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Gruppenfoto von etwa 25 Personen in einem Klassenraum mit großen Fenstern, einige sitzen auf orangen Stühlen, eine Person hält einen Hund
Mehrere junge Menschen in einem Klassenzimmer knien auf dem Boden und streicheln einen liegenden weißen Hund mit rotem Geschirr
Golden Retriever Welpe mit rotem Geschirr liegt auf Kopfsteinpflaster vor einer historischen Eingangstür mit Stufen und verzierten Steinsäulen

In regelmäßigen Abständen besucht Marion Palm-Stalp, PRO RETINA Regionalgruppe Trier, Fachschulen der Optiker und Erzieher und informiert dort über die Bedeutung der Selbsthilfearbeit, wie wichtig ehrenamtliches Engagement in Deutschland ist und das blind sein nicht gleich blind sein bedeutet.

Gerade in den Fachklassen ist es wichtig, zum Ende der Lerneinheit “Sinnesbeeinträchtigungen” vor Ort zu sein und darüber zu berichten und zu sensibilisieren, was Seheinschränkung und Blindheit im Alltag bedeuten.

Wichtig ist hierbei, dass die Schulklassen erfahren, für den Fall, dass sie in ihrem Berufsalltag mit Menschen zu tun haben, die eine Augenerkrankung haben oder vielleicht schon auf Grund dieser erblindet sind, dass es sich hierbei um “ganz normale Menschen” handelt, die ihren Alltag nur so modifizieren müssen, dass sie mit einem Höchstmaß an Lebensqualität selbstbestimmt leben können.

Marion Palm-Stalp geht es im Wesentlichen darum, auch Barrieren in den Köpfen der Menschen abzubauen, die bislang keinerlei Berührung mit dieser Thematik hatten.

Dafür zu sensibilisieren, dass man Hilfestellung geben kann, da wo Hilfe benötigt wird.

Ängste im Umgang mit Seheingeschränkten und Blinden zu nehmen und klarzustellen, dass ein Hilfeangebot grundsätzlich richtig ist, sei es im Straßenverkehr oder dort, wo man merkt, dass betroffene Menschen an ihre Grenzen kommen…

In Einrichtungen ist es besonders wichtig, dass viele Kontraste geschaffen werden und anhand von Simulationsbrillen haben die Schüler und Schülerinnen die Möglichkeit, selbst zu erfahren, wie es ist, wenn man plötzlich eingeschränkt ist.

Grundsätzlich herrscht in den Schulklassen ein sehr guter Spirit, und die Schülerinnen und Schüler sind oftmals sehr interessiert und verwundert, dass man TROTZDEM mitten im Leben stehen kann.