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Die Gruppe lauscht den Ausführungen der Gästeführerin.
Die Gruppe lauscht den Ausführungen der Gästeführerin.
Testmodell
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Gruppenfoto auf der Treppe im Rathaus
Gruppenfoto auf der Treppe im Rathaus

Das diesjährige Sommerevent führte die Regionalgruppe Lörrach/Südschwarzwald in die Schweiz auf eine sehr interessante Stadtführung durch die Basler Altstadt. Trotz des sommerlichen Wetters und der heißen Temperaturen ließen wir uns nicht beirren, die Stadt und ihre Geschichte zu erkunden.

Zunächst stand ein längerer Spaziergang durch Klein-Basel in Richtung des Startpunkts der Führung beim Basler Theater auf dem Programm. Dort erfuhren wir direkt zum Start der Führung einige nette Anekdoten aus der Vergangenheit über den Tinguely-Brunnen. Besonders hervorzuheben ist hierbei, dass bei der Eröffnung des Brunnens der Politiker nach Abschluss der Rede durch die leicht präparierten Wasserinstallation unmittelbar nach dem Einschalten des Brunnens eine Dusche erhielt.

Im Weiteren spazierten wir über den Barfüsserplatz in Richtung des Basler Casinos. Auf dem Weg konnte die Anordnung der ehemaligen Klosterkirche am Barfüsserplatz zur Stadtmauer und des Stadtgrabens an einem taktilen Modell ertastet werden. Und wer nun denkt, dass es sich beim Basler Casino um eine Spielhalle handelt, der wurde enttäuscht. Das Basler Casino ist ein Konzerthaus. Hier war es auch sehr interessant, die Umsetzung der Erweiterung zu ertasten. Optisch fast nicht erkennbar, aber wenn man es erfühlt, bemerkt man, dass der Altbau aus Stein erbaut ist und die vor einigen Jahren durchgeführte Erweiterung mit einer Holzfassade umgesetzt wurde.

Weiter ging es entlang des ehemaligen Lohn- und Roßhofs, durch kleine Gassen und Treppen der sehr schönen und geschichtsträchtigen Altstadt. Hierbei erfuhren wir, dass im Mittelalter Basel zur Gesichtswahrung einen gesuchten Sektenanführer, der lange Zeit unter falschen Namen in Basel lebte, nach seinem Tode exhumierte und i vor Gericht gestellt wurde. Das Verfahren endete mit einem Schuldspruch und der Verurteilung zum Tode durch Verbrennen.

Entlang des Hosentaschenmuseums ging es in Richtung eines sehr besonderen Konsulats. Dieses hat nur an drei „speziellen“ Tagen des Jahres geöffnet und stellt dann einen zentralen Anlaufpunkt für Reisende dar. Im Grunde handelt es sich dabei um einen Cliquenkeller, der während der Basler Fastnacht einen Anlaufpunkt für einen jeden bietet. Vor allem für die Schnitzelbänkler, die mit ihrem Reim und Gesang, aktuelle Themen der Stadt, Politik und Gesellschaft aufs Korn nehmen und mit ihnen ins Gericht gehen. Hier gab uns unsere Stadtführerin auch etwas zu ihrem Besten und präsentierte einen Reim, der sich mit dem Vorplatz des Basler SBB Bahnhofs auseinander setzte.

Im Weiteren führte uns der Spaziergang über das Rathaus auf den Münsterberg. Hier konnten wir das beeindruckende Münster in all seiner Schönheit betrachten. Dabei erfuhren wir auch Einiges über das zerstörerische Erdbeben des Jahres 1356, welches einen Großteil Basels zerstörte. An dem Münsterbauwerk sind hierbei noch einige Spuren und Risse im Mauerwerk zu erkennen. Nach Abschluss der Führung und Danksagung an unsere Gästeführerin, die uns mit viel Charm und Witz die Geschichte und Bauwerke Basels nähergebracht hat, wartete eine besondere Überraschung auf die Gruppe. Statt den Rhein wieder zu Fuß über die Brücke zu überqueren, nahmen wir die Fähre am Münster, welche zur Überfahrt ausschließlich die Strömung des Flusses nutzt.

Nach dieser Überraschung ging es dann zum letzten Programmpunkt des Tages: Einem gemeinsamen Abendessen. Aber bevor wir wieder nach Deutschland einreisen konnten, mussten wir noch eine kleine Hürde erfolgreich nehmen. Die Grenzkontrolle war für uns aber kein Hindernis und alle konnten sich ganz auf das Abendessen konzentrieren und den schönen Tag Revue passieren lassen.

Es war für alle Teilnehmenden ein sehr schöner und informativer Tag, der wie im Fluge verging und uns einige nette Insides und Geschichten über die Stadt Basel offenbarte.