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Nominierung von Prof. Dr. Frank Holz (Uniklinik Bonn)
Liebe Abonnenten,
Prof. Dr. Frank G. Holz, Direktor der Augenklinik des Universitätsklinikums Bonn, für Falling Walls Science Breakthrough of the Year 2026 nominiert
PRO RETINA Deutschland e. V. gratuliert Prof. Dr. Frank G. Holz zu der Nominierung und wünscht ihm für das weitere Auswahlverfahren viel Erfolg.
Für ausführliche Informationen lesen Sie bitte den nachstehenden Text.
Prof. Dr. Frank G. Holz, Direktor der Augenklinik des Universitätsklinikums Bonn (UKB) und Professor an der Universität Bonn, hat es auf die Shortlist der „Falling Walls Science Breakthrough of the Year 2026" in der Kategorie Life Sciences geschafft. Damit gehört sein Projekt zu den Top 30 wissenschaftlichen Innovationen des Jahres in dieser Kategorie, die vom renommierten Falling Walls Science Summit ausgezeichnet werden. Bereits die Aufnahme in diese Auswahl ist eine bemerkenswerte internationale Anerkennung. Die Kür der Gewinnerinnen und Gewinner in den einzelnen Kategorien findet vom 6. bis 11. November auf dem Falling Walls Science Summit in Berlin statt. Die Auszeichnung wird jedes Jahr von der Falling Walls Stiftung vergeben, die neben anderen vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) unterstützt wird. Sie vernetzt Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Kunst und Gesellschaft, um die Zukunft durch wirkungsvolle Ideen nachhaltig zu gestalten.
Auf die Shortlist gelangte Prof. Frank G. Holz auf Grund seiner wegweisenden Arbeit als wissenschaftlicher Leiter der PRIMAvera-Studie. In dieser internationalen multizentrischen Zulassungs-Studie konnte bei Patientinnen und Patienten mit geographischer Atrophie, einer schweren Spätform der AMD, erstmals das zentrale Sehvermögen mit Hilfe des subretinalen Mikrochip-Implantats PRIMA der Firma Science Corporation (vormals Pixium Vision) teilweise wiederhergestellt werden. Wir berichteten über diese Studie bereits in den Forschungs-Newslettern vom 22.10.2025 und 06.01.2026.
„Dass unsere Arbeit nun auf internationaler Ebene zu den weltweit herausragenden wissenschaftlichen Durchbrüchen des Jahres gezählt wird, ist eine großartige Anerkennung für das gesamte interdisziplinäre Team, das an diesem Projekt gearbeitet hat", sagt Prof. Frank G. Holz. „Für viele Menschen mit fortgeschrittener Makuladegeneration bedeutet diese Technologie eine echte neue Perspektive. Dass Grundlagenforschung und klinische Innovation hier so eng zusammenwirken und den Weg von der Idee bis zu den Patientinnen und Patienten finden, treibt uns an und zeigt zugleich, welches Potenzial in der translationalen Forschung steckt."
Quelle: www.uni-bonn.de/de/neues/frank-holz-fuer-science-breakthrough-of-the-year-2026-nominiert
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Newsletter-Redaktion
eingestellt von: Julia Hübner
Klinische Studien
Dies ist eine kurze Zusammenfassung von Abläufen von klinischen Studien und Marktzulassung von Therapien (Medikamenten oder der Kostenübernahme durch die Krankenkassen).
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