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Teilnehmende der Führung  stehen vor der Statue der hinduistischen Göttin Shiva
Teilnehmende der Führung stehen vor der Statue der hinduistischen Göttin Shiva
Teilnehmende der Führung stehen zwischen verschiedenen Statuen von Buddha und hören den Ausführungen über den Buddhismus zu.
Teilnehmende der Führung stehen zwischen verschiedenen Statuen von Buddha und hören den Ausführungen über den Buddhismus zu.

Am 10.2.2026 ging es um 15 Uhr los. Eine kurze Begrüßung und dann hoch in den 2. Stock. Dort öffnete sich eine breite Flügeltür und schon standen wir im Dunkeln zwischen Vishnu und Shiva. Langsam schoben sich steinerne Statuen über eine eventuell verbliebene Restretina, wurden jedoch kurz darauf perfekt von Ursula Hüge, der kompetenten Expertin an unserer Seite, visualisiert. Lebendig und voller Feuer für ihr Fachgebiet führte sie uns in den Hinduismus ein und wir lauschten den spannenden Geschichten aus dieser faszinierenden Götterwelt. Den elefantenköpfigen Gott Ganesha konnten wir sogar an einer hölzernen Stele erspüren. Überhaupt war Ursula Hüge vom Lindenmuseum bestens auf unseren Besuch vorbereitet und hatte einen Parcour der Sinne aufgebaut, von dem wir uns leiten ließen. So wartete an einem Tisch traditionelle Kleidung aus Indien auf uns. Während sich Ursula Hüge ein typisches Männergewand überstreifte, wickelte sich eine unserer Teilnehmerinnen gekonnt in einen tiefroten, glitzernden Sari. Nebenbei erfuhren wir, dass nicht nur Schach aus Indien stammt, sondern auch das beliebte Gesellschaftsspiel Mensch-ärgere-dich-nicht. Belegt wurde dies durch eine interessante Stoffvariante mit Holzkegeln. Unsere Reise durch Religion und Alltagskultur endete vor dem berühmten Sand-Mandala, einem tibetisch-buddhistischen Kunstwerk, das  Mönche aus Tibet als Hommage an den Frieden 1992 in Stuttgart schufen. Eine wahrhaftig höchstaktuelle Botschaft! Voller berührender Geschichten und mit einem Dankeschön an Wolfgang Krauss, dem Organisator dieser tollen Kulturevents,  traten wir gegen 16.30 Uhr durch die breite Flügeltür wieder hinaus ins Helle und  in die nun viel zu qurilige und laute Stadt des 21. Jahrhunderts.