Herzlich willkommen bei der Regionalgruppe Düsseldorf der PRO RETINA!

Die Regionalgruppe Düsseldorf ist eine von rund 50 Regionalgruppen der PRO RETINA Deutschland. Sie entstand 2001 und hat heute rund 130 Mitglieder in und um Düsseldorf. Und sie freut sich über neue Gäste und Mitglieder!

Wer mehr wissen möchte, findet weitere Informationen in den folgenden Abschnitten oder schaut sich unser Video an. Es entstand vor Kurzem anlässlich der Ehrenamtsmesse der Stadt Düsseldorf, die in diesem Jahr online stattfand.

Das macht unsere Regionalgruppe

  • Regelmäßige Treffen

    Wir treffen uns alle zwei Monate in Düsseldorf, und zwar jeweils am letzten Samstag der ungeraden Monate. Zu diesen Treffen laden wir Referenten ein, die uns über ein Thema, das mit unseren Sehbeeinträchtigungen zu tun hat, informieren. Es ist auch Gelegenheit, sich mit anderen über die Herausforderungen auszutauschen, die diese Beeinträchtigungen mit sich bringen. Aber natürlich auch über schöne Erlebnisse und Erfahrungen! Im Juli macht die Gruppe einen Ausflug, im November steht eine Weihnachtsfeier auf dem Programm. Ort unserer Treffen ist ein Raum der Arbeiterwohlfahrt, in dem wir ungestört sind und uns selbst mit Kaffee und Kuchen versorgen. Der Raum befindet sich in der Düsseldorfer Altstadt und ist sehr gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Die Treffen beginnen um 14 Uhr und enden gegen 17 Uhr und wer möchte, geht danach noch mit Gleichgesinnten in eine nahegelegene Gaststätte – um sich bei Cola und Bier, Wein oder Wasser weiter zu unterhalten.
    Ort der Gruppentreffen:
    AWO zentrum plus Altstadt, Kasernenstraße 6, 40213 Düsseldorf.
     
  • Stammtisch

    Zu einem Stammtisch laden wir jeden letzten Mittwoch in den geraden Monaten ein, außer im Dezember. Wir treffen uns ab 18 Uhr in der Gaststätte "zum Schiffchen" in der Bahnhofshalle des Hauptbahnhofs Düsseldorf, neben Gleis 16.
     
  • Forum für jüngere Betroffene

    Immer mehr jüngere Menschen machen in unserer Gruppe mit. Sie treffen sich auch unabhängig von den regulären Veranstaltungen im ungezwungenen Rahmen. Neben den sicherlich wichtigen Themen wie Hilfsmittel und sozialrechtliche Aspekte, die besonders für Neu-Betroffene von Interesse sind, wird hier auch über Berufliches, Familie und Freizeit gesprochen. "Wir sind vernetzt in einer Mailingliste, sodass wir uns unkompliziert austauschen und auch schnell einmal verabreden können", erklärt Georgios Betsos, der Moderator der Mailingliste. Wer dabei sein möchte, meldet sich bei der Ansprechpartnerin für jüngere Betroffene Britta van Hall E-mail Kontakt mit Britta van Hall
     
  • Beratung, Gespräche

    Gern stehen die Ansprechpartner Mitgliedern der Gruppe für Gespräche zur Verfügung. Wer etwas auf dem Herzen hat, das mit seiner Sehbehinderung zu tun hat, findet in unserer Gruppe offene Ohren – bei unseren Gruppentreffen, aber auch im persönlichen Gespräch. Manchmal sind es nur Kleinigkeiten, die jemand wissen möchte; manchmal tut es einfach gut, mit jemandem über belastende Dinge zu sprechen – und zu wissen, dass der andere die Situation einzuschätzen weiß, da er selbst sehbehindert ist.

  • Fachberatung

    In unserer Gruppe haben wir Berater, die sich besonders auf einem Gebiet durch Schulungen fortgebildet haben und dadurch eine qualifizierte Beratung anbieten können
     
    • Retinitis Pigmentosa-Beratung

      Für eine diagnosespezifische Beratung von Patienten mit Retinitis Pigmentosa (RP) steht Maria Knoke zur Verfügung:
      Telefon: (02 11) 2 20 20 09
      E-mail Kontakt mit Maria Knoke
       
    • Hilfsmittelberatung

      Rüdiger Sabel ist Hilfsmittelberater und gibt gerne Auskunft zu allem, was Hilfsmittel betrifft:
      Telefon: (0 21 51) 47 49 74
      E-mail Kontakt mit Rüdiger Sabel
       
