und berufliche Nutzung und geben Ihnen Tipps für den Alltag.

So sehen wir das berühmteste Bauwerk in Trier

Wir beraten Betroffene und Angehörige in den Kreisen:

  • Landkreis Trier-Saarburg
  • Landkreis Vulkaneifel
  • Landkreis Bernkastel-Wittlich
  • Eifelkreis Bitburg-Prüm
  • Kreisfreie Stadt Trier
  • sowie das grenznahe Gebiet von Luxemburg

Wir, das Team, möchten Netzhauterkrankungen in den Fokus unserer Gesellschaft rücken – erklären, warum ein Mensch sich mit dem Langstock bewegt und dennoch "sehen“ kann – ein Phänomen, das große Teile der "sehenden Bevölkerung“ verunsichert. Mit diesen Erkrankungen verändert sich nicht der gesamte Mensch als solcher, es bedarf nur einer Modifizierung seiner Lebenssituation auf die "neuen Gegebenheiten“ um "normal“ weiterleben zu können – die Akzeptanz und der Respekt aus dem Umfeld spielen dabei eine nicht unerhebliche Rolle.

Aktivitäten unserer Gruppe:

  • Regelmäßige Regionalgruppentreffen
  • Kegeln, Kulturveranstaltungen, etc..
  • Öffentlichkeitsarbeit:
    in Schulen
    an Infoständen
    in der regionalen Presse

Ferner stehen wir als Team Ärzten als Ansprechpartner zur Verfügung um "eine Brücke“ zu Betroffenen herzustellen und beraten diese gerne "aus Sicht Betroffener“ über all das, was zu diesem Zeitpunkt relevant für sie ist.

Kontakt zur Regionalgruppe:

Marion Palm-Stalp
Regionalgruppenleitung
Telefon: (0 65 01) – 60 83 64
Kontakt zur RG Trier
Kerstin Thomi
Telefon: (0176) - 21 54 13 19
Kontakt zu Kerstin Thomi
Roswitha Karst
Ansprechpartnerin Stammtisch Daun
Telefon: (0 26 57) - 61 6
Heidrun Christmann
Zuständig für Finanzen und Beratung des Regionalgruppenteams bei seiner Arbeit

Beratungsteam:

Dorothea Kohlhaas
Beratung für RP
Telefon: (0 65 95) - 90 08 10 oder
Handy: (01 60) - 1 82 20 80
Kontakt zu Dorothea Kohlhaas
Heribert Kirf
AMD Berater
Kontakt zu Heribert Kirf
Richard Spoden
Beratung Hilfsmittel
Kontakt zu Richard Spoden

Wenn Sie die Regionalgruppe Trier unterstützen möchten, finden Sie unter Spenden weitere Informationen

Vielen Dank für Ihren Besuch auf unserer Seite.

Nachrichten

Nachricht vom 17.10.201813. Oktober 2018 – SAARBRÜCKEN - Veranstaltung zur Woche des Sehens war ein voller Erfolg….

Insgesamt 12 unterschiedliche Firmen und Organisationen standen am Samstag in Saarbrücken vormittags den Besuchern als Ansprechpartner im Rahmen unserer Hilfsmittelausstellung zur Verfügung. Die Besucher erfreuten sich einer großen Produktvielfalt rund um das Thema Sehbehinderung und Blindheit. Eines der größten Highlights dürfte die Präsentation der Orcam - das Vorlese- und Erkennungssystem an der Brille gewesen sein.

Leider waren die Fachvorträge nicht ganz so gut besucht, was unter anderem auch daran lag, dass es in Saarbrücken alleine drei Parallelveranstaltungen anlässlich der Kampagne Woche des Sehens gab. Allerdings waren die Besucher der Vorträge sehr interessiert und dankbar über viele neue Informationen. Auch das Patientenregister der Pro Retina erfreute viele Betroffene.

Generell signalisierten die Besucher großes Interesse daran, sich zukünftig im Rahmen der Selbsthilfe regelmäßig zu treffen und auszutauschen. Diesem Wunsch werden wir Rechnung tragen und ab Januar 2019 regelmäßige Regionalgruppentreffen anbieten. Mehr hierzu erfahren Sie im Dezember auf dieser Website.

Wir freuen uns auf viele gemeinsame zukünftige Veranstaltungen gemeinsam mit Ihnen.

Ihr Saarbrücker Pro Retina Team

Zuletzt geändert am 17.10.2018 14:52