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Start der AMD-Aktionswoche am 16. November 2019
Die unbekannte Krankheit des Alters aus dem Schatten holen: AMD-Aktionswoche vom 16. bis 23. November 2019
Eine altersabhängige Makula-Degeneration (AMD) zu entwickeln, ist für Menschen über 60 Jahre ein erhebliches Risiko. AMD ist in westlichen Ländern die häufigste Ursache für Erblindung im Alter. Mit steigender Lebenserwartung wächst sowohl die Zahl der Betroffenen als auch die Zahl jener, die mit schweren Seheinschränkungen leben müssen. Schätzungen zufolge sind heute in Deutschland bis zu sieben Millionen Menschen von einer Früh- oder Spätform der Erkrankung betroffen.
Trotz dieser hohen Relevanz ist die Netzhauterkrankung, bei der die zentrale Sehschärfe des Auges teilweise oder vollständig verloren gehen kann, in der breiten Öffentlichkeit noch immer weitgehend unbekannt.
Neue wissenschaftliche Erkenntnisse aus dem europäischen Forschungsprojekt EYE RISK zeigen jedoch, dass es insbesondere in frühen Phasen der Erkrankung Lebensstilfaktoren gibt, die vor einer Erblindung schützen können. PRO RETINA Deutschland setzt sich deshalb verstärkt für eine bessere Aufklärung ein. Die diesjährige AMD-Aktionswoche soll dieses Ziel mit Patientensymposien, einem Aktionstag im Radio und verschiedenen Internetformaten unterstützen.
AMD ist kein Grund aufzugeben
Mit zunehmendem Sehverlust wachsen die alltäglichen Herausforderungen – sowohl für Betroffene als auch für Angehörige. Manche Menschen ziehen sich zurück und verlieren Freude sowie Lebensqualität. Die AMD-Aktionswoche möchte zeigen, dass dies nicht so sein muss.
An vier Veranstaltungsorten – Rostock, Bonn, Bielefeld und Lichtenfels – finden gemeinsam mit Augenkliniken, Augenzentren und Fachärztinnen und -ärzten Patientensymposien statt. Dort werden aktuelle Entwicklungen in Diagnostik und Therapie vorgestellt sowie praktische Erfahrungen und Hilfen im Umgang mit der fortschreitenden Erkrankung vermittelt.
Ermöglicht werden diese Veranstaltungen durch das engagierte, ehrenamtliche Wirken der PRO RETINA-Regionalgruppen.
Heike Ferber, Leiterin des Arbeitskreises Makula der PRO RETINA, betont: „Aus der eigenen Betroffenheit heraus können unsere Aktiven anderen Mut machen und Wege aufzeigen, wie man trotz Sehbeeinträchtigung selbstbestimmt leben und Lebensqualität bis ins hohe Alter erhalten kann.“
AMD-Thema im Klassikradio – 17. November 2019
Im Rahmen der Aktionswoche wird am 17. November 2019 eine einstündige Radiosendung im Klassikradio ausgestrahlt, inklusive Experteninterview. Zusätzlich laufen an vier Tagen Informationsspots zum Thema.
Der Sender ist über UKW, DAB+, Satellit, Kabel, über die Website sowie per App erreichbar. Mehr Informationen: www.klassikradio.de
Eine Woche Präsenz im Webradio
Das Portal www.radio.de versammelt rund 30.000 Radiosender aus aller Welt. Vom 16. bis 23. November 2019 präsentiert PRO RETINA dort eine einwöchige Informationskampagne rund um das Thema AMD.
Mehr Informationen: www.radio.de
Facebook-Kampagne
Eine Facebook-Kampagne macht während der AMD-Aktionswoche auf das Risiko und die Diagnose der AMD aufmerksam. Mehr Infos: https://de-de.facebook.com/proretina/
Alle Aktionen vom 16. bis 23. November 2019 auf einen Blick
Wie kann man das eigene AMD-Risiko testen?
Ein PRO-RETINA-Informationspaket zur AMD-Woche
Unterstützt wird die AMD-Aktionswoche von BAYER, Boehringer Ingelheim, NOVARTIS und Roche.
Kontakt zu
PRO RETINA Deutschland e.V.
Selbsthilfevereinigung von Menschen mit Netzhautdegenerationen
Mozartstr. 4-10
53115 Bonn
Telefon (0228) 227 217-0
Telefax (0228) 227 217-29
E-Mail: E-Mail-Kontakt der Presse
www.pro-retina.de
Über PRO RETINA PRO RETINA ist in Deutschland die älteste und renommierteste Selbsthilfevereinigung für Menschen mit Netzhauterkrankungen, die entweder vererbt oder im Laufe des Lebens erworben wurden. Mit über 6.000 Mitgliedern hat die Patientenorganisation in mehr als 40 Jahren ein einzigartiges bundesweites Kompetenznetzwerk zu allen Fragen der Krankheitsbewältigung etabliert. Sie ist Partnerin für Medizin, Forschung und Rehabilitation. Sie bietet fachliche und soziale Kontakte und regionalen Austausch in fast 60 Regionen.
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