    • Sozialberatung

      Maria Knoke steht nun auch als Sozialberaterin für Ihre Fragen als Ansprechpartnerin zur Verfügung.
      Telefon: (02 11) 2 20 20 09
      E-mail Kontakt mit Maria Knoke
     
  • Öffentlichkeitsarbeit

    Unsere Meinung als Blinde und Sehbehinderte bringen wir in Gremien ein, damit sich die Situation im öffentlichen Raum für Betroffene nachhaltig verbessert. So engagieren sich zum Beispiel einige Mitglieder unserer Gruppe bei Runden Tischen der Stadt Düsseldorf. Wir informieren die Öffentlichkeit über die Situation und die Bedürfnisse Blinder und Sehbehinderter, zum Beispiel durch Infostände zu verschiedenen Anlässen.
     
  • Patientensprechstunde in der Uni-Augenklinik Düsseldorf

    Wir wissen aus eigener Erfahrung, wie schwierig es ist, sich neu zu orientieren, wenn eine schwerwiegende Augenerkrankung diagnostiziert wurde. Die Ärzte schlagen medizinische Maßnahmen vor – wir beraten ergänzend zu Hilfsmitteln, sozialen Fragen und Problemen des Alltags. Für die Beratung von neubetroffenen Patienten hat unsere Regionalgruppe in Zusammenarbeit mit der Uni-Augenklinik Düsseldorf (Prof., Dr. Guthoff) eine Patientensprechstunde an der Uni-Augenklinik eingerichtet.
    Die Sprechstunde findet statt an jedem 2. und 4. Mittwoch im Monat von 12 bis 15 Uhr, Gebäude 18.11, Raum 10.
    Aufgrund der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie ist derzeit der Besuch der Sprechstunde nur mit Terminvereinbarung möglich.
    Während der Sprechstunde sind die Berater unter der Telefonnummer (02 11) 8 10 44 83 zu erreichen.
    Ansprechpartner für die Patientensprechstunde ist Rüdiger Sabel,
    Telefon: (0 21 51) 47 49 74
    E-mail Kontakt mit Rüdiger Sabel
 

Neugierig geworden? Dann schauen Sie doch bei Gelegenheit einmal bei einer unserer Veranstaltungen herein. Sie sind herzlich eingeladen!

Spenden für die Regionalgruppe Düsseldorf

Auch wenn wir ehrenamtlich arbeiten und vieles selbst auf die Beine stellen, fallen für unsere Regionalgruppe einige Kosten an, zum Beispiel die Miete für unseren Gruppenraum, Porto für Einladungen, Honorar für manche Referenten. Darum freuen wir uns sehr über Spenden! Wenn Sie die Regionalgruppe Düsseldorf unterstützen möchten, können Sie einen Betrag Ihrer Wahl – auch kleine Beträge sind willkommen! – auf untenstehendes Konto überweisen. Herzlichen Dank!

  • PRO RETINA Deutschland e. V. – Regionalgruppe Düsseldorf
  • Commerzbank Aachen
  • IBAN: DE 36 3904 0013 0125 7583 00 - BIC: COBADEFF 390

Nachrichten

Nachricht vom 7.03.2021Hörbuch-Tipps der Regionalgruppe Düsseldorf

Gehören Sie zu den Menschen, die in der Corona-Zeit mehr gelesen oder Hörbücher gehört haben?
Dann sind vielleicht die folgenden Hörbuch-Tipps das Richtige für Sie, um sich mit einem weiteren guten Hörbuch zu versorgen. Die Tipps stammen von allen, die an der Telefonkonferenz unserer Regionalgruppe Ende Februar teilgenommen haben.

Bücher, die in der Westdeutschen Bibliothek der Hörmedien für blinde, seh- und lesebehinderte Menschen ausleihbar sind
(Reihenfolge alphabetisch nach Namen des Autors bzw. der Autorin)

Rita Mae Brown: Die Katzenkrimi-Reihe
Ein Buchtipp von Hildegard

Die Tigerkatze Mrs. Murphy löst mit der Corgi-Hündin Tee Tucker und Mary Minor „Harry“ Haristeen im beschaulichen Crozet, einer Kleinstadt in Virginia, Kriminalfälle.
(ein Band in der WBH verfügbar: „Ist die Katze aus dem Haus“)
 

Sebastian Fitzek: Passagier 23
Ein Buchtipp von Brigitte

Martin Schwartz, Polizeipsychologe, hat vor fünf Jahren auf dem Kreuzfahrtschiff Sultan of the Seas unter mysteriösen Umständen Frau und Sohn verloren. Seither ist er ein psychisches Wrack und betäubt sich als verdeckter Ermittler bei gefährlichen Einsätzen. Mitten in einem Einsatz bekommt er den Anruf einer alten Dame: Er müsse unbedingt an Bord der Sultan kommen: Es gebe Beweise dafür, was seiner Familie zugestoßen ist.
 

