Möchten Sie die Darstellung der Website ihren persönlichen Bedürfnissen anpassen?
Die Einstellungen können Sie auch später noch über das Symbol ändern.

Zum Inhalt springen

Parlamentarisches Frühstück der Initiative Augengesundheit

PRO RETINA nahm am 04.06.2025 in den Räumen der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft, die direkt dem Bundestag angegliedert sind, Teil an einem Parlamentarischen Frühstück der “Initiative Augengesundheit” der Unternehmen Amgen, Zeiss und Roche. Zahlreiche Firmen- und Industrievertreter sowie Vertreter aus der Politik von den Patientenorganisationen waren bei dem Frühstück zugegen. 

Simone Borchardt, Gesundheitspolitische Sprecherin der CDU/CSU Fraktion und Dr. Georg Kippels, Staatssekretär im Bundesministerium für Gesundheit, gaben als Paten aus der Politik ein Gruß- und Abschlusswort. 

Nachdem Frau Borchardt ihr Grußwort gesprochen hatte und darin die Bedeutung der Augengesundheit, auch aus volkswirtschaftlicher Sicht, betonte, gab Prof. Robert Finger, Leiter der Augenklinik am Universitätsklinikum Mannheim, in seinem Vortrag einen ersten Impuls, der die Bedeutung von Prävention und Forschung unterstrich. Er verwies dabei auch auf die Initiative “Sehen im Alter”, die ein bundesweites Präventions- und Aufklärungsprojekt darstellt. 

Im Anschluss hielt PRO RETINA Geschäftsführer Dario Madani einen Impulsvortrag aus der Sicht eines Betroffenen und illustrierte aus zahlreichen Praxisbeispielen, wie es sich anfühlt, aufgrund einer möglicherweise auch seltenen Erkrankung – innerhalb kürzester Zeit – manchmal nur Wochen oder auch Tage – zu Erblinden: „Sie bekommen dann ein Schreiben von der Krankenkasse, welches Sie im besten Fall noch handschriftlich ausfüllen sollen“ – bei einem stark Sehbehinderten oder Blinden Menschen ohne Hilfe undenkbar, oder „Die Dame von der Krankenkasse sagt ihnen dann „Wieso, Ihre Frau kann doch für Sie einkaufen gehen“ “. Sowohl Madani als Andreas Bethke, Geschäftsführer des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbands (DBSV), unterstrichen als Vertreter von Patientenorganisationen die Notwendigkeit und Wichtigkeit einer Reha nach Sehverlust. 

Insgesamt zeigten sich die Teilnehmer betroffen von den Konsequenzen, den ein Sehverlust rein praktischer Natur für die Betroffenen mit sich bringt, sowie dem gleichzeitig großen Nachholbedarf, der bei der Forschung, Versorgung und Prävention von Augenerkrankungen deutlich wurde. Sowohl Dr. Kippels als auch Frau Borchardt zeigten sich offen für den fortgesetzten Dialog und unterstrichen Ihren Ihren Willen, weitere Initiativen und Aktivitäten zur Prävention, Behandlung und Forschung in Bezug auf die Augengesundheit zu unterstützen.