Rachel Joyce: Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry
Ein Buchtipp von Elma

Der zurückgezogene und bescheidene Harold Fry bekommt einen Brief seiner alten Kollegin Queenie, die im Sterben liegt. Harold will eigentlich nur zum Briefkasten. Dann aber geht er tausend  Kilometer zu Fuß quer durch England zu Queenies Hospiz. Auf seiner Pilgerreise trifft er Menschen, die ihn bewegen und die er bewegt. Und er setzt sich endlich mit seiner Vergangenheit auseinander.
 

Adrian McKinty: Die Belfaster Sean-Duffy-Reihe
Ein Buchtipp von Ute Stephanie

Sean Duffy hat es nicht leicht als katholischer Bulle inmitten der nordirischen Troubles. Angefeindet von der IRA, unbeliebt bei den protestantischen Kollegen, bewegt er sich auf äußerst gefährlichem Terrain. Von Drohungen lässt er sich nicht einschüchtern, sondern ermittelt unbeirrt in einer Stadt, die sich im Ausnahmezustand befindet.
 

Joachim Meyerhoff: Autobiografische Reihe
Ein Buchtipp von Ute Stephanie

Joachim Meyerhoff hat mit „Alle Toten fliegen hoch – Amerika“ 2013 seinen Debütroman vorgelegt – den ersten Band seiner autobiografischen Reihe. In diesem Buch erzählt Meyerhoff von seinem USA-Aufenthalt, seinen Erfahrungen in einer Gastfamilie und einem schweren Verlust. Im zweiten Band beschreibt er seine Kindheit als Sohn des Direktors einer Kinder- und Jugendpsychiatrie. Die Texte sind teils humorvoll, teils nachdenklich-melancholisch. Für seine Bücher hat der Autor zahlreiche Preise bekommen.
 

Marlo Morgan: Traumfänger
Ein Buchtipp von Monika

Autobiografischer Bericht einer Ärztin, die ihre monatelange Wanderung mit einem Aborigine-Stamm schildert. Während dieser strapazenreichen Zeit erhält sie einen tiefen Einblick in die Sitten und Gebräuche, die archaische Glaubenswelt und die Probleme der Ureinwohner Australiens.
 

Nele Neuhaus: Die Taunuskrimi-Reihe
Ein Buchtipp von Wolfgang

Die Ermittler Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein lösen Kriminalfälle im Taunus. Die Autorin veröffentlichte die ersten beiden Bände der Reihe als Self-Publishing-Autorin. Der Ullstein Verlag wurde darauf aufmerksam und veröffentlicht nun die Bücher der Reihe. Manche wurden mit Felicitas Woll und Tim Bergmann in den Hauptrollen für das ZDF verfilmt.
 

Brigitte Riebe: Die Schwestern vom Ku’damm
Ein Buchtipp von Elma

Berlin, Mai 1945. Die Stadt liegt in Trümmern. Auch das Kaufhaus Thalheim ist stark beschädigt. Da der Vater versehrt und der Bruder verschollen ist, müssen drei Schwestern den Wiederaufbau selbst in die Hand nehmen. Rike, die Älteste, entpuppt sich als gewiefte Geschäftsfrau. Die bildhübsche Silvie interessiert sich mehr für Männer. Florentine entwickelt sich zum Enfant terrible.
Buchreihe in drei Bänden.
 

Frank Schätzing: Der Schwarm
Ein Buchtipp von Rüdiger

Vor der Küste Perus verschwindet ein Fischer, in der norwegischen See stoßen Ölbohrexperten auf dem Meeresboden auf Milliarden merkwürdiger Würmer, vor British Columbia zeigen Wale unheimliche Veränderungen. Bald wird klar: Die Natur lehnt sich gegen den Menschen auf.
 

Samia Shariff: Der Schleier der Angst
Ein Buchtipp von Britta

Als drittes Kind einer reichen algerischen Familie wird Samia in Paris geboren. Ihre Mutter verflucht den Tag, an dem sie geboren wurde. Vater und Brüder bringen ihr nur Ablehnung entgegen. Die Familie zieht nach Algerien, als Samia 16 ist. Sie wird zwangsverheiratet und leidet unter der Gewalt ihres Ehemanns. In einer Atmosphäre von Angst und Gewalt bringt Samia sechs Kinder zur Welt. Als sie sich scheiden lässt, riskiert sie ihr Leben, um mit ihren Töchtern zu fliehen.
 

Maarten ‘t Hart: Das Wüten der ganzen Welt
Ein Buchtipp von Elma

Die kleine Welt eines südholländischen Städtchens. Der Komponist Alexander Goudveyl wächst als Sohn eines Lumpenhändlers auf, wird großgezogen mit Gebeten und den alten Geschichten vom Krieg. 30 Jahre später erinnert er sich an diese Zeit, vor allem an den 22. Dezember 1956, einen regennassen Samstagnachmittag, an dem der Polizist Vroombout ermordet wurde.
 

Jürgen Trimborn: Rudi Carrell: Ein Leben für die Show
Ein Buchtipp von Britta

Die bewegende Lebensgeschichte des Niederländers, der den Deutschen das Lachen brachte und hier seine zweite Heimat fand. Und die Geschichte eines Unterhaltungstalents, das vier Jahrzehnte Fernsehen prägte. In enger Zusammenarbeit mit Rudi Carrell entstand diese Biografie über den vielseitigen Showmaster.
 

Empfehlenswert, aber nicht in der Westdeutsche Bibliothek der Hörmedien für blinde, seh- und lesebehinderte Menschen verfügbar:

Andreas Eschbach: Eines Menschen Flügel
Ein Buchtipp von Maria

Eine ferne Zukunft auf einem fernen, scheinbar paradiesischen Planeten –doch der Schein trügt. Etwas Mörderisches lauert unter der Erde. Daher haben die Siedler ihre Kinder gentechnisch aufgerüstet, sodass sie fliegen können. Es gibt jedoch weitere Rätsel: Noch nie haben die Menschen die Sterne gesehen. Der Himmel ist immer bedeckt, als würde sich dahinter etwas verbergen. Den Himmel, so heißt es, kann man nicht erreichen. Oder doch? Owen, einem Außenseiter, gelingt es – mit tödlichen Folgen.
 

Thomas Hettche: Herzfaden
Ein Buchtipp von Maria

Ein zwölfjähriges Mädchen gerät nach einer Vorstellung der Augsburger Puppenkiste durch eine verborgene Tür auf einen märchenhaften Dachboden, auf dem viele Freunde warten: Kater Mikesch, Lukas, der Lokomotivführer und viele mehr. Vor allem aber die Frau, die all diese Marionetten geschnitzt hat und nun ihre Geschichte erzählt. Es ist die Geschichte eines einmaligen Theaters und der Familie, die es gegründet und berühmt gemacht hat.
 

Moritz Matthies: Die Erdmännchen-Krimis
Ein Buchtipp von Monika

Lovelybooks.de schreibt über die Reihe: „Als begnadete Schnüffler, Spurenleser und Überwacher, sind Erdmännchen geradezu prädestiniert, als Privatdetektive ihr Unwesen zu treiben. Das denkt sich zumindest der im Berliner Zoo lebende Ray. Gemeinsam mit seinem Bruder Rufus und dem menschlichen Ermittler Phil klärt er mit viel Witz und Charme die kuriosesten Vorkommnisse im Zoo auf.“ Empfehlenswert sind die Hörbücher auch, weil Christoph Maria Herbst sie spricht.
 

Die Westdeutsche Bibliothek der Hörmedien für blinde, seh- und lesebehinderte Menschen ist im Internet zu finden unter:
wbh-online.de (externes Angebot)

Wer Mitglied werden möchte, um sich kostenfrei Hörbücher auszuleihen, muss nachweisen, dass er stark sehbehindert oder blind ist. Geeignet dafür sind der Feststellungsbescheid, ein ärztliches Attest und der Schwerbehindertenausweis, sofern er das Merkzeichen Bl enthält.

Zuletzt geändert am 24.03.2021 21:50

Termine

Düsseldorf | 26.05.2021 12:00 bis 15:00Patientensprechstunde der RG Düsseldorf

Informationen zu unserem Beratungsangebot finden Sie unter Regionalgruppe Düsseldorf - Patientensprechstunde.

Aufgrund der Corona-Pandemie kann die Beratung leider nur telefonisch stattfinden.
Sie erreichen unseren Berater Rüdiger Sabel in der Zeit von 12 bis 15 Uhr unter der Telefonnummer: (021 51) 47 49 74

Zuletzt geändert am 17.04.2021 18